Die Gedanken gleiten nicht mehr
Die Gedanken
gleiten nicht mehr
sie kriechen
durch die Risse der Tage,
die Gefühle
erstarren zu Schatten,
die sich an meine Fersen heften.
Ich strecke die Hände aus,
doch die Luft ist dick
von etwas, das atmet,
ohne gesehen zu werden.
Mein Gesicht,
von fremder Kühle benetzt,
spürt den Hauch
einer Stimme,
die einen Namen flüstert
doch die Kladde
zeigt nur leere Seiten.
„Tage wie diese“
stand da einst,
doch jetzt
schreibt etwas anderes mit unsichtbarer Tinte:
Für dich.

