Schwellenzeit

Gegen Morgen im Traum verfangen. Auf der Schwelle zwischen dem Dunkel und dem Erwachen in Angst getaucht. Unruhige Gestalten, die mein Leben übernahmen. Bestimmt und unerbittlich. Zum Greifen nah. Sie kommen aus den Untiefen meines Seelenfriedens. Kämpfen sich durch viele Schichten und drängen über die Schwelle zum Hier und zum Jetzt. Sie wachsen über mich hinaus. Verfangen und verheddert. Aufgeblasen. Aber die Schwelle hält sie fest.

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