Im Moment können die Abende nicht lang und nicht einsam genug sein. Nicht reden müssen, nicht denken müssen. Nur warten bis die Spuren des Tages wieder langsam verblassen.
Die Seele braucht Ruhe. Will sich erholen.
Nicht ertrinken im alltäglichen Schlamm.
Die Heilwirkung der Stille wird unterschätzt.
claudia November 19th,2014
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Google weiß alles über mich.
Stimmt nicht ganz.
Aber es ist eindeutig zu viel.
Träume vom Frühling, obwohl der Herbst noch nicht vergangen ist.
Zeit – ein Synonym für Leben.
Dieses Jahr nicht öffentlich getrauert.
Falls mir etwas in die Wiege gelegt wurde, habe ich es verpasst. Wer wird schon in eine Wiege geboren?
claudia November 18th,2014
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Die Hölle kann warten.
Ich bin Atheisistin und dennoch sind mir manche Dinge heilig.
Körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit – zu schön um wahr zu sein.
Leben lassen – scheint ein hoher Schwierigskeitsgrad .
claudia November 16th,2014
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Kapuzinerkresse

Ziemlich einsam – die Blüten auf dem Balkon. Nächstes Jahr geht’s dann weiter. Ob der Lavendel im Topf dann wieder gedeiht?
claudia November 16th,2014
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Alles grau in grau und voller Liebe.
Ausgeprägte Selbstgenügsamkeit stößt im Zeitalter der Vernetzung und Kommunikation auf Skepsis.
Sie sagen normal und meinen gewöhnlich.
Es ist zu früh für Weihnachtsbäume.
Großartigen Menschen stehen Huldigungen.
claudia November 16th,2014
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Mein Herz vergisst nicht so schnell.
Nein, wie auch.
Mein Herz nährt sich mit Erinnerung.
Festhalten könnte das Motto der Woche gewesen sein.
Ganz fest.
Den Alptraum vom Loslassen verscheuchen.
Die Welt im Rausche des Kometen. Angenehmer als im Rausch des Mauerfalls.
The winner takes it all.
Die Bilder, die Geschichten, die Menschen.
War schon immer so. Wird immer so bleiben. Die Deutungshoheit bleibt beim Sieger.
Mein Herz vergisst nicht so schnell. Zum Glück.
„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…