Lebenszeitlich

Ganz vorsichtig den Tag berühren. Ihn drehen und wenden. Auf Dokumentatiinstauglichkeit überprüfen.

Drei Filter erfolglos ausprobieren, Unbrauchbar, vorhersehbar.

Ich brauche dringend freien Raum.
Ich brauche freien Raum und noch mehr Liebe.

Auf und ab

Es geht auf und ab.
Innen und außen.
Himmelhochjauchzend
Zu Tode betrübt.

Wer hätte mich jemals jauchzend erlebt?

Aber überzeugend.
Überzeugend kann ich so gut, dass ich manchmal selbst erschrecke.

Nicht durchgehend. Aber ab und an mit solcher Wucht, dass mir Bange wird.

Wann bin ich zur grauen Eminenz geworden?

Journal13112018

Heute stolpere ich durch den Tag. Unerwartet.
Es hätte alles so glatt gehen sollen.
Können.
Müssen.

Ich fange noch einmal von vorne an.
Und noch Mal.

Ein weiteres Mal.

So viel Kraft vergeudet. So viel Energie.

(Aber was zählt das schon, wenn der Tag mit einem Chemieunfall beginnt und mit drei Personen im Gleisbett endet.)

Der Sog, ihr Lieben. Hat euch denn nie jemand etwas von dem Sog erzählt, der jetzt euer Leben beendete?

Bilder eines Tages

November-Augenblicke

#12von12

Trello

Die besten Tipps für Apps bekomme ich von Antje.

Die Blinkst-App war schon eine Offenbarung und jetzt auch noch Trello. Aber die Hürde zu Trello ist höher eingestellt. Ich spiele jetzt herum und merke nach und nach wie sensationell clever das alles ist.

Nur ich bin noch nicht so clever. Bin dabei mein Leben in Karten zu packen.

Eine Herausforderung.

Nachtrag zu Blinkist:

Im Anfang war das Gefühl von Antonio Damasio. Blinkist – Wichtigsten Ideen aus Sachbüchern in 15min.

Täglich

Tägliche Anfälle von Glückseeligkeit

Die Regenkatze inspiriert weiterhin

Lesen als Lebenszustand

Ein offenes Geheimnis
Ein Lebenstrick.

grüne Variante

Ein Tag in gänsescheißengrün.

Inspiriert von der Regenkatze.

Über den Dingen

Über den Dingen stehen und nie darunter.
Aber noch viel wichtiger:
Nie über den anderen Menschen stehen.
Gar nicht so leicht, den eigenen Ansprüchen zu genügen,
die sozialisierte Patina abzulegen.

Das Alter schenkt dir Weitsicht,
aber die Lust auf die Weite ist längst verflogen.

Über den Dingen stehen.
Mit freiem Blick bis ans Ende der Zeit.

Im Trüben

im Trüben
rühren

den Schlamm aufmischen

durch das Leben buddeln

Anleitung zum Weitergehen

von eins bis drei
in Dauerschleife

Geflutet

Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet.

 

Tausend Mal habe ich mir heute schon gesagt, dass ich es nicht an mich heranlasse. Dass ich klug sein werde, nicht in die Falle tappe und mindestens drei Mal ist es mir schon gelungen mich wieder zu beruhigen. Aber dann kommt alles wieder noch oben. Wie gelange ich nur aus dem Strudel? Gute Frage auf die es keine praktische Antwort gibt.

Neben den Problemen des Tages, die sich als Schlamassel entpuppen, ergreift mich eine Traurigkeit. Die Traurigkeit, die immer einsetzt in diesen Tagen. So viele Jahre sind vergangen.

So viele Jahre in denen das Band seine Elastizität zeigt
. Und immer noch steigt die Traurigkeit aus dem Nichts empor und ich weiß, wie dankbar ich bin, für die Zeit, die wir hatten. Was für ein Mensch!
Für S. binde ich auch dieses Mal wieder die Sarah ein mit ihrem Kleid. Weil es sie amüsiert hätte und weil sie dieses Lied mochte. Und weil es gut tut, daran zu denken. Mich zu erinnern.

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