Freitag der Dreizehnte
Das Sorgenpäckchen Pflege fliegt mir heute um die Ohren. Freitag, der Dreizehnte. Ausgerechnet an diesem Tag scheint die Welt sich gegen mich zu verschwören. Denkzettel werden verteilt, Erpressung liegt in der Luft, und Vorschriften werfen Schatten.
Ruhig bleiben ist schwer, wenn alles um mich vibriert. Diese Nöte sind nicht allein meine; sie teilen sich mit vielen, die in Unsicherheit leben. Auf wie viele Arten kann man allein gelassen werden?
Um abzuschalten, wage ich den Schritt in die Bürokratie. Doch wo ich beginne, wartet ein neuer Antrag, der mein Geduldsspiel verlängert. Beharrlichkeit ist mein geheimer Name, und in diesen Tagen kommt sie mir oft zugute.
Der Weg ist ein ständiger Kampf, doch tief in mir bleibt die Hoffnung, dass Licht durch die Dunkelheit bricht. Vielleicht ist es genau diese Hoffnung, die uns antreibt, trotz aller Widrigkeiten weiterzumachen. In der Stille der Nacht finde ich einen Moment des Friedens, der mich stärkt, um erneut der Welle der Sorgen zu begegnen.

