Freiheit statt Angst

Die “Freiheit statt Angst”- Demo vom Samstag löst widersprüchliche Emotionen aus. Gegen Massenüberwachung sind fast alle, aber wie sieht es mit dem Menschenbild aus, für das demonstriert wird?
Ich will nicht viel dazu sagen, denn bei mir wabert immer noch ein ungutes Gefühl, das ich mir aus dem Versuch beim Forum #wastun eingehandelt habe.

Aber andere melden sich zu Wort:
Mspro
Feminismus statt Angst
FrDingens statt Angst
Wie soll es weiter gehen?
Wo bleiben die Lösungen?

Vielleicht geht das aber auch nicht anders? Vielleicht muss sich eins manchmal in ein Boot setzen, in dem die Steuerung noch nicht austariert ist. Ich weiß es nicht.
Aber ich weiß, dass es ein blödes Gefühl ist sich ausgegrenzt zu fühlen. Das Kokettieren mit der Normalität als Idee, kommt nur an bei Menschen, die sich zugehörig fühlen.

Es bleibt also alles ziemlich kompliziert: die Sache ist wichtig, aber wenn die Menschen dabei nicht wahrgenommen werden, kann sie nicht so einem guten Ziel führen.

Demo-sicheres Handy

So viel Wissen und Fähigkeiten, die heutzutage notwendig wären, um nicht einfallslos in die nächste Falle zu laufen. Ich sag ganz ehrlich: Ich komm nicht mehr hinterher. Hier und da schnappe ich was auf, ab und zu probiere ich etwas, benutze den VPN-Client, das Freifunk-Netz, eine alternative Suchmaschine, aber es fühlt sich immer zu dünn an. Nicht konsequent genug. Halbherzig.
Ständig bleibt ein schlechtes Gewissen. Das gefällt mir ganz und gar nicht.

Zu viel Unsicherheit, die bleibt.

(Für alle, die noch motiviert und aufnahmefähig sind, der Link dazu, wie Handys für die Demo vorbereitet werden können.)

Viel Spaß, ihr Lieben!

image

Verschlimmbesserungen

Sehr traurig, was sie sich jetzt wieder zum Drangsalieren arbeitsloser Menschen ausdenken.

Monatlicher Datenabgleich mit anderen Stellen bezogen auf alle Personen, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, auch wenn diese nicht vom Jobcenter abhängig sind. Die Bedarfsgemeinschaft soll als Gesamtgläubiger gesamtschuldnerisch haften.

Ein Papier voller Unzumutbarkeiten.

Kräfte

Der Tag war anstrengend. Die Wut abgeklemmt. Kann ich nicht brauchen und hab sie auf Wiedervorlage gestellt. Wenn das erreicht ist, was ich erreichen will kann sie Freilauf haben. Meinetwegen. Aber jetzt kann ich sie nicht brauchen.
Einen kleinen Lichtblick sehe ich am Horizont. All meine Energie werde ich rein stecken, um es zum Leuchten zu bringen.
Hab es mir fest vorgenommen.

Die Löwin ist stark. War sie immer schon.

Theorien

Wut in Energie umwandeln. Das müsste doch gehen. Ich bin ja nicht so die Frau, die zu Wutausbrüchen neigt. Im Gegenteil: ich mag Wut nicht besonders. Meistens kommt sie sehr zerstörerisch daher und trägt die Gewalt in ihrem Gepäck. Aber da müsste es doch noch eine andere Möglichkeit geben.
Die Wut in Energie und Kraft umwandeln. Für einen guten Zweck natürlich.
(Löwin kann ich auch, wenn es um liebe, junge Menschen geht.)

Wünscht mir Kraft für die nächsten Tage! Ich kann sie brauchen.

Die Eiskübel-Videos

Ich schau sie mir an, die Eiskübel im Fernsehen, die mir ungefragt über den Weg laufen, und denke zurück.

Es wird verdammt viel Geld benötigt, um etwas gegen ALS zu unternehmen. Forschungsgelder in immenser Höhe wären notwendig. Unterstützung für die Erkrankten. Und, und und.

Ich kann nicht lange darüber nachdenken, meine Gedanken schweifen ab.
Das Meer in mir. Wie könnte ich das jemals vergessen?

Der Sommer liegt im Sterben

bewölkt und regnerisch
der Sommer liegt im Sterben
er hüllt sich ein
in Regen und Gewitter
die Sonne lurkt mal kurz
sieht sich das Trauerspiel nicht länger an

bewölkt und regnerisch
der Sommer liegt im Sterben
image

(Zevenaar heißt die Form des Gedichts)

Spätsommer

Ich bestehe auf Spätsommer. Ist schließlich August.

image

Der Schlossgarten ist bezaubernd in diesen Tagen.

Einfach fragen

Einfach mal um was bitten.

Nicht nur Arme-Leute-Sachen.

←Older