Ausblick
Samstags vormittags auf der Bank am #bornheimerhang sitzen und den ziehenden Wolken hinterher schauen.

Bildbeschreibung:
Blick auf die grüne Wiese vor blauem Himmel und weißen Wolken, links eine Pappel
Samstags vormittags auf der Bank am #bornheimerhang sitzen und den ziehenden Wolken hinterher schauen.

Bildbeschreibung:
Blick auf die grüne Wiese vor blauem Himmel und weißen Wolken, links eine Pappel
Sommerfest im Innenhof. Das Letzte seiner Art. Ich nehme Abschied über Wochen und Monate. Die einen ziehen um, die anderen bleiben vorübergehend, wieder andere schlagen eine andere Richtung ein. In alle Winde werden sie ziehen. Nur ich: Ich gehe zum Jahresende nach Hause.
Nie in meinem Leben gab es eine Zeit in der ich mir mein RentnerinnenLeben ausmalte. Höchstens die vage Vorstellung, dass die Arbeitslast von mir abfällt. Richtige Wünsche, Fantasien dazu gab es bei mir nie. Jetzt ist alles so nah und immer noch bleibt viel im Dunkeln. Eine grüne Dame im Krankenhaus möchte ich gerne sein.
Es ist so ein Privileg darüber nachdenken zu können, sich ehrenamtlich zu engagieren. Leisetreten.
Das gefällt mir gut.
Mein letzter Bürosommer. Ich erlebe die Tage sehr bewusst. Nehme Schritt für Schritt Abschied und entflechte mein Arbeits-Ich. Ziehe vorsichtig an verwebten Fäden, zupfe sie sorgfältig frei.
Mit jedem Atemzug fühle ich mich meiner Seele näher.
Das sind die guten Tage. Das sind die, die in Erinnerung bleiben.
Antje Schrupp hat sich über die menschliche Schwäche der Unvernunft Gedanken gemacht.
Der Mensch ist zu rationalem Denken unbegabt
So nach und nach lassen sich einzelne Effekte wissenschaftlich beschreiben, die unser menschliches Selbstbild ins Wanken bringen. Wir sind halt wirklich nicht immer so vernünftig wie wir gerne wären.
Schöner kann ein Titel kaum sein. Bin jetzt bei der Hälfte des Buches von Emily St. John Mandel angekommen und vollständig in ihrem Bann. Da wird Bezug genommen auf Station Eleven, auf das Glashotel und irgendwie auch auf ihr AutorinnenLeben. Sie spinnt und verwebt die Geschichte sehr gekonnt.
Ich bin fasziniert und muss jetzt unbedingt weiterlesen.
Roter Luftballon am Wegesrand. Der Luftballon lag dort ganz real im Gras. Trotzdem sieht das Foto fast ein bisschen aus, als hätte eine KI mitgewirkt.
Es sind schöne Tage. Vielleicht ein bisschen viel Wetter. Das Grün drängt sich immer noch in den Vordergrund. Der Mai lässt seine Grünen Zaubermuskeln spielen.
Über den Bornheimer Hang schnallen rythmisch die Sportgesänge.

Kid37 führt mich zu einen anderen Luftballon.
https://youtube.com/watch?v=KBU7EH_z6GM&si=SibpYBwjnUPieMIa
https://fnordon.de/@kid37/112503188011541317
Bei den Krautreportern gibt es einen sehr anschaulichen Artikel über das Klimasystem und vor allem über die Tücken der Veränderungen.
Es wird langsam wärmer, aber schneller schlimmer.
Ich kann als Unterstützerin der Krautreporter, diesen Artikel verschenken und lade euch dazu ein in zu lesen.
Mein neuer Zaubertrank heißt Düsseldorfer Lösung.
Bin noch nicht ganz sicher, was ich von seinem Auftreten halten soll.

Bildbeschreibung: Braune Flasche mit Flüssigkeit und rotem Schraubverschluss steht auf einer Holzunterlage
Sieht aus wie Hustensaft, ist aber ein anderes Kaliber. Naja, es gab Zeiten da würde dem Hustensaft Heroin beigemischt. So schlimm ist der Zaubertrank dann doch nicht. Ist nicht mal ein Trank, aber ich hoffe Magie und Zauber verbirgt sich trotzdem in der Flasche.
Das große Löwenmaul in all seiner Pracht ganz oben auf der Mauer. Ich beneide es für seine Standortwahl.

Bildbeschreibung: Backsteinmauer mit Resten von Graffiti, oben blühen rote Große Löwenmäulchen und darüber ist ein Ausschnitt eines vergitterten Fensters zu sehen.
Auf der Rückfahrt von Marseille. Kann es noch gar nicht fassen, dass die Zeit so geflogen ist.

Bildbeschreibung: Selfie von Claudia mit gelbem Barret und roter Brille im Zug