Augenblick

in die Stille lauschen

ins Grüne versunken

die Zeit genießen

sie wird schon bald

das Beste im Leben gewesen sein

SchwangerWerdenKönnen

Antje Schrupp hat ein Buch über das SchwangerWerdenKönnen geschrieben. Ein Buch voller Recherchedetails und Nachdenkarbeit. Die Welt ist komplizierter geworden. Aus dem Schwangerwerdenkönnen folgt nicht per se ein Kinderwunsch. Und: Schwangerschaft endet nicht zwingend mit Geburt. Kinder wollen und kriegen auch Menschen, die nicht schwanger werden können – davon träumen sogar immer mehr. Die Realität und die Wissenschaft sind längst an der Gesellschaft vorbeigerannt. Was heute noch als Meinung diskutiert wird, steht schon lange als politisches Problem im Raum.

Cover von Antje Schrupps Buch mit dem Titel Schwangerwerdenkönnen

Antje Schrupp macht Vorschläge wie damit umgegangen werden kann, dass Elternschaft längst nicht mehr nur an Vater- und Muttersein gebunden ist. Oder besser Schwangerschaft nicht an das Muttersein. Ich bin noch dabei diesen „Elefanten im Raum“ zu bestaunen.

Tausend Fragen 21-30

21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Zunächst ist es mir wichtig, was bestimmte Menschen von mir denken.

22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Den Morgen.

23. Kannst du gut kochen? Nein.

24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Ich nehme die, die ich kriegen kann.

25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? Nichts? Geht das? Es gibt sehr viele Tage an denen ich mich zurückziehe und lese, schreibe oder für mich bin. Aber das zähle ich nicht zum Nichtstun.

26. Warst du ein glückliches Kind? Ja und nein.

27. Kaufst du oft Blumen? Nein. Nur wenn es die Konventionen verlangen, aber dann auch gerne Topfpflanzen. Eine frühere Kollegin aus Kolumbien erzählte mir von den Arbeiterinnen, die in den Pflanzhäusern für Rosen tätig sind. Keine schöne Sache. Ganz und gar nicht.

28. Welchen Traum hast du? Ein gutes, freies Leben für alle Menschen und Frieden. Ein Leben ohne Gewalt gegen Mensch und Natur.

29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt? Oh, ich denke es könnten ungefähr zwanzig gewesen sein.

30. Welches Laster hast du? Mein Laster ist süß.

Die Fragen stammen ursprünglich aus dem Flow Magazin, und Beyhan hat daraus eine PDF-Datei erstellt.

Wirtschaft ist Care

Haben Fürsorge und Care-Arbeit etwas mit Wirtschaft zu tun? Halt! Die Frage ist falsch: Wirtschaft ist Care! Das kann jedermann und jedefrau bei Wikipedia und in einschlägigen Wirtschaftshandbüchern nachlesen. Beim Wirtschaften organisieren Menschen Aktivitäten, deren Ziel die bestmögliche Befriedigung der Bedürfnisse aller Menschen ist. Planmäßig und effizient soll dabei über knappe Ressourcen jeglicher Art entschieden werden.

Ohne Menschen gibt es keine Wirtschaft und ohne Sorgearbeit (Care) gibt es keine Menschen. Das Selbstverständliche wird im traditionellen Wirtschaftsbegriff einfach ignoriert.

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht?

Der Animationsfilm „Wirtschaft ist Care“ zeigt sehr eindringlich, dass Wirtschaft ohne Care nicht denkbar ist.

Im Wald

ich reiß mich
selbst in Stücke
steh auf einem Bein

will nicht tanzen
können
dreh mich doch
im Kreis

Journal20082019

Mein Körper verfügt über einen seltsamen Krisenmodus über den ich keine Kontrolle besitze.

Claudia schaut skeptisch in schwarz-weiß

Er fährt bei Überlastung in einen Schutzmodus und blockiert die Steuerung.

Jetzt liege ich hier und atme ein und aus. Eigentlich sollte ich für morgen üben. Mich vorbereiten auf den herausragenden Termin, der so wichtig für uns alle ist.

Aber nichts geht mehr. Ich atme ein und atme aus.

Was bleibt mir anderes übrig als zu vertrauen?

Einatmen. Ausatmen.

Vertrauen, dass ich das Beste gebe.

Journal19082019

Ankommen und heimkommen. Metaphorisch und wörtlich. Großartige Tage erlebt. Viel zu denken. Ganz im Sinne der Veranstaltung, die sich Denkumenta nennt.

Ich bin jetzt in einem Zwischenraum gelandet. Nicht mehr dort und noch nicht hier. Bin so aufgeregt und voller Lampenfieber. Habe die Befürchtung nicht gut genug vorbereitet zu sein für den Mittwoch.

Alles wird gut?

Denkumenta – Über_setzen
Gutes Leben für die ganze Welt

Journal18082019

Wege beschreiten. Alleine gehen, zusammenstehen. Sorgen ausblenden.

Weg ins Tal

Journal16082019

Fensterblick auf die Landschaft bei Arbogast

Fahren und ankommen. Über_setzen. Parallelwelten erleben. Nachdenken und eins draufsetzen.

Alles ist möglich.

Es ist Denkumenta Zeit.

Journal15082019

Ein Schleier liegt über meiner Seele.

Abgeschirmt und verwundet.

Die Zeit ist keine Heilerin. Das Alter keine Insel.

Ich gehe, gehe und gehe. Weil mir nichts anderes übrig bleibt. Der Sonne entgegen, das Herz in der Hand.

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