Genau! Das ist doch einmal eine Idee. Eine gute? Wer weiß. Vielleicht nur eine gute Idee für die von uns, die das Glück suchen. Aber vielleicht täusche ich mich und sie ist auch geeignet für die Melancholischen unter uns, die die Schwermut verehren. Jedenfalls ist er lesenswert, der Artikel.
Die grosse Liebe, der vergangene Urlaub, das tolle Auto: Weite Teile der Realität sind enttäuschend und unserer permanenten Aufschönung bedürftig.
Von Wilhelm Genazino
via Mordatella auf Twitter
Die, die immer die Fahrkarten vollkritzelt und etwas Aufmunterung gebrauchen kann.
“Ich schloss die Augen und zählte auf Spanisch von eins bis zehn, worauf ich in die Hände klatschte und “Finito” brüllte, meine Beschwörungsformel gegen das Gefühl der Ohnmacht. Und siehe da, es war wie weggeblasen. Ein Zauberspruch. Eine von vielen Fähigkeiten, die ich mir als Single angeeignet hatte. Ohne solche Tricks hätte ich nicht überlebt.”
Tanz mit dem Schafsmann, Haruki Murakami
engl schreibt über meine Lieblingsbloggereien: das Alltagsbloggen. Als Leserin fühle ich mich tatsächlich dort am wohlsten, wo ich in den Alltag hineinsehen kann. Ich verirre mich ganz selten im Technikkram, den lese ich lieber in der c’t nach.
Alltagsbloggen – das ist der Aspekt, der bei der Diskussion Frauen bloggen anders immer unterschätzt wird.
Bekämpfe den Trübsinn der letzten Tage und die Krankheit mit Aktivitäten vom Bett aus. Im nächsten Jahr will ich es der Kaltmamsell nachmachen und mich zu den Lesungen nach Klagenfurt bewegen. Um Nägel mit Köpfen zu machen, habe ich heute ein Hotelzimmer gebucht.
Wahnsinn. Auf so eine frühe Reiseaktivität habe ich mich noch nie eingelassen. Macht nichts. Dafür bin ich jetzt in Hochstimmung. Bettlägriger Hochstimmung.
Nachtrag: Die Anreise wird abenteuerlich werden. Das lassen die ersten Recherchen schon ahnen. Es wird dauern bis ich mich tatsächlich für eine Verbindung entscheiden kann.
anders als wer? fragt Antje Schrupp und gibt der Diskussion eine Wende. Bin ich die Frage leid? Im Moment schon. Es wird wenig gesagt und viel geredet.
Im Prinzip geht es doch immer wieder um das Gleiche. Unsere Welt wird mit Männermaßstäben gemessen – und die legen auch die Frauen oft bei sich an.
Bin ich eine Nutte?, fragt Opalkatze und sucht damit die Konfrontation. Warum? Reicht es nicht sicher zu sein?
Nein, offensichtlich nicht. Es geht ums überzeugen. Immer eine Nasenlänge vorn zu sein.
Vor wem? Und warum?
Wenn sich jemand klar und deutlich gegen Sexismus in der Justiz wendet dann hat er ratzfatz – na wen?, – in den Kommentaren?
http://www.schockwellenreiter.de/blog/2010/08/26/sexismus-in-der-justiz/
Immer wieder behaupten Verantwortliche es wäre nicht möglich Seiten im Internet mit kinderpornographischen Inhalten zu löschen. Dabei werden immer neue Märchen erzählt. Der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur hat einige dieser Märchen recherchiert.
Im Traum habe ich eine Fee gesehen
sehr blass und sehr verhuscht
und jetzt muss ich mir gestehen
alle meine Wünsche sind futsch
Nicht in dieser Situation, nicht in diesen Tagen.
Gestern Nacht habe ich durchgehalten und seine “Kirche der Angst vor dem Fremden in mir” in 3sat angeschaut. Trotz dem kirchlichen Grundthema, das ich ja nicht mag, war ich erschüttert und berührt von dieser Aufführung.
Ein Mann vergesellschaftete seine Angst; er stellte sie uns wie einen Überschuss an Wärme zur Verfügung. So schreibt ZeitOnline.
Wärme, Menschlich und Kunst. Was für eine Kunst! Kunst die durch die Haut geht und durch alle Poren.
Dafür kann ich kaum noch Worte finden.
die Sammelmappe flaggt Halbmast. Ein Schmerz ist mir zugeflogen und hat sich in meinem Kopf eingenistet.
Ich bin mir sicher – und weiß nicht mehr ganz genau über was.
Die einfachen Lebensfragen kann niemand beantworten, für die komplizierten gibt es entgegen gesetzte Theorien.
Nach dem Warum will ich nicht fragen.