Wege
Wege finden
ist nicht meine Begabung.
Mir trat das Leben nie
entgegen.
Ich habe mich verirrt
und war doch nie allein,
nur verwundert,
dass die anderen
so weit
vom lichten Gelände abkamen.
Nie einen Weg
frei gehauen,
nicht einmal mit Werkzeug.
Warum auch –
wer weiß schon,
welcher trägt.
Ich blieb ängstlich.
Ohne Pose von Kraft.
Ohne das Dröhnen von Mut.
So nicht.
Zum Glück.

Februar 11th, 2026 in
Fühlen, Fundstücke, Gedanken, Kulturtagebuch, Kunst, Leben, Poesie | tags: Gedicht, Lyrik, Poesie

