Journal20260522
Manche Tage möchten festgehalten werden. Niedergeschrieben. Skizziert werden. Manche Tage möchten nicht enden und andere verstecken ihre beste Seiten. Dann gibt es wieder die ruhigen Tage, die ich besonders mag. Die bescheidenen Tage, die sich wie ein Nachhall des gestrigen Traums anfühlen.
Träume. Überhaupt Träume. Wie schön, dass es sie gibt. Diese andere Welt, die jede kennt und die doch für jede anders ist. Wenn die Träume nicht wären, könnten wir vielleicht so tun, als gäbe es nur eine Welt für uns alle. Dabei gibt es so viele Welten. Innen und außen. Und die Nachtträume.
Manchmal tauche ich auf aus einem Nachttraum und vermisse den Traum schon, während mir gerade bewusst wird, dass ich aufwache. Dann bin ich für eine kurze Zeit traurig, bis mir wieder einfällt: es wird ein nächster Traum kommen. Eine Sehnsucht, die mich zusammenhält.

