Sportliche Aktivitäten
Heute ist mein Jahrestag. Vor einem Jahr bin ich in den Sportverein eingetreten. Etwas zaghaft und überraschend. Aber es hat sich als tolle Entscheidung herausgestellt. Nach und nach bin ich aus der Fitnessstudio-Höhle herausgekrochen und habe mich zuerst zu den Kursen durchgekämpft. Zunächst bin ich dort etwas ungeschickt gelandet, weil einer der ersten Einsteigerinnenkurse von eine dynamischen Akrobatin geleitet wurde. Das lag ziemlich außerhalb meiner Komfortzone, aber ich habe einfach das gemacht, was sich für mich gut angefühlt hat. Wobei das ja im Sport schon fast so etwas wie ein Code ist. Es fühlt sich für mich gut an, hieß dann halt, dass ich total verausgabt, aber trotzdem erleichtert war, dass ich es geschafft hatte. Später habe ich eine Trainerin gefunden, die sich gut auf ihre Teilnehmerinnen einstellt. Das passt Meilen besser zu mir und meinem Niveau.
Mein letzter großer sportlicher Schritt war die Eroberung des Schwimmbereichs. Mit einer Angststörung im Nacken war da viel Geduld und etwas List erforderlich. Seit Anfang dieses Monats schwimme ich nun regelmäßig zweimal in der Woche und genieße es sehr. Das Schwimmen ist der befreienste Teil der sportlichen Aktivitäten. Der leichteste.
Mir fällt es nicht immer leicht, morgens den Weg zum Sportcenter anzusteuern. Aber wenn ich es geschafft habe, freue ich mich sehr. Mir ist es immer noch nicht selbstverständlich. Aber ich bedanke mich oft bei meinem Vergangenheits-Ich, dass es diese sportliche Idee reifen ließ und mir den Weg dazu bereitete.
Ich hoffe sehr, dass mich diese sportlichen Aktivitäten noch eine Weile begleiten.

Das ist doch schön, dass du gebraucht wirst und es dir gefällt. Denn schließlich gefällt dir das Schreiben ja. Warum…