Checklisten
„Mein Leben fühlt sich an, wie eine nicht enden wollende Todo-Liste. Oder eine rotierende Checkliste zum Abhaken.“ Das schrieb ich vor vielen Jahren in mein Tagebuch. Heute habe ich Mitleid mit meinem Vergangenheits-Ich. Wie verstrickt ich in meine fremdbestimmte Arbeit wahr! Auf gute und auf schlechte Art. Die gute hat mich weiterentwickelt, die schlechte krank gemacht. Es kam sicher selten vor, dass mir das so bewusst war, wie in diesem Moment, als ich diesen Satz von oben aufschrieb. Wahrscheinlich fand ich das kurze Zeit nach dem Aufschreiben schon wieder übertrieben und pathetisch. Bestimmt.
Wie müde ich damals war.

