Tränen
Heute mal weinen.
Tränen für Leben und Tod.
Heute mal weinen.
Ich weine nicht so schnell und so viel.
Hab mich daran gewöhnt, dass Indianer keinen Schmerz kennen. Woher auch? Die gibt es nur an Fasching und bei Karl May.
(Aber selbst dort weinen sie ab und an.)
Und sage jetzt nichts mehr,
lass meine Tränen fließen.
Heute weine ich.
Tränen für das Leben.
Und den Tod.


„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…