Journal26112018

Komme nach einem anstrengenden Büro-Montag nach Hause und kann nur noch müde seufzend nicken.

Kathrin Passig schreibt im Merkur steile Thesen auf.
Sie enttarnt zum Beispiel das Märchen, dass wir uns alle gut verstehen würden, wenn wir uns doch nur genügend austauschen. Persönlich und herzlich.

Mein ganzer Arbeitstag war ein Beweis für ihre Theorie.
Im Getriebe knirscht es durchdringend. Zu viel persönliche Begegnung. Zu viel Beschäftigung im Detail. Zu viel Emotion.

Und weit und breit keine Sachebene zu finden.

So weit die Märchen tragen. Das könnte mein geheimes Lebensmotto werden.

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