Dritter Lesungstag – Nachmittag

Benjamin Maack
Mir geht es wie beim letzten Text. Nichts passiert. Kein Bezug zu diesem Käfertext.
Juri Steiner meint, wenn man sich frage, wie war Dr. Mäuse als Kind? dann sei man in diesem Text. Burkhard Spinnen erkennt wieder die Intention zur Idylle, Herr Jandl erklärt uns, dass der Text summt durch die erotischen Methaphern und ist begeistert. Daniela Strigl auch, die Twitter Timeline jubelt.
Hubert Winkels erkennt die Wucht des Satzes „Ich liebe dich“.
Was soll ich noch sagen: ich fühle mich einsam unter den mittelständlischen Käferbegeisterten. Wenn das Grauen schon in einer Dose mit Kãfern steckt, dann ziehe ich mich doch gepflegt zurück.

Nicola Anne Mehlhorn
Am höflichsten wäre es jetzt zu schweigen. Böse-Hexen-Literatur auf niedrigstem Niveau. Jede fragt sich, wie Juri Steiner nur zu seiner Auswahl kam. Twitter sagt schnell voraus, dass die Diskussion kurz sein würde. Ausnahmsweise sind sich wirklich alle einig. Inklusive dem höflichen Applaus des Saalpublikums.
Angela Leinen schlägt auf Twitter als Romantitel: „nur die Teebeuteletiketten hörten ihr Seufzen“ vor.

Der Gentleman Burkhard Spinnen fast es so zusammen: auch er kann unter dem Text kein Rettungsnetz aufspannen.

Soooo kann doch der Bachmannpreis nicht enden!

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