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	<title>Sammelmappe &#187; persönliches Schreiben</title>
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	<description>Leben, Denken, Fühlen, Kunst und Verantwortung</description>
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		<title>Außen und innen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 17:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Rund ums Bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[persönliches Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Stell bloß nicht zu viel von dir ins Netz. Der Feind lauert dort. Oder die Feindin. Die zukünftige Chefin und der eifersüchtige Kollege. Stell dich nicht bloß, pass auf dich auf. Gib den Trollen keine Chance. Achte auf deine Datenschutzeinstellungen &#8211; oder noch besser: Schweig. Stell dein Licht unter den Scheffel, damit es nicht all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stell bloß nicht zu viel von dir ins Netz. Der Feind lauert dort. Oder die Feindin. Die zukünftige Chefin und der eifersüchtige Kollege. Stell dich nicht bloß, pass auf dich auf. Gib den Trollen keine Chance. Achte auf deine Datenschutzeinstellungen &#8211; oder noch besser: Schweig.<br />
Stell dein Licht unter den Scheffel, damit es nicht all zu weit leuchtet. Du willst dich doch nicht preisgeben? Das geht doch nicht!</p>
<p>Zensoren gibt es überall. Außen und innen. Sie hindern uns daran, dass zu tun, was wir gerne tun würden. Manchmal zurecht. Oft bestimmen sie uns eine Struktur, die uns nicht gut tut.</p>
<p>Beim Bloggen gibt es einen kleinen Schutz, den ich mittlerweile zu schätzen weiß: Das bloggende Ich.<br />
Das bloggende Ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lyrisches_Ich">analog zum lyrischen Ich</a>.</p>
<p>Je länger ich blogge, desto deutlicher tritt bei mir ein bloggendes Ich zu Tage. Eine Stimme, die im virtuellen Raum Ergeignisse, Strömungen, Atmosphäre begleitet.</p>
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		<title>Tagebuch schreiben</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Apr 2011 05:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[persönliches Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wortmeer bloggt angesichts der Geburt ihrer Tochter über das Thema &#8220;Privates Bloggen&#8221; Mir ist da mein Eintrag vom Schweigen wieder eingefallen und die Gespräche , die wir bei der re:publica führten und denke mir gerade in der letzten Zeit, dass ich beim Bloggen vielleicht auch zu vorsichtig bin. Dass ich eine Vorsicht übernommen habe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wortmeer bloggt angesichts der Geburt ihrer Tochter über das Thema <a href="Internet: http://bit.ly/fvPMYA">&#8220;Privates Bloggen&#8221;</a></p>
<p>Mir ist da <a href="http://www.claudiakilian.de/schweigen-3">mein Eintrag vom Schweigen</a> wieder eingefallen und die Gespräche , die wir bei der re:publica führten und denke mir gerade in der letzten Zeit, dass ich beim Bloggen  vielleicht auch zu vorsichtig bin. Dass ich eine Vorsicht übernommen habe, die nicht meinem Bedürfnis entspricht, sondern die mir von außen aufgeredet wurde. </p>
<p>Die Ängste, <a href="http://wildgans.wordpress.com/#!/entry/2832">die die Wildgans in ihrem Kommentar ausspricht</a>, dass sie nicht möchte, dass ihre Lieben später in ihren Tagebuch-Heften kann ich gut nachvollziehen. Bei mir ist das gänzlich anders. Kinder habe ich keine und alles was im Tagebuch steht, sollte mein Gefährte aushalten können. Aber vor vielen Jahren habe ich die Tagebücher meiner Kinder- und Jugendzeit weggeworfen, weil sie in meinem privaten Leben nicht sicher waren. Danach habe ich Jahrzehnte lang nichts mehr geschrieben. Traurig war das.</p>
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		<title>Gemütsbloggen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 15:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen liest sich die Sammelmappe vielleicht wie ein Politikblog, dabei ist sie doch vor allem eins: Ein Gemütsblog. Ein Blog in dem ich aufsammle, was mir am Rande des Tages so alles begegnet. Mal dieses und mal jenes. Ganz selten etwas intimes und doch steht viel Persönliches in der Sammelmappe. Darauf lege [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen liest sich die Sammelmappe vielleicht wie ein Politikblog, dabei ist sie doch vor allem eins: Ein Gemütsblog. Ein Blog in dem ich aufsammle, was mir am Rande des Tages so alles begegnet. Mal dieses und mal jenes. Ganz selten etwas intimes und doch steht viel Persönliches in der Sammelmappe. </p>
<p>Darauf lege ich auch Wert, denn ich mag es gerne warm und menschlich &#8211; auch bei anderen. Und die vielen Unkenrufe: &#8220;Schreib bloß nicht zu viel von dir ins Internet!&#8221; sehe ich mir immer kritisch an. Was ist zu viel in diesem Fall? Je nachdem von wem die Frage kommt, zielt sie auf eine ganz bestimmte Richtung ab.<br />
Selten kommt die Frage von Menschen mit Medienkompetenz und sie hat verschiedene Hintergründe.<br />
Nein, ich schreibe nicht zu viel in die Sammelmappe. Das habe ich schon mehrfach hier erläutert. Bei mir kommen keine unbeteiligten Menschen vor und es gibt eine ganze Reihe von Themen, die tabu sind in der Sammelmappe. Aber das heißt nicht, dass ich mir hier eine virtuelle Persönlichkeit aufgebaut habe. Ganz sicher nicht. Denn die würde mir so lange wahrscheinlich keine Freude bereiten.<br />
Ich bleibe bei meinem Gemütsblog-Stil. Der passt zu der Sammelmappe und zu mir. Nicht nur in Krisenzeiten.</p>
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		<title>Bücher, die glücklich machen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 18:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Schreibt Franz Kafka in einem seiner Briefe. Könnten wir das? Könnten wir die Bücher schreiben, die uns glücklich machen? Darauf weiß ich keine Antwort. Aber schreiben kann glücklich machen, genauso wie es unglücklich machen kann. Schreiben ist darin ähnlich, wie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8230; und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben.</em><br />
Schreibt Franz Kafka in einem seiner Briefe.<br />
Könnten wir das? Könnten wir die Bücher schreiben, die uns glücklich machen? Darauf weiß ich keine Antwort. Aber schreiben kann glücklich machen, genauso wie es unglücklich machen kann. Schreiben ist darin ähnlich, wie das Leben selbst. So viel ist möglich.<br />
Schön ist jedenfalls, wenn man die Möglichkeit zu scheiben hat.</p>
<p>Aber manchmal muss man sich die Zeit dafür auch stehlen. Das hat Kafka oft getan und oft hat er gehadert, weil er Zeit vergeudet hat.<br />
Ich hadere auch, wenn ich meine Zeit verfarmville oder verfischville. Schreiben. Das ist der Lichtstrahl im fremdbestimmten Konsumerinnenleben.</p>
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		<title>Tagebuch schreiben</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 13:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Claudia Klinger erläutert, warum sie kein privates Tagebuch schreibt &#8211; inspiriert durch den Blog-Eintrag bei Thinkabout. Ich denke oft über das Tagebuch schreiben nach &#8211; vorallem unter dem Aspekt, was für ein Privileg es ist, eins schreiben zu können; es aufbewahren zu können. So selbstverständlich ist das nicht. Für mich sind Tagebücher die liebste Literatur, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Claudia Klinger erläutert, <a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2010/04/04/warum-ich-kein-privates-tagebuch-schreibe/">warum sie kein privates Tagebuch schreibt </a> &#8211; inspiriert durch <a href="http://thinkabout.ch/article/das-tagebuch-das-unvollendete#c004432">den Blog-Eintrag bei Thinkabout</a>.<br />
Ich denke oft über das Tagebuch schreiben nach &#8211; vorallem unter dem Aspekt, was für ein Privileg es ist, eins schreiben zu können; es aufbewahren zu können. So selbstverständlich ist das nicht. Für mich sind Tagebücher die liebste Literatur, gleich nach Briefen und Biogafien kommen sie seit ein paar Jahren noch vor den Romanen und Geschichten. Wo sich Gedichte in der Reihe einordnen lassen, kann ich nicht sagen.<br />
Manchmal wünschte ich mir, ich könnte mein Blog ein bisschen mehr tagebuch-artig schreiben. Aber da schaltet sich sofort wieder der Zensurgedanke ein: Das geht doch gar nicht!<br />
Warum nicht? Sofort fallen mir zehn oder zwanzig Gründe ein, warum das nicht geht. Aber ich weiß, dass die meisten Gründe davon nur vorgeschoben sind. Klar ginge das. Aber es käme ein anderes Schreiben heraus. Auch ein anderes Schreiben, als in meinen Kladden, die ich endlich seit ein paar wenigen Jahren Zug um Zug vollschreibe.</p>
<p>Das Privileg des freien Lebens. Die Freiheit etwas sagen zu können und nicht ständig Angst zu haben, ich könnte jemand auf die Füsse treten. Unbeabsichtigt. Gestern abend habe ich mich plötzlich gefragt, was mit meinen Tagebüchern geschehen wird, wenn ich gestorben bin.<br />
Eine Antwort darauf ist mir nicht eingefallen.<br />
<strong><br />
Nachtrag: </strong><br />
<em>Ein Mensch, der kein Tagebuch hat, ist einem Tagebuch gegenüber in der falschen Position.</em><br />
Gerade habe ich dieses Kafka Zitat aus seinem Tagebuch gefunden, das beschreibt die Diskussion ums Tagebuch ganz gut.</p>
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		<title>Mein Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 14:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiografie]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen denke ich viel über das Tagebuch schreiben nach. Darüber, was es für ein Unterschied ist, für sich selbst zu schreiben oder  öffentlich zu bloggen. Wie wäre es wohl, wenn ich im Blog tatsächlich über meinen Alltag schriebe? Das mache ich in keinem meiner Blogs. Nicht mal in den anonymen. Seltsam: In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen denke ich viel über das Tagebuch schreiben nach. Darüber, was es für ein Unterschied ist, für sich selbst zu schreiben oder  öffentlich zu bloggen. Wie wäre es wohl, wenn ich im Blog tatsächlich über meinen Alltag schriebe? Das mache ich in keinem meiner Blogs. Nicht mal in den anonymen. Seltsam: In den anonymen Blogs schreibe ich viel abstrakter und verschlüsselter, als hier in der Sammelmappe. Hier weiche ich nur aus, filtere Personen oder Arbeitsumstände aus meinen Beschreibungen, färbe sie neu ein oder bringe sie in eine verfremdete zeitliche Reihenfolge. So bilde ich mir ein, dass ich auf dem schmalen Grad gehen kann: Persönlich schreiben ohne einen Seelenstriptease hinzulegen oder andere Menschen bloss zu stellen.<br />
<a href="http://minuszero.de/?p=67" target="_blank">Ich bin ich – schrieb das Engelchen letzte Woche in ihrem Blog “Worte an sich sind nichts”</a>. Ich bin ich – ein Eintrag über den Wunsch nach autobiographischem Schreiben. Wie gut ich das nachvollziehen kann!  Der Wunsch, die Geschichten festzuhalten. Die Erinnerung soll nicht weiter verblassen. Das wünsche ich mir. Aber so viel ist schon verblasst, so weit in den Hintergrund getreten. Seit ca. zwei Jahren schreibe ich nun täglich meine kleinen Kladden voll. Vorher nur sporadisch – und so viele Dokumente musste ich schon vernichten. Nein, ich habe keinen Krieg und keine Vertreibung erlebt und trotzdem gab es viele Jahre in meinem Leben, in denen ich keine meiner schriftlichen Aufzeichnungen aufbewahren konnte. Einen kleinen Teil der Aufzeichnungen aus meiner Teenagerzeit hatte ich in mein Erwachsenenleben retten können, aber dann habe ich den Packen vernichtet. Aus Notwehr, sozusagen. Aus Notwehr, weil es in meiner Ehe keinen Schutzraum gab.<br />
Ohne die Aufzeichnungen war ich nicht so verletzbar. So konnte ich besser durch das Leben kommen. Es hat so lange gedauert, bis ich bei Engls “Ich bin ich” angekommen bin. Ich war zwar schon immer ich, aber ich war auch immer ein stark polarisiertes Ich: Ein äußeres und ein inneres Ich. Das innere Ich galt es zu schützen.<br />
Und jetzt? Jetzt hab ich mir den Schutz angewöhnt und brauche so lang mich an die Freiheit zu gewöhnen. Daran, dass ich mich frei bewegen kann, frei denken darf und mich frei äußern kann.</p>
<p>Ich weiß nicht richtig, wie ich diesen Eintrag beenden kann. Er klingt so trübsinnig, so traurig. Vielleicht wirft er auch ein falsches Licht. Beleuchtet mein Leben von einer verzerrten Seite. Aber Nachdenken werde ich weiter: über das autobiographische Schreiben.</p>
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		<title>Schreiben braucht Atmosphäre</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 07:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben braucht Atmosphäre. Allen NaNoWriMo-Erfahrungen zum Trotz habe ich die Erfahrung gemacht, dass Schreiben nicht nur Disziplin, sondern auch Zeit braucht. Zeit zum Träumen, Zeit zum Erinnern, Zeit zum Schweben, Zeit zum Genießen, Zeit zum Trauern, Zeit zum Schmunzeln. Schreiben ist für mich wie das Leben. Wenn es im Schnellgang übertaktet an mir vorbei hastet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
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<p>Schreiben braucht Atmosphäre. <a href="../category/mein-nanowrimo/" target="_blank">Allen NaNoWriMo-Erfahrungen zum Trotz </a>habe ich die Erfahrung gemacht, dass Schreiben nicht nur Disziplin, sondern auch Zeit braucht. Zeit zum Träumen, Zeit zum Erinnern, Zeit zum Schweben, Zeit zum Genießen, Zeit zum Trauern, Zeit zum Schmunzeln.</p>
<p>Schreiben ist für mich wie das Leben. Wenn es im Schnellgang übertaktet an mir vorbei hastet, wird mir schwindlig und irgendwann klinke ich mich aus. Dann bin ich nur noch Zuschauerin in meinem eigenen Leben und nehme nicht mehr daran teil. Mittendrin und nicht dabei. So, ist es auch beim Schreiben. Wenn ich die Atmosphäre nicht mehr fühle, dann glühe ich nicht mehr. Dann gleitet alles von mir ab und ich bin nicht mehr dabei, obwohl ich weiterschreibe. Dann genügt die Disziplin ihren eigenen Ansprüchen: fleißig, tapfer, flach und ausgelaugt.</p>
<p>Schreiben ist das Leben. Nicht mehr, nicht weniger.</p>
</div>
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		<title>Warum schreibe ich?</title>
		<link>http://www.claudiakilian.de/warum-schreibe-ich</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 17:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Rund ums Bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[persönliches Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum blogge ich? Warum schreibe ich? Seit ich vor fast fünf Jahren mit dem Bloggen begann, hat mein Schreibpensum enorm zugenommen. Zuerst war ich sehr zurückhaltend mit den eigenen Worten, beschränkte mich auf das Sammeln und Verlinken von Informationen, nach und nach wuchs das Bedürfnis meine persönlichen Gedanken, Gefühle oder Stimmungen nach außen zu tragen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
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<p>Warum blogge  ich? Warum schreibe ich?</p>
<p>Seit ich vor fast fünf Jahren mit dem Bloggen begann, hat mein  Schreibpensum enorm zugenommen. Zuerst war ich sehr zurückhaltend mit  den eigenen Worten, beschränkte mich auf das Sammeln und Verlinken von  Informationen, nach und nach wuchs das Bedürfnis meine persönlichen  Gedanken, Gefühle oder Stimmungen nach außen zu tragen.</p>
<p>Ich legte mir die alte Sammelmappe zu, der Wunsch war groß eine  Gemeinschaft zu finden, die Idee eine Vernetzung der sozialen Blogs zu  erreichen &#8211; ähnlich wie es Ina mit <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/wie-funktionieren-blogpatenschaften/" target="_blank">ihren  Blogpatenschaften versucht</a> -  lies mich nicht los. Wir müssten doch  etwas erreichen können! Gemeinsam sind wir stark!, das passte in die  Zeit der montäglichen Demonstrationen gegen die Arbeitsmarktreform.</p>
<p>Aber weit gefehlt! Die Zeiten wurden härter, ein Ende ist noch nicht  abzusehen. Aber ich schreibe und schreibe und schreibe. Ich kann von mir  sagen: Ich habe ein neues Lebensgefühl entdeckt.</p>
<p><a href="../mein-buchprojekt/" target="_blank">Drei Bücher habe  ich veröffentlicht</a>, einen Kinderroman entworfen und einen  Frauenroman begonnen. Das Schreiben öffnet mich, es weitet meine Sinne,  meine Fantasie; es streichelt meine Seele. Ich suhle mich in Wörtern,  weide mich an Sätzen, reibe mich an Texten. Das Schreiben macht mir  Spaß.</p>
<p>Das Schreiben öffnet mich &#8211; das ist der wichtigste Satz in diesem  Eintrag, und ich könnte ihn auch gleich ergänzen: Das Bloggen ist mein  wichtigstes Eingangsportal. Die Sammelmappe ist meine Tür zur Welt, zur   Schreib- und Lesewelt.</p>
<p><a href="../2009/02/18/bloggen-als-tarnung/" target="_blank">Auch  wenn ich aus taktischen Gründen manchmal mit den Fakten spiele</a>: Hier  im Blog öffne ich mein Herz und meine Seele.</p>
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