Wieder einmal das rettende Ufer des Wochenendes erreicht. Die Zeit des Lesens und Regenerierens ist angebrochen.
Zum Glück kein bisschen uferlos.
Nur ein paar Wildwassersprudel, die mein Leben aufbrausen.
Ich schaue nicht mehr hin, ich kenne ihren Klang und mag mich nicht sehenden Auges in diesen Schwindel begeben.
claudia Januar 27th,2012
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Mein poetisches Herz stolpert durch wortlose Tage.
Heute bin ich der Porzellanladen – und es bedarf weit und breit keines Elefanten, damit ich mich unwohl fühle.
Die Welt vergnügt sich während ich zum Sauertopfdasein verurteilt bin. Das Ticket “einmal Ponyhof und zurück” wurde nicht ausgegeben.
Es bleibt das Wunschbild: die kalte Asche meiner Leidenschaft endlich zusammenkehren zu können.
Was für ein Leben! Was für eine Dekandenz der Hormonüberschüsse – oder war es die Unterversorgung?
Wenn du so bist wie dein Lachen
Möchte ich dich wiedersehn
Krumme Dinger mit dir machen
Streiten über tausen Sachen
Mit dir schwimmen nach Athen
Wenn du so bist wie dein Lachen
Könnte ich ganz aus Versehn
Aus dir Erdbeerbowle machen
Mit dir reiten auf nem Drachen
Nach Hawaii zu braunen Feen
Mir ist heute sehr nach schweigen.
Langes schweigen. Tiefes Schweigen. Aber das bloggt sich nicht so besonders gut. Eine Blogpause wãre die Alternative, aber das hieße eben pausieren und das ist wieder etwas anderes als Schweigen.
Es gibt Menschen, die nützen die Schweigezeit indem sie gar nichts sagen und das in viele Worte packen. Auch eine Möglichkeit.
Wird vielfältig vorgemacht in den Medien, allerdings ohne besonders nachhaltige Wirkung.
Mir ist heute sehr nach schweigen.
Nach bloggen, aber auch. Denn bloggen erdet mich – und wer braucht mehr Erdung als eine Traumtãnzerin?
Lerne fliegen
zur Not lerne ich fliegen
mit Worten und auch ohne
zur Not lerne ich glücklich sein
ohne die Gewichte, die an mir hängen
zur Not
stelle ich mich
ganz auf meine Liebe ein
claudia Januar 22nd,2012
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Fremdbestimmt
die Seele
hat Ausgang
Freigang allemal
bis zum Morgengrauen
da kehrt sie
wieder
in ihr Gitterhäuschen
ein
Es gibt viele Formen des Alptraums.
Wenn der Vater deines Kindes plötzlich und unerklärbar aus deinem Leben verschwindet, dann ist das für Mutter und Kind bestimmt ein Alptraum. Wenn sich später herausstellt, dass der Vater deines Kindes ein verdeckter Ermittler ist, dann ist es ein Alptraum, aus dem du nie wieder aufwachst.
Nein, es nennt sich immer noch Demokratie. – Ich weiß ja nicht. Für mich ist das ein ziemlich menschenverachtendes Vorgehen.
Währenddessen recherchieren auch andere weiter. Gestern wurde bestätigt, dass die Berliner Polizei innerhalb von zwei Jahren die Daten von mehreren Millionen Handys von einem einzigen der vier Mobilfunkbetreiber erhalten hat. Ebenso wurde bestätigt, dass die Daten nicht nur für den jeweiligen Fall genutzt, sondern miteinander abgeglichen werden, welche Mobilfunkgeräte an mehreren Tatorten waren.
claudia Januar 21st,2012
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