Journal04062019

Der Tag fühlt sich gut an. Nur ein bisschen zu heiß. Die Müdigkeit hat sich tief in meine Seele gegraben. Aber alles wird gut.

Wird alles gut?

Eins, zwei, drei alles schnell vorbei.

Schwellenzauber

Heute habe ich das schöne Wort „Schwellenzauber“ eingesammelt. Ihr könnt es gerne aufsammeln und weiter verbreiten.

Journal29052019

Jammern hilft manchmal. Wie so oft hat der Volksmund nicht recht. Überhaupt gibt es so viel Sprüche, die immer nur den Sinn hatten dafür zu sorgen, dass die Menschen sich unterordnen und weitermachen.

Augen zu und durch – sozusagen. Lügen haben kurze Beine, haha. Ehrlich währt am längsten, schön wäre es.

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt und jammere laut, wenn mir danach ist.

Zum Mitjammern sind alle herzlich eingeladen!

Journal28052019

Allergie vom Feinsten. Höllische Schmerzen im Sinne: die Hölle brennt in mir.

Aber die Gewissheit: es geht vorbei.

Journal25052019

Heute ist Handtuchtag. Towelday.

Ich lasse mein Handtuch nicht aus den Augen und sehe zu, dass es immer gut gefaltet ist. Das ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders. Das Handtuch locker über die Schultern tragen entspricht mehr dem Originalstyle. Aber die Zeiten ändern sich und Marie Condo hat es aus ihren Windeln geschafft und die Welt zusammengefaltet.

Wie sollte es da ein einziges Handtuch zu Lockerheit schaffen?

Journal24052019

Angeschlagen und angezählt. Wie beim Boxen. Das Schicksal haut dir eine rein und du warst nie gut darin, dir Deckung zu geben. Zäh bist du trotzdem und unterkriegen willst du dich noch nicht lassen. Der Trotz feuert dich an.

Take care! Das denke ich bei mir. Take care! Mit dem Kopf durch die Wand geht meistens schief. Trotz ist kein weiser Ratgeber, kein guter Antrieb.

Mag ihr Ruf noch so schlecht sein: Manchmal ist das Fähnchen im Wind die Metapher mit dem gutem Karma.

Journal22052019

Kritik immer ernst nehmen, aber nie persönlich.

Wer weiß, ob ich je in dieses Alter komme?

Claudia in ihrem Büro

Die Altersweisheit lässt weiter auf sich warten. Manchmal scheint es im Büro ein geheimes schwarzes Ressourcenloch zu geben. All meine Energie verliert sich dort und ich hoffe, dass sie durch ein Wurmloch direkt zu einem meiner Ichs in einem Paralleluniversum geleitet wird.

Für dieses Amt-Universum gibt es keine energetische Hoffnung mehr. Es sei denn, ich finde die passende Wünschelrute, mit der es mir gelingt, das alles verschlingenden schwarze Loch zu finden und es mit gutem Karma charmant zu neutralisieren.

Es regnet

Es regnet in der Berger Straße.

Gasthof „Zur Sonne“ in der Berger Straße im Nieselregen

Journal18052019

In der Blink-App tauchen nacheinander Bücher auf, die sich mit der finanziellen Selbstbestimmung von Menschen beschäftigen. Gestern war das Buch von Madame Moneypenny dran, die sich speziell an Frauen wendet. Gut verdienende Frauen, so schätze ich ihre Zielgruppe ein. Mich macht es immer ein bisschen traurig, wenn ich sehe, wie wenig finanzielles oder wirtschaftliches Grundwissen verbreitet ist. Der Konsum fegt alle andere Prioritäten hinweg. Alles ist wichtiger. Dabei ist eine wichtige Säule der Existenz unseres Daseins in dieser Gesellschaft doch unsere finanzielle Basis.

Für alle, die nicht zu den Drittel der Erbenden gehören, sieht es eher schlecht aus mit der Altersvorsorge. Also besser jetzt genauer hinschauen als später.

Journal17052019

Kalt war der Mai bisher, das soll sich ändern. Die Wettervorhersage verspricht Wärme. Warm im Herzen ist mir längst. Ich lese in den Aufzeichnungen der vergangenen Jahre und merke gerade, was für einen Schatz ich mir damit bereitet habe. Da liegt sie ausgebreitet vor mir: meine Vergangenheit.

Besonders die wunden Punkte berühren mich.

Die Zweisamkeit tut mir gut, denke ich beim Gang durch das Treppenhaus. Die Zweisamkeit ist ein Genuss.