Und ewig schallt der Aufschrei nach

So mancher macht sich noch die Mühe, das zu erklären, was andere nicht mehr erklären wollen.
Ich schon gar nicht. Wenn Menschen Menschen schaden wollen, dann werden sie es tun, wenn sie es können.

Digitaler Schatten

Wohin wir uns auch online bewegen, unser digitaler Schatten kommt mit.

Hinter den Aufschrei schauen

Weil ein Aufschrei nicht genügt, schreiben Feministinnen Bücher.
Weil ein Aufschrei nicht genügt, halten Feministinnen ihr Gesicht in den sexistischen Wind.
Weil ein Aufschrei nicht genügt, wagen sich Feministinnen in die Arena der Mainstream-Medien.
Ohne Gladiatorinnen-Ausbildung und mit dem Wissen, dass die von den Medien angeheuerten Löwen-Trolle gut trainiert sind. Geübt im Zerfetzen der Zum-Frass-Vorgeworfenen.

Weil ein Aufschrei nicht genügt, bin ich dankbar für alle Feministinnen und Feministen, die die Energie und die Kraft haben sichtbar und hörbar zu sein.

Danke!

Die Trollisierung des Journalismus

Der Troll ist immer der andere.
Zeigst du mir meinen Troll, zeig ich dir deine.
Dort wo die Trolle sich tummeln, bleiben wir empört stehen, um das Debakel kopfschüttelnd zu betrachten.
Ein Troll kommt nie alleine.
Genauso wie ein Troll noch keinen Shitstorm macht.

Viel Lärm um den Troll und deshalb rufen wir ihm zu: Gut gebrüllt, Troll.

(Die Zeiten sind vorbei, als “don’t feed the troll” noch geholfen hat. )

Zurück

Heute Nacht kommen die Diebe und bringen die geraubte Stunde wieder mit. He, ihr hättet gerne früher wieder kommen können!
Aber ich stehe alleine da auf weiter Flur. Es gibt so viele, die die Sommerzeit klasse finden. Bäh, sag ich da nur: ich will meine Zeit zurück.

Einfrieren

Mich bitte nicht einfrieren auch wenn ich inhaltlich zustimme.

Bin schließlich eine Frostbeule und hab schon genug Kälte abbekommen.

Lesen

Ich beherrsche die Superkräfte des Lesens seit meiner Kindheit. Kann mich bis in die Betäubung lesen, wenn es notwendig ist. Lese mich durch die Welten und wieder zurück. Stoße manchmal auf mein Ebenbild, mache kehrt und lese mich durch die Welten des Universums der Phantasie, um dann am Parkplatz der Alltäglichkeiten Rast zu machen.
Lese die Krümel, die ihr mir übrig lasst und stochere im verglühenden Feuer der alten Papiere.

Das Lesen hat mir mehr als einmal mein Leben gerettet und mir unzählige dazu geschenkt.

Stimmung

Stimmung nostalgisch. Der Herbst kann kommen. Kann stürmen. So wütend wie er tut ist er gar nicht. Ich fall nicht mehr drauf rein.
Ich mag es auch winterlich. Von draußen auch vorweihnachtlich. Alles geht von vorne los. Besser gesagt: die Illusion beginnt von vorne. Wiederholt sich.

Die Lebensjahrzehnte schimmern durch alle Erinnerungsphasen. Manchmal sogar schillernd und funkelnd.

Montag

Ein kluger Mensch, dieser Banksy.

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Es lohnt sich seinem Twitter-Account zu folgen. (Auch wenn ich hier ein eher plattes Motiv ausgewählt habe, ihr wisst schon: aus Gründen)

Schwach

Langsam beginne ich, mich wieder als Mensch zu fühlen. Diese Arbeitswoche hat reingehauen wie selten eine zuvor.

Ich darf nicht zulassen, dass sich die Arbeit mehr Raum und Energie nimmt, als ihr zusteht. Aber dieses Mal hat sie mich von der ersten Sekunde an überrumpelt und dann gab es kein Entkommen mehr. Das darf sich nicht wiederholen, denn sonst liege ich innerhalb von kurzer Zeit ausgeknockt am Boden.
Selbstschutz betreibe ich seit Ewigkeiten sehr intensiv, da ich meine Schwäche kenne. Aber dieses Mal sind alle Schutzschilde ausgefallen. In meiner Panik wollte ich die Notsysteme in Gang setzen, aber auch die haben nicht mehr funktioniert.

Der eigentliche Wahnsinn bestand darin, die Fahrt ohne Sicherungssysteme fortzusetzen.

Ob ich mir das merken kann?

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