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	<title>Sammelmappe &#187; Rund ums Bloggen</title>
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	<description>Leben, Denken, Fühlen, Kunst und Verantwortung</description>
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		<title>Lebenserfahrung 2.0</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 07:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserfahrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal lese ich ein Blog und dann kommt eine Zeit, da kann ich die nächsten Blogeinträge schon voraussagen. Telepathische Fähigkeiten oder nur Lebenserfahrung 2.0? Ich tippe auf letzteres. Aus der Distanz sind eben manche Dinge besser zu sehen als aus der Nähe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal lese ich ein Blog und dann kommt eine Zeit, da kann ich die nächsten Blogeinträge schon voraussagen.</p>
<p>Telepathische Fähigkeiten oder nur Lebenserfahrung 2.0?<br />
Ich tippe auf letzteres.</p>
<p>Aus der Distanz sind eben manche Dinge besser zu sehen als aus der Nähe.</p>
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		<title>1000</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1000 Artikel stehen jetzt in der Sammelmappe. Das ist das, was übrig geblieben ist nach dem großen Crash. Und wie ich im 999ten Artikel schon schrieb: Das Zählen setzt sich fort, aber die Zahlen haben offensichtlich keine absolute Bedeutung, denn sonst müsste ja noch der Schmerz anhalten über den Verlust der Ziffern und Zahlen. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1000 Artikel stehen jetzt in der Sammelmappe. Das ist das, was übrig geblieben ist nach dem großen Crash. <a href="http://www.claudiakilian.de/ich-weis-nicht">Und wie ich im 999ten Artikel schon schrieb:</a><br />
Das Zählen setzt sich fort, aber die Zahlen haben offensichtlich keine absolute Bedeutung, denn sonst müsste ja noch der Schmerz anhalten über den Verlust der Ziffern und Zahlen. Aber das Gegenteil tritt ein: die neuen Zahlen werden willkommen geheißen und feiern ihr Eigenleben.</p>
<p>Die Kommentare brauchen noch ein bisschen bis sie die 1000er Marke erreichen. Auch das ist ungewohnt, denn die Anzahl der Kommentare war immer höher, als die der Artikel.<br />
Wie ihr seht, kann ich durchaus nach männlicher Tradition auf den Zahlen herumreiten. Höher, schneller, weiter. Selbstverständlich lässt sich auch darüber bloggen, vor allem Abends, wenn die Menschen einschlafen wollen. Deswegen wird vielleicht auch <a href="http://rivva.de/http://webevangelisten.de/twitternutzerzahlen-deutschland-oesterreich-schweiz/">ein Blogeintrag über die Twitternutzerzahlen so oft weitergeben</a>, abends, wenn die Schlaflosen ihr modernes Schafezählen starten.</p>
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		<title>Lügen wir uns glücklich!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Rund ums Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau! Das ist doch einmal eine Idee. Eine gute? Wer weiß. Vielleicht nur eine gute Idee für die von uns, die das Glück suchen. Aber vielleicht täusche ich mich und sie ist auch geeignet für die Melancholischen unter uns, die die Schwermut verehren. Jedenfalls ist er lesenswert, der Artikel. Die grosse Liebe, der vergangene Urlaub, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau! Das ist doch einmal eine Idee. Eine gute? Wer weiß. Vielleicht nur eine gute Idee für die von uns, die das Glück suchen. Aber vielleicht täusche ich mich und sie ist auch geeignet für die Melancholischen unter uns, die die Schwermut verehren. Jedenfalls ist er lesenswert, der Artikel.</p>
<p><em>Die grosse Liebe, der vergangene Urlaub, das tolle Auto: Weite Teile der Realität sind enttäuschend und unserer permanenten Aufschönung bedürftig.</em></p>
<p><a href="http://www.nzzfolio.ch/www/21b625ad-36bc-48ea-b615-1c30cd0b472d/showarticle/f4ef5df2-77d0-4157-b054-5201500e7e4c.aspx">Von Wilhelm Genazino</a></p>
<p><a href="https://twitter.com/mordatella">via Mordatella auf Twitter</a><br />
<a href="http://www.angelatemming.de/2010/08/das-manuskript-wegwerfen/">Die, die immer die Fahrkarten vollkritzelt und etwas Aufmunterung gebrauchen kann.</a></p>
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		<title>Alltagsbloggen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 19:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Rund ums Bloggen]]></category>

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		<description><![CDATA[engl schreibt über meine Lieblingsbloggereien: das Alltagsbloggen. Als Leserin fühle ich mich tatsächlich dort am wohlsten, wo ich in den Alltag hineinsehen kann. Ich verirre mich ganz selten im Technikkram, den lese ich lieber in der c&#8217;t nach. Alltagsbloggen &#8211; das ist der Aspekt, der bei der Diskussion Frauen bloggen anders immer unterschätzt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://minuszero.de/?p=87">engl schreibt über meine Lieblingsbloggereien</a>: das Alltagsbloggen. Als Leserin fühle ich mich tatsächlich dort am wohlsten, wo ich in den Alltag hineinsehen kann. Ich verirre mich ganz selten im Technikkram, den lese ich lieber in der c&#8217;t nach.</p>
<p>Alltagsbloggen &#8211; das ist der Aspekt, der bei <a href="http://www.claudiakilian.de/frauen-bloggen-anders">der Diskussion Frauen bloggen anders</a> immer unterschätzt wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sommer-Lesetipps</title>
		<link>http://www.claudiakilian.de/sommer-lesetipps</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 08:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Rund ums Bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Leute]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Sammelmappe ist es schon eine Weile her, dass ich euch ein paar Lesetipps aus den Nachbarblogs zusammengetragen habe. Das will ich heute nachholen: Jane Austen’s Fight Club im Genderblog &#8211; eher ein Videotipp der Wurm und der Rabe &#8211; Gedicht von Claudia Johann Creezy, die die Initiative übernimmt und den Veranstalter der Loveparade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Sammelmappe ist es schon eine Weile her, dass ich euch ein paar Lesetipps aus den Nachbarblogs zusammengetragen habe. Das will ich heute nachholen:</p>
<p><a href="http://genderblog.de/index.php/2010/07/27/jane-austens-fight-club/">Jane Austen’s Fight Club  im Genderblog</a> &#8211; eher ein Videotipp<br />
<a href="http://cjohann.wordpress.com/2010/07/10/der-wurm-und-der-rabe/">der Wurm und der Rabe</a> &#8211; Gedicht von Claudia Johann<br />
Creezy, <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2010/07/und-sonst-so.html">die die Initiative übernimmt und den Veranstalter der Loveparade wegen der Überführungskosten anschreibt</a><br />
Violine &#8211; <a href="http://violine.twoday.net/stories/erleichterung/">die so fleißig kommentiert und mir auch Marienkäferlinks aufbewahrt</a><br />
<a href="http://blog.jens-bertrams.de/2010/07/27/376/">Jens &#8211; Das Konzept Bürgerarbeit- Neueste Ideen vom Arbeitsmarkt</a><br />
Dieseldunst &#8211; <a href="http://dieseldunst.blogger.de/stories/1671249/">über die schönen Dinge</a><br />
Gaga Nielsen -<a href="http://gaga.twoday.net/stories/6447584/">30. Juli 2010 (nur nachts und betrunken lesen)</a><br />
<a href="http://minuszero.de/?p=81">Susanne, die über die Schreibdisziplin nachdenkt</a></p>
<p>Das mag ein Anfang sein. Meine Leseanregungen, die so oft zu kurz kommen. Lasst euch ein wenig treiben. Das Leben strukturiert sich von selbst &#8211; immer wieder neu.</p>
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		<title>Alte Bekannte</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 16:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich liebe es alte Bekannte zu Begrüßen. Auch aber nicht nur in der Sammelmappe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe es alte Bekannte zu Begrüßen. <a href="http://somluswelt.wordpress.com/2010/07/16/fusfessel/">Auch aber nicht nur in der Sammelmappe.<br />
</a></p>
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		<title>Forderungen für ein lebenswertes Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund ums Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[CCC]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[via Netzpolitik Der Chaos Computer Club (CCC) hat seit Beginn seines Bestehens die Chancen und Möglichkeiten, die das vernetzte Leben mit sich bringt, erkannt und propagiert. Viele der ursprünglichen – damals noch futuristisch anmutenden – Visionen sind inzwischen nicht nur Realität, sondern Selbstverständlichkeiten in der Mitte der Gesellschaft geworden. Der Einzug des Internets in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/ccc-forderungen-fur-ein-lebenswertes-netz/">via Netzpolitik</a></div>
<div>
<p>Der Chaos Computer Club (CCC) hat seit Beginn  seines Bestehens die Chancen und Möglichkeiten, die das vernetzte Leben  mit sich bringt, erkannt und propagiert. Viele der ursprünglichen –  damals noch futuristisch anmutenden – Visionen sind inzwischen nicht nur  Realität, sondern Selbstverständlichkeiten in der Mitte der  Gesellschaft geworden.  Der Einzug des Internets in den Alltag fast der gesamten Bevölkerung hat  uns Datenschutzsorgen gebracht, aber auch zu einer Demokratisierung,  einer Bereicherung aus wissenschaftlicher, sozialer und künstlerischer  Sicht geführt. Die Selbstheilungskräfte des Internets haben dabei viele  befürchtete dystopische Auswüchse ohne staatliches Eingreifen verhindern  können. Aus unserer Sicht liegt der aktuellen Diskussion eine  Fehleinschätzung zugrunde, an welchen Stellen Regulierungsbedarf  notwendig ist und an welchen nicht.</p>
</div>
<p><a href="http://ccc.de/de/updates/2010/forderungen-lebenswertes-netz">Wir haben daher in klare Worte gefaßt, welche  Errungenschaften erhalten und welche aktuellen Mißstände unserer Meinung  nach angepackt werden müssen, </a>welche Risiken für die Zukunft einer  wettbewerbs- und lebensfähigen Gesellschaft im Netz wir sehen und wohin  die Reise gehen soll. Diese Reise kann natürlich nur unter Mitnahme  aller Bürger, die ausreichend schnell, unzensiert und unbevormundet an  ein interaktives Netz angeschlossen sind, Fahrt aufnehmen.</p>
<p>Wir sehen es als Problem, wenn das Netz nur als Quell ewigen Übels  wahrgenommen wird, welches streng reguliert und möglichst  mehrwert-gerecht präsentiert werden muß. Als Abbild des Lebens hat der  Markt im Netz seinen Platz – genau wie die Politik, aber keiner der  Spieler darf zum übermächtigen Kontrolleur werden. Dazu muß der Staat  mit gutem Beispiel vorangehen, darf sich nicht weiter in  IT-Großprojekten über den Tisch ziehen lassen, muß die digitale  Intimsphäre seine Bürger achten und selbst mit angemessener Transparenz  für alle nachvollziehbar, am besten gar maschinenlesbar werden. Und wer  Mißstände, Korruption und Datenskandale aufdeckt, muß belohnt, nicht  geächtet und bestraft werden.</p>
<p>Dabei sollen die Netzbürger nicht bloß als statistische (Stör-)Größe  in ausufernd wachsenden Datenbanken verbucht und verarbeitet werden. Im  Gegenteil: Sie sind der Souverän und müssen im selbstbestimmten Umgang  mit ihrem Netz ausgebildet werden. Dazu gehört, den Wert von  Privatsphäre zu erkennen und mit den intimsten Geheimnissen achtsam  umzugehen. Das Netz ist unsere gemeinsame Infrastruktur; unser Staat  sollte sie aufbauen, hegen und pflegen, anstatt sich auf das Kleinhalten  und Reglementieren zu konzentrieren.<span id="more-2286"></span></p>
<p>Wir müssen Sorge tragen, daß Bedarfsträger und Verwertungsindustrie  nicht mehr Provider und Webseitenbetreiber als Hilfssheriffs und  Sündenböcke vor den Karren spannen können. Gleichzeitig müssen die seit  langem konkret bekannten Fehlentwicklungen bei Fragen der  Softwarepatente und des Urheberrechts korrigiert werden. Ohne neue  Grundregeln für das Immaterialgüterrecht und eine Orientierung am  Gemeinwohl statt an den wirtschaftlichen Interessen einiger weniger wird  sich die Kluft zwischen Politikern und Internetgemeinde nur noch  vertiefen.</p>
<p>Wir haben unseren Standpunkt in die folgenden elf Thesen  zusammengefaßt, die wir hiermit zur Diskussion stellen.</p>
<p><strong>Thesen zur Netzpolitik</strong></p>
<p><em>1. Netzzugang ist ein Grundrecht und Bedingung für die Teilnahme  am kulturellen und politischen Leben</em></p>
<p>Es ist Aufgabe des Staates, dafür Sorge zu tragen, daß alle Bürger  Zugang zu breitbandigem Internet haben. Als Medium der  Informationsbeschaffung löst das Internet den Fernseher ab, daher muß  auch die Grundversorgung großzügig dimensioniert sein, damit sich jeder  Bürger breitbandigen Netzzugang leisten kann. Auch darf der Entzug des  Netzzugangs nicht als Strafe in Erwägung gezogen werden, weil das  verhindern würde, daß Bürger am kulturellen und politischen Leben  teilnehmen können.</p>
<p><em>2. Nutzen des Netzes kann sich nur entfalten, wenn die  Netzneutralität garantiert ist</em></p>
<p>Kein Zugangsanbieter darf nach inhaltlichen Kriterien Einfluß auf die  Verfügbarkeit, Priorisierung oder Bandbreite der weitergeleiteten Daten  nehmen. Einflußnahme ist generell nur akzeptabel, wenn das dem Kunden  gegenüber transparent und Teil der Vertragsbedingungen ist und  tatsächlich ein Kapazitätsengpaß besteht, also der Einfluß dazu dient,  allen Kunden einen fairen Teil der bestehenden Kapazität zuteil werden  zu lassen.</p>
<p>Ein Zugangsanbieter dürfte etwa – wenn das im Vertrag steht – allen  Kunden die Bandbreite beschränken, um eine Mindestbandbreite für  Telefonie zu reservieren, weil Telefonate sonst gar nicht gingen. Beim  Beschränken der Bandbreite dürfte er aber nicht die weiterzuleitenden  Daten durchleuchten und etwa nur manche Dienste beschränken.</p>
<p><em>3. IT-Großprojekte der öffentlichen Hand nach sinnvollen  Kriterien vergeben</em></p>
<p>Es sollen in Zukunft die sachpolitischen Fragen im Vordergrund  stehen. Das Konzept und die Vergabe von staatlichen IT-Projekten sollen  nicht weiterhin als bloße Förderprojekte für die IT-Industrie betrachtet  werden. Es ist stets auch eine vorsichtige Abwägung zwischen  Bürokratieabbau und zentralisierter Datenerfassung zu bedenken.</p>
<p>In Deutschland werden nicht selten IT-Projekte vergeben, denen es an  sinnvoller Begründung und sachkundiger Konzeption mangelt. Regelmäßig  scheitern sie auf ganzer Linie. Vom digitalen Behördenfunk über die  Finanzamts-Software, über den &#8220;Exportschlager&#8221; Mautinfrastruktur bis hin  zum &#8220;Exportschlager&#8221; Gesundheitskarte bietet das staatlich geförderte  Portfolio reihenweise Rohrkrepierer.</p>
<p><em>4. Öffentliche Daten transparent handhaben</em></p>
<p>Mit Steuermitteln finanzierte Ergebnisse und Inhalte müssen  allgemeinfrei werden. Der Staat hat dafür zu sorgen, daß sie im Internet  für jeden verfügbar sind. Patente auf Ergebnisse, die aus Steuermitteln  finanziert wurden, sind unzulässig.</p>
<p>Die Allgemeinheit betreffende Daten wie statistische Erhebungen,  Wetterdaten, geographische Daten und Karten, Satellitenaufnahmen etc.  fallen auch unter diese Regelung, selbst wenn sie nicht mit  Steuermitteln finanziert wurden.</p>
<p><em>5. Klare Absage an Softwarepatente</em></p>
<p>Softwarepatente bedrohen nicht nur die europäische Softwareindustrie,  sondern auch das Internet selbst. Obwohl es laut Gesetz keine  Softwarepatente gibt, hat das Europäische Patentamt hunderte von ihnen  erteilt. Diese Patente sollen allesamt gestrichen werden. Es muß  gesetzlich sichergestellt werden, daß es auch in Zukunft keine  Softwarepatente gibt.</p>
<p><em>6. Urheberrechtgesetzgebung modernisieren</em></p>
<p>Der Urheberrechtsschutz darf nicht weiter ausufern. Die Durchsetzung  der Rechte der Verwertungsindustrie hat zu einem massenhaften  betriebenen Abmahn-Geschäftsmodell und damit zu einem Rechtsmißbrauch  geführt. Wir fordern daher eine Bagatellgrenze für die Verfolgung von  Verletzungen von Immaterialgüterrechten und die Einschränkung der Kosten  bei der Durchsetzung gegen Privatleute ohne kommerzielle Vorteile aus  der Verletzung. Die Schutzfristen für urheberrechtlich geschützte Werke  sollen verkürzt werden, um die Allmende zu stärken.</p>
<p>Der Chaos Computer Club setzt sich für eine Neuregelung des  Kompensationsmodells für Urheber ein. Ihre Rechte und ihre  Unabhängigkeit von der Verwertungsindustrie sollen gestärkt werden. Der  CCC wird hierzu eine eigene Idee für die Bezahlung vorstellen, welche  die Idee der Kulturflatrate abwandelt.</p>
<p><em>7. Zugangsprovider haften nicht für die Daten ihrer Kunden</em></p>
<p>Neben den Zugangsprovidern soll auch die Haftung der  Webseitenbetreiber für Daten ihrer Benutzer ausgeschlossen werden.  Zugangsprovider und Betreiber von Webseiten sollen zudem nur in  schwerwiegenden Kriminalfällen die persönlichen Daten ihrer Kunden und  Benutzer offenbaren dürfen.</p>
<p>Diensteanbietern sollen ermuntert werden, keine Logdaten über ihre  Benutzer zu erheben und nicht nach persönlichen Daten zu fragen.</p>
<p><em>8. Private Daten besser schützen</em></p>
<p>Für den Staat muß eine rigide Datensparsamkeitsregelung gelten.  Daten, die nicht objektiv gebraucht werden, dürfen nicht erhoben werden.  Anfallende Daten sind unverzüglich zu löschen, wenn kein Speicherzweck  belegt werden kann. Hier sind keine könnte-würde-hätte-Argumentationen  der Polizeilobby gültig, sondern ein konkreter und die Nachteile  aufwiegender Nutzen muß nachgewiesen sein. Das Weitergeben von zu  Unrecht erhobenen Daten sowie Datenmißbrauch sollen endlich mit  empfindlichen Strafen bewährt werden.</p>
<p>Auch bestehende Regelungen müssen geprüft werden. Andere Länder  kommen ganz ohne Personalausweis aus, etwa die USA und Großbritannien.  Wieso brauchen wir einen Personalausweis, zumal einen mit biometrischen  Daten und Online-Zugriff der Behörden auf die Ausweisdaten? Wieso darf  unser Paß biometrische Daten enthalten? Biometrische Ausweisdokumente  mit funkendem Mikrochip sind nicht sinnvoll begründet, daher soll ihre  Verbreitung nicht fortgeführt werden.</p>
<p><em>9. Recht auf Anonymität etablieren</em></p>
<p>Anonymität ist ein wichtiges Gut, sowohl in der realen Welt als auch  im Internet. Für die politische Willensbildung ist es wichtig, daß  Bürger sich informieren und diskutieren können, ohne sich beobachtet  oder verfolgt zu fühlen. Authentizität im Internet darf nicht zu Lasten  der Anonymität gehen und nicht durch erkennungsdienstliche Behandlung  erkauft werden.</p>
<p>Wir fordern daher, daß Betreiber bestehender anonymer  Kommunikationsmöglichkeiten wie etwa <a href="http://www.torproject.org/">Tor</a> nicht weiter Verfolgung und  Repressalien ausgesetzt werden, sondern eindeutig gesetzlich geklärt  wird, daß sie nicht für über ihre Dienste getätigte Äußerungen belangt  werden dürfen. Die vermehrten Beschlagnahmen von Computern, die  Anonymisierungsdienste betreiben, sind zu beenden. Dies gilt umso mehr,  da Menschen aus nicht-demokratischen Staaten auf die Bereitstellung  solcher Dienste angewiesen sind.</p>
<p><em>10. Profilbildung über Menschen verhindern</em></p>
<p>Im Internet verbreitete Daten betreffen die Privatsphäre der Bürger  und lassen das Erstellen umfangreicher Persönlichkeitsprofile zu. Sie  müssen daher stark geschützt werden. Dies betrifft sowohl die Nutz- als  auch die Bewegungsdaten. Die Zusammenführung von Daten ermöglicht  zusätzliche Einblicke in die Privatsphäre der Bürger. Daher soll  datenschutzrechtlich dafür gesorgt werden, daß auch jemand, der legal  Zugriff auf mehrere Datenbanken hat, daraus für ihn nicht das Recht auf  Zusammenführung der Daten folgt.</p>
<p>Datenverschlüsselung als Mittel zum informationellen Selbstschutz ist  ein Grundrecht und darf nicht beschnitten werden. Dazu gehört auch, daß  niemand gezwungen werden kann, seine Paßwörter oder Schlüssel  offenzulegen.</p>
<p><em>11. Whistleblower-Schutz verbessern</em></p>
<p>Whistleblower müssen geschützt und dürfen nicht verfolgt werden.  Keiner, der den Mut zeigt, verborgene Mißstände öffentlich zu machen,  darf benachteiligt werden. Wer unbequeme Wahrheiten auch unter  persönlicher Gefahr ausspricht und weitergibt, soll daher gesetzlich  geschützt werden.</p>
<h3>Links:</h3>
<p>[1] Chaosradio-Sendung &#8220;<em>Hier stehen wir und können nicht anders:  CCC-Thesen zur Netzpolitik</em>&#8220;: <a href="http://chaosradio.ccc.de/cr158.html">http://chaosradio.ccc.de/cr158.html</a></p>
<p>[2] Thomas de Maizière: <em>&#8220;14 Thesen zu den Grundlagen einer  gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft&#8221;</em> <a href="http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/1099988/publicationFile/88667/thesen_netzpolitik.pdf">http://www.bmi.bund.de/cae/servlet/contentblob/1099988/publicationFile/88667/thesen_netzpolitik.pdf</a></p>
<p>[3] Spickzettel des CCC für digitale Bürgerrechte <a href="http://ccc.de/de/updates/2009/pm-spickzettel">http://ccc.de/de/updates/2009/pm-spickzettel</a></p>
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		<title>Auszeit</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 13:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht die schlechteste Idee, wenn das Leben sich überschlägt. Nur wenige Menschen schaffen es, die Auszeit rechtzeitig anzusetzen. Dann wenn der Absprung noch gelingt und der Zug noch nicht seine volle Geschwindigkeit erreicht hat. Denn dann geht es einem, wie den Schülerinnen im ICE mit der kaputten Klimaanlage, da gibt es kein Notausgang mehr. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">Nicht die schlechteste Idee, wenn das Leben sich überschlägt</a>. Nur wenige Menschen schaffen es, die Auszeit rechtzeitig anzusetzen. Dann wenn der Absprung noch gelingt und der Zug noch nicht seine volle Geschwindigkeit erreicht hat. Denn dann geht es einem, wie den Schülerinnen im ICE mit der kaputten Klimaanlage, da gibt es kein Notausgang mehr.<br />
Ich habe heute morgen auch kurz darüber nachgedacht, eine Sommerpause einzulegen, &#8211; dann aber wieder verworfen. Mein Zug hat die Höchstgeschwindigkeit schon seit einiger Zeit erreicht: Ich muss auf den nächsten regulären Stopp warten, wenn ich mir keine Verletzungen zu ziehen will. </p>
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		<title>Internetsüchtig</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 17:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rund ums Bloggen]]></category>
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		<description><![CDATA[und schreibfaul ist der Untertitel von Silkes Blog 404 Not Found. Es freut mich, wenn sie weiterbloggt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und schreibfaul ist der Untertitel von Silkes Blog 404 Not Found.<br />
<a href="http://silkemeyer.net/">Es freut mich, wenn sie weiterbloggt</a>. </p>
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		<title>Foursquare</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 16:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Da entdecke ich ein neue Spielzeug, aber es will nicht so, wie ich will. Warum lässt mich dieses Foursquare-Apps nicht einloggen? Bastle schon seit einer Stunde daran herum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da entdecke ich ein neue Spielzeug, aber es will nicht so, wie ich will. <a href="http://foursquare.com/">Warum lässt mich dieses Foursquare-Apps nicht einloggen</a>? Bastle schon seit einer Stunde daran herum.</p>
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