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	<title>Sammelmappe &#187; Furcht</title>
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	<description>Leben, Denken, Fühlen, Kunst und Verantwortung</description>
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		<title>Lebensangst</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 04:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Erwägung, daß ihr uns dann eben Mit Gewehren und Kanonen droht Haben wir beschlossen: nunmehr schlechtes Leben Mehr zu fürchten als den Tod Hab es notiert und weiß nicht mehr von wem es ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In Erwägung, daß ihr uns dann eben<br />
Mit Gewehren und Kanonen droht<br />
Haben wir beschlossen: nunmehr schlechtes Leben<br />
Mehr zu fürchten als den Tod</em></p>
<p>Hab es notiert und weiß nicht mehr von wem es ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nukleare Krise</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 19:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hoffen bangen ein Grausen immer wieder auftrumpfen Was willst du denn? keine emotionale Debatte und doch weist das Herz dem Kopf die sichere Richtung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hoffen<br />
bangen<br />
ein Grausen<br />
immer wieder<br />
auftrumpfen</p>
<p>Was willst du denn?<br />
keine emotionale Debatte<br />
und doch<br />
weist das Herz dem Kopf<br />
die sichere Richtung</p>
]]></content:encoded>
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		<title>in Furcht vor dem eigenen Schatten</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 08:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn wir in Gefahr sind, hoffen wir auf Wunder und wenn wir relativ sicher sind, fürchten wir uns vor unserem eigenen Schatten.&#8221; Hannah Arendt Dazu ist nicht viel zu sagen, außer vielleicht das, dass es möglich ist, dass wir uns das auch bewusst machen können und damit haben wir die Möglichkeit uns gegen diese ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Wenn wir in Gefahr sind, hoffen wir auf Wunder und wenn wir relativ sicher sind, fürchten wir uns vor unserem eigenen Schatten.&#8221;</em><br />
<a href="http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/exilframe.pl?ansicht=3&#038;zeitung=aufbau&#038;jahrgang=08&#038;ausgabe=27&#038;seite=08310019">Hannah Arendt</a></p>
<p>Dazu ist nicht viel zu sagen, außer vielleicht das, dass es möglich ist, dass wir uns das auch bewusst machen können und damit haben wir die Möglichkeit uns gegen diese ersten reflexartigen Strukturen zu stellen. Und erst dann können wir planen, entscheiden, handeln und uns damit unabhängig von der Furcht bzw. der Unbeweglichkeit machen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Himmel</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 19:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es muss schön sein im Himmel, wenn du dort bist. Immer wieder im Leben zeigt es sich, dass es auf die komplizierten Fragen doch nur einfache Antworten gibt. Z.B. auf die Frage, was der Tod bedeutet. Vielleicht trifft es Elfriede Jelinek genau. Die Antwort. Nicht auf die Frage, aber auf die Aussage: So schön wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schlingensief.com/christoph.html">     Es muss schön sein im Himmel, wenn du dort bist.</a></p>
<p>Immer wieder im Leben zeigt es sich, dass es auf die komplizierten Fragen doch nur einfache Antworten gibt. Z.B. auf die Frage, was der Tod bedeutet.<br />
Vielleicht trifft es Elfriede Jelinek genau. Die Antwort. Nicht auf die Frage, aber auf die Aussage:<br />
So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frauen an den Herd</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 16:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[dieser Aufforderung habe ich mich aus brandschutztechnischen Gründen immer entzogen. Ich gebe zu: es ist ein Trick. Er wirkt zwar, aber aus feministischer Sicht ist das nicht gerade eine große Heldinnentat. Obwohl ich dazu sagen muss, dass es nicht immer leicht ist diese Rolle zu spielen. Aber wahrscheinlich zählt auch das nicht im Rahmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dieser Aufforderung habe ich mich aus brandschutztechnischen Gründen immer entzogen. Ich gebe zu: es ist ein Trick. Er wirkt zwar, aber aus feministischer Sicht ist das nicht gerade eine große Heldinnentat. Obwohl ich dazu sagen muss, dass es nicht immer leicht ist diese Rolle zu spielen. Aber wahrscheinlich zählt auch das nicht im Rahmen der feministischen Bewegung.<br />
Nein, ich mache mich nicht lustig. Im Gegenteil. Denn was würde ich denn machen, wenn die andere Aufforderung auf mich zu käme:<br />
Ausländerinnen raus! (Ich nehme hier mal die weibliche Form, einfach so, weil ich ja wählen kann.) Aber noch mal zurück: Bei dem Ruf &#8220;Frauen zurück an den Herd&#8221; konnte ich ausweichen, aber was wäre geworden, wenn ich in der Situation der Ausländerin wäre? Das würde nur Geld helfen. Viel Geld hilft immer. Nun ja, jedenfalls meinen das viele.</p>
<p>Luise Pusch hat sich zu Wort gemeldet. <a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/comments/die-debatte-um-sarrazin-aus-feministischer-sicht/">Sie nimmt Stellung zu Thilo Sarrazins “Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen”.</a><br />
<em><br />
Dass wir nicht öfter offiziell vor Männern, ob Bildungsverlierer oder nicht, gewarnt werden, liegt nur daran, dass die Offiziellen selbst überwiegend Männer sind. Auch den brandgefährlichen Nazis fiel es nicht ein, das Volk rechtzeitig vor den Nazis zu warnen. </em></p>
<p>Es geht um Angst und Schrecken. Soviel ist klar. Und deshalb müssen da auch so klare Worte gesprochen &#8211; geschrieben &#8211; werden. Es geht um männerverschlingende Frauen, die nur vor dem Herd ungefährlich sind und um in fremden Zungen sprechende Menschen einer anderen Spezie, die einem unheimlichen Gott huldigen.<br />
Jetzt habe ich es auch verstanden. Oder habe ich wieder alles durcheinander gebracht? </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das große dunkle Netz</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 07:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der SPD bleibt die Angst vor dem großen, dunklen Netz, titelt Spreeblick den Artikel über das Treffen der SPD-Netzwerker und zählt die Bedenken und Vorbehalte der NetzwerkerInnen auf. Das Resüme: Sie sähen nur die Bedrohung und nicht die Chancen. Aber ist das nicht die Sichtweise, die im Moment für alle Lebensbereiche gilt? Ist Bedrohung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spreeblick.com/2010/04/23/in-der-spd-bleibt-die-angst-vor-dem-grosen-dunklen-netz/">In der SPD bleibt die Angst vor dem großen, dunklen Netz</a>, titelt Spreeblick den Artikel über das Treffen der SPD-Netzwerker und zählt die Bedenken und Vorbehalte der NetzwerkerInnen auf. Das Resüme: Sie sähen nur die Bedrohung und nicht die Chancen.</p>
<p>Aber ist das nicht die Sichtweise, die im Moment für alle Lebensbereiche gilt? Ist Bedrohung, Furcht und Angst nicht das große Zeitgeist-Thema, das in der globalen Terror-Angst mündet?</p>
<p>Und reden nicht immer nur die Dummschwätzer von den Chancen, die die sie über den Tisch ziehen veräppeln wollen? Wenn ich Chancen höre, muss ich sofort an den Spruch: Die Chancen, die die Krise bietet denken.<br />
Für mich passt das Bild jedenfalls, das die einen von der Bedrohung reden, die anderen von den Chancen und damit alle an diesem merkwürdigen Zeitgeist-Klima festhalten. Denn was soll hinter diesen Chancen stecken? Gewinne. Macht. Geld. Weiterkommen. Andere überrunden.</p>
<p>Das machen wir doch die ganze Zeit. Wir hängen ganze Kontinente ab. Da wird von dem Recht auf Zugang zum Internet geredet und in der Zwischenzeit verhungert, verdurstet die Hälfte der Menschheit. Nur weil wir uns nicht als ganzes wahrnehmen. Nur weil ständig jemand die Chance haben will, etwas besser zu sein als die Nachbarin oder der Nachbar.</p>
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		<title>Gerührt und geschüttelt</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 18:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der re:publica habe ich mich jetzt entledigt, indem ich sie aus der Seitenleiste und aus dem Twitterphoto entfernt habe. Gesetzt hat sie sich noch nicht; zu intensiv sind die Eindrücke und diese Mischung aus beruflicher Anspannung, Zahnschmerzen, Ängsten und die Erinnerung an die vergangenen Tage versetzen mich in einen unwirklichen Zustand. Nicht zu vergessen noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der re:publica habe ich mich jetzt entledigt, indem ich sie aus der Seitenleiste und aus dem Twitterphoto entfernt habe. Gesetzt hat sie sich noch nicht; zu intensiv sind die Eindrücke und diese Mischung aus beruflicher Anspannung, Zahnschmerzen, Ängsten und die Erinnerung an die vergangenen Tage versetzen mich in einen unwirklichen Zustand. Nicht zu vergessen noch die Freude an meinen Kunstschätzen.<br />
Alle Gefühle und Empfindungen überwältigen mich gleichzeitig. Zuviel für eine im Zeichen der Schnecke geborene. Zu schnell wechseln die Szenarien. Alles ist wichtig, alles ist intensiv, alles ist existenziell.</p>
<p>Und zwischendrinn konzentriere ich mich immer wieder darauf. Alles wahrzunehmen, zu reagieren, mich nicht zu überfordern. Ruhe zu bewahren. Durchzuhalten &#8211; und dabei mehr als nur zu überleben. Es gut zu machen.</p>
<p>Am Montag habe ich es sehr gut gemacht. Doppelt so gut, als mein eigener Anspruch war. Wo es mir doch so selten gelingt, in die Nähe meiner selbst gesteckten Ziele zu gelangen.</p>
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		<title>Heilung</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 14:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Langsam heilt die Wunde, nur die Schwellung ist etwas hartnäckiger als beim ersten Mal. Die Angst war riesig. Eine Heidenangst hatte ich. Bin ja auch ein Heide &#8211; oder doch nur eine Ungläubige? Eine Andersgläubige? Ich glaube an das Gute in der Menschheit und die Unberechenbarkeit der Natur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam heilt die Wunde, nur die Schwellung ist etwas hartnäckiger als beim ersten Mal. <a href="http://www.claudiakilian.de/tief-durchatmen">Die Angst war riesig</a>. Eine Heidenangst hatte ich. Bin ja auch ein Heide &#8211; oder doch nur eine Ungläubige? Eine Andersgläubige?</p>
<p>Ich glaube an das Gute in der Menschheit und die Unberechenbarkeit der Natur.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tief durchatmen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch ein Tag Schonzeit und dann beginnt der Ernst. Nicht dran denken; ist auch so schon schlimm genug. Besser wäre es, wenn ich etwas Ablenkung hätte. Ein schönes Video, schöne Musik. Ein bisschen Kitsch, das tut mir in solchen Moment ganz gut. Aber mir will nichts richtiges einfallen, was ich hören könnte. Ich klicke mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Tag Schonzeit und dann beginnt der Ernst. Nicht dran denken; ist auch so schon schlimm genug. Besser wäre es, wenn ich etwas Ablenkung hätte. Ein schönes Video, schöne Musik. Ein bisschen Kitsch, das tut mir in solchen Moment ganz gut. Aber mir will nichts richtiges einfallen, was ich hören könnte. Ich klicke mich hier hin und dort hin. Nichts beruhigt mich, alles lässt mich kalt, die Gedanken ziehen ihre Kreise immer enger. Die Angst zurrt mich fest. Wickelt mich ein. Ich richte mich auf. Spanne mich an: Nicht unterkriegen lassen. Alles, nur nicht unterkriegen lassen.</p>
<p>Bald ist alles vorbei. Alles wieder im Lot. Alles viel besser als vorher. Alles wieder gut.</p>
<p>Wieder gut.</p>
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		<title>Ängste</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 19:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich lebe meine Ängste aus. Aus Sicht der Glücksforschung &#8211; oder der Leidforschung oder der Angstforschung &#8211; ist das ein Fehler. Ausleben heißt sich an ein Verhaltensmuster zu gewöhnen. Es sich anzutrainieren. So trainiert sich die Glückliche das Glück an und die Ängstliche die Angst. Also doch besser die Angst einfach zu den Akten zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lebe meine Ängste aus. Aus Sicht der Glücksforschung &#8211; oder der Leidforschung oder der Angstforschung &#8211; ist das ein Fehler. Ausleben heißt sich an ein Verhaltensmuster zu gewöhnen. Es sich anzutrainieren. So trainiert sich die Glückliche das Glück an und die Ängstliche die Angst. Also doch besser die Angst einfach zu den Akten zu legen? Sie hinten ein sortieren und nicht beachten?</p>
<p>Das habe ich auch schon versucht, aber das ging nicht gut aus. Meinem Pokerface ist die Angst und die Furcht nicht anzumerken und im schlimmsten Fall würde ich tot umfallen bevor jemand merkt, dass etwas nicht in Ordnung mit mir ist. Diese Methode scheint mir daher nicht besonders angebracht.  Ich mache das, was ich am Besten kann. Ich nehme meine Angst und drehe sie nach allen Seiten. Betrachte sie von oben und von unten und bespreche sie im Guten und im Bösen. Ich halte sie weiter von mir weg und gehe noch mal extra nahe dran.</p>
<p>Ich habe keine Angst vor meiner Angst. Sie kriegt mich nicht klein, höchstens in die Nähe eines Ohnmachtsanfalls. Aber den verhindert mein vegetatives Nervensystem. Das hat sich auch schon dran gewöhnt.</p>
<p>So ist das mit mir und meiner Angst.</p>
<p>Manchmal denke ich: Ich bin eine mutige Frau. Eine sehr mutige Frau, die schon vielen Ängsten in die Augen sah. Bis jetzt hinderte mich die Angst nie, meinen Weg zu gehen. Nur verlangsamt hat sie ihn ab und zu. Aber ihr wisst ja: Ich bin im Zeichen der Schnecke geboren.</p>
<p>Da passt das.</p>
]]></content:encoded>
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