Reformziel erfüllt

Als Hartz IV im Jahr 2004 eingeführt wurde lag der Dax knapp unter 4000.

Heute liegt er bei 11.500.

Frauenquote

Dass ich das noch erleben darf! Eine Frauenquote. Oder besser gesagt: ein niedliches, kleines Frauenquötchen.
Auf Twitter meint eine, die Wirtschaft googlet jetzt hektisch “Frauen”.
Jedenfalls jammert sie. Hatte jahrelang Zeit sich selbst zu kümmern – oder sich beharrlich am unzeitgemäßen Zustand festzukrallen, um es mit anderen Worten auszudrücken – und jetzt das.

Ich bin sicher, es wird unsere Wirtschaft ruinieren. Unsere bewährte Männerwirtschaft. Die letzte Bastion der Aufrechten müssen sich einem Frauenquötchen geschlagen geben.

Ich höre schon das Geheule der verletzten Männerseelen. Sie hätten halt noch gerne ein paar tausend Jahre Männervorrechtsstellung.

Gibt doch so was wie Besitzstandswahrung?

Außerdem könnte es sich vermehren, das Frauenquötchen. Und dann?

Freak-Attack

Unschöne Attacke.

Unsere Daten

Da ist schlimmes in Gang. Sehr beunruhigend, diese Pläne.

Die Verhandlungen zur EU-Datenschutzverordnung geben aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) Anlass zu großer Sorge. Informationen aus heute veröffentlichten Dokumenten lassen erkennen, dass die Vorschläge der Mitgliedsstaaten hinter die europäische Datenschutzrichtlinie, die europäische Grundrechtecharta und bisherige Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes zurückfallen.

Bei Heise gibt es einen weiteren Artikel zur Thematik.

Irgendwann werden wir mal von den vergangenen Zeiten berichten, als die Menschen, die romantische Vorstellung hatten, dass Daten schützenswertes Gut seien.

Schöne Tage

Schöne Tage sind schön. Ein Geschenk oft auch.
Anstrengend ist auch eine Möglichkeit.
So oder so.

Dankbarkeit ein Reizwort und manchmal ein Bedürfnis.

Dasein die Steigerung des Seins.

Gestern einen Regenbogen im Panoramaformat gesehen.

Wie sich das Herz daran erfreut.

Und zum Schluss die Liebe.
Oder am Anfang.

Schöne Tage sind schön.

Masern

Anne Roth fragte auf Facebook nach, warum sich unsere Wahrnehmung der Gefährlichkeit von Kinderkrankheiten so stark verändert hat.

Ich hab mich noch mal auf das verminte Gelände gewagt und hab das für mich so beantwortet:

Ich denke diese Frage trifft einen wunden Punkt der heftig geführten Debatte. Gerade die Menschen, die sich besonders stark für das Impfen aussprechen, tun so als gäbe es in dieser Angelegenheit nur Fakten. Aber das ist unrealistisch. Fakten werden immer bewertet. Wir deuten sie immer. Menschen können anders gar keine Entscheidungen treffen.
Als es noch keine Impfstoffe gab, war es daher nicht sinnvoll, sich mit der Gefährlichkeit von Krankheiten auseinanderzusetzen, der eins scheinbar nicht entkommen konnte. Allerdings kann ich mich erinnern, dass es meinem Umfeld (Arbeitermilieu) damals schon hieß: Kinderkrankheiten seien nur für Kinder nicht so schlimm.
Das passte zur sonstigen Logik, dass praktisch alles was für Erwachsene schlimm war, für Kinder ein Kinderspiel sei.

Ich kann mich auch noch gut erinnern, wie verzweifelt meine damals schwangere Schwester war, als im Kindergarten in dem sie arbeitete, eine der sogenannten Kinderkrankheiten ausbrach und der Hausarzt sie nicht krankschreiben wollte. Sie wusste durch ihre Ausbildung durchaus, wie gefährlich die Krankheiten waren. Ins öffentliche Bewusstsein drang das erst später.
Aber ist das nicht heute mit anderen Sachen auch so? Nach wie vor mit Verkehrsopfern? Mit Umweltgiften? Mit Lärm?
Wir wissen, dass es gefährlich ist, aber wir bewerten die eine Gefahr als unausweichlich, die andere ist für uns nicht hinnehmbar.
Und das Hinnehmbare ist, was sich verändert. Mit der Zeit, mit der Mode oder im besten Sinn mit der Einsicht.

Für mich ist z.B. nicht hinnehmbar, dass arme Menschen eine Lebenserwartung haben, die bis zu 10 Jahre niedriger ist als andere. Und dass arme Kinder häufiger krank und unfallgefährder sind. Wäre schön, wenn sich daran mehr Menschen erinnern, wenn das Thema Masern durch ist.

Mr. Spock ist gestorben

Bin ein bisschen sprachlos. Ahnungslos vielleicht auch.
Selbstverständlich hab ich ich Spock geliebt. Er kam gleich nach Winnetou.
Aber treulos wie ich bin, hab ich seinen weiteren Werdegang nicht verfolgt. Sonst wäre mir dieses Foto-Projekt nicht entgangen.
Wow, weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll.

RIP Leonhard Nimoy

Ein Genuss

Nicht vergessen: #Facebook und #Twitter zeigen nur die schönen Seiten. #Nizza
Die Blasen an den Füssen erspare ich euch. Obwohl sie auch faszinierende Strukturen zeigen.

Auf dem Foto sind die geöffneten Seeigel im Cafė Turin zu sehen

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Ins Café Turin gehen auch viele ältere Einheimische. Es ist mittlerweile zwar total touristisch, aber die Qualität der Austern und Seeigel ist legendär. Neben uns saß heute eine Dame, die eine Tupperdose für das Schwarzbrot und die Butter dabei hatte. Genau auf die Schnitte der Brote abgestimmt.

Armut bekämpfen

Aber wer will schon Armut bekämpfen? Armut wurde doch mit einem perfiden, strategisch gut gelungenen Langzeitaktionsplan flächendeckend und nachhaltig eingeführt und ist jetzt schichtenübergreifend sozial akzeptiert.

Aufwerten

Soziale Berufe aufwerten.
Ist mir ein Anliegen.
Tag um Tag um Tag.

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