Medienkompetenz

Eltern haben es schwer. Ständig werden Ansprüche an sie gestellt. Oder sie selbst stellen Ansprüche an sich. Das schaukelt sich oft kurios hoch.

Bin immer wieder beruhigt, wenn ich merke, dass das nicht immer so sein muss. Es geht auch anders.
Zum Glück.

Rot

Eine Erdbeere ist sogar schon rot.
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Langsam füllt sich der Balkon wieder mit Leben.

Schattenspiele

Es gibt kaum noch eine Meldung über die deutschen Geheimdienste, die überraschen kann. Da findet eine unfassbare Mordserie in ihrem Schatten statt, Zeugen sterben, Existenzen werden vernichtet. Da wundert es niemanden, dass sie sich auch in anderen Bereichen nicht an Spielregeln halten. Warum auch? Passiert ihnen ja nichts und ist viel einfacher, als das demokratische Prozedere einzuhalten.

Nein, es verwundert nicht wirklich, dass der BND für die NSA arbeitet. Der Stärkere gewinnt eben. So ist das in der Politik. In jedem Machtpoker.

Da geht sie dahin, unsere Demokratie. Vielleicht auch, weil nicht mehr Menschen laut werden, weil nicht mehr unbequem werden, weil so viele sich lieber auf den Nebenspielplätzen vergnügen. Aber Demokratie bekommt man nicht geschenkt. Um Demokratie muss man immer kämpfen. Sie ist wie ein Garten, der verwildert, wenn er nicht mehr gepflegt wird.
Und unser Garten ist längst schon verwildert und vermint.

Siehe auch:
Heise – BND im großen Stil von NSA unterwandert
Netzpolitik – Vollkommen außer Kontrolle
ZEIT online – Der BND, eingefährlicher Staat im Staat

Glück

Jede geht anders mit dem Glück um. Ich nehme so viel ich tragen kann und suhle mich darin. Aber manchmal beobachte ich die Nachbarin und stelle fest, dass sie versucht, ihre Portion Glück umzutauschen, weil es ihr farblich nicht zusagt. Oft geht das natürlich schief, denn die Farbe der Saison ist meistens schon vergeben.
Es gibt andere, die nehmen ihre vorgesehene Portion Glück und sieben sie durch. Erst durch das grobe Sieb, die Steinchen raus, dann das Grobkörnige, usw. aber nie fühlt sich das Glück an, wie in ihren Vorstellungen und zum Schluss kippen sie den Rest ihrer Portion Glück an den Straßenrand, weil sie so genervt sind.
Und dann gibt es noch die Menschen, die ihre Portion Glück nicht gleich auspacken. Das Päckchen wird an einem scheinbar sicheren Ort verwahrt. Verschlossen und verriegelt, damit sich niemand unbefugt vergreift. Blöd nur, wenn sie es nach Jahrzehnten aus seinem Tresor befreien und auspacken, erst dann wird ihnen bewusst, dass das Haltbarkeitsdatum längst abgelaufen ist.

Ruhe

Ich mag es ruhig. Die Ruhe und die Stille sind mir kostbar. Was nicht heißt, dass ich die Menschen nicht mag. Doch schon, aber trotzdem mag ich gerne allein sein. Mit mir sein.

Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich in einer Welt und einer Zeit lebe, die das Alleinsein möglich macht. War ja nicht immer so selbstverständlich.
Mit mir selbst allein sein zu können, ist für mich ein Teil meiner Lebensqualität.

Also doch

Mich hat schon immer gewundert, warum so viele Wissenschaftler ihre Wissenschaftlichkeit in die Ecke stellen, wenn es um die Zuschreibung von männlichen und weiblichen Eigenschaften geht.
Den Jäger und die Sammlerin jedenfalls können sie jetzt endlich in der Ecke für die Vorurteile stehen lassen.

Ist doch auch viel logischer, dass sich die körperlich schwächere Person eine Waffe besorgt? Oder etwa nicht?

Es ist immer wieder erstaunlich für mich, wie Vorurteile die Gehirne regelrecht vernageln können.

Als aus Patienten Terroristen wurden

Das sozialistische Patientenkollektiv wurde Teil der RAF.
Eine radikale Gruppe Psychiatriepatienten, die aus ihrer Krankheit eine Waffe machen wollten.

Klingt total abwägig und abstrus.

Landleben

Die Kaltmamsell liest.

Haare

Haare sind eine Erweiterung des vegetativen Nervensystems.

Ich denke über die Konsequenzen dieser Aussage nach und finde nur Artikel wie diesen oder diesen

Wir sind so stolz auf die vielen Möglichkeiten, die sich uns bieten, aber mir scheint, wir haben so viel verloren. Unser Wissen ist eindimensional geworden – und die Esoterik reißt es nicht unbedingt raus.

Mit Haut und Haaren die Welt erkunden, begreifen und erleben – ist heute nur noch Utopie. Aber wer weiß, vielleicht schließt sich auch dieser Kreislauf noch mal.

Erblüht

Mein Rosmarin blüht.

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