Dinge regeln
Es wäre schon lange notwendig gewesen, aber ich habe es doch nie getan. Meine letzten Angelegenheiten zu regeln. Bisher bin ich immer nur davon ausgegangen, dass das recht unkompliziert ist. Schließlich bin ich ein unkomplizierter Mensch in dieser Hinsicht. Bei kurzem Nachdenken merke ich, dass diese Unkompliziertheit sich unvermittelt in eine Belastung verwandeln könnte, wenn Menschen nach meinem Tod die Organsisation und die finanzielle Abwicklung meines Lebens übernehmen müssen, ohne Anhaltspunkte zu haben. Wie sie denn vorgehen können.
So ein Menschenleben besteht eben doch auch nach dem Tod noch aus Bürokratie, Finanzen, Organsisation. Mir wäre es lieber, mein Leben würde ausgehaucht. In Stille gedacht und danach leben alle ihr Leben weiter. Aber in der Realität ist es eben ein bisschen komplizierter.
Vielleicht könnt ihr mir ja auch noch schreiben, welche Dinge auf keinen Fall vergessen sollte zu erwähnen. Bisher habe ich die Themen Bestattung, Finanzen, Patientenverfügung und Benachrichtigungen im Todesfall dokumentiert.


Als die DSGVO in Kraft trat, hatte ich versucht, die Accounts aus meinem damaligen Online-Leben zusammenzustellen. Also, ich hatte es versucht. Wegen dem digitalen Nachlass. Eine der Tasks in meinem Kalender, die immer noch offen sind.