WiderSetzen
Würden Sie sich bitte widersetzen!
Genau. Würden Sie das bitte tun!
Für Sich. Für uns. Für die, die nach uns kommen.
Für ein besseres Leben.
Eine liebenswerter Welt.
Würden Sie sich bitte widersetzen!
Genau. Würden Sie das bitte tun!
Für Sich. Für uns. Für die, die nach uns kommen.
Für ein besseres Leben.
Eine liebenswerter Welt.
Ein Landtag, der keine barrierefreie Reise organisieren kann,
eine Journalistin, die erklärt wie es geht
Motto: Politik spukt große Töne und ist einfallslos, ignorant und arrogant
(Für ihn – den Betroffenen – wurde für viel Geld eine Toilette und eine Dusche gebaut. Hallo? Findet ihr das nicht selbstverständlich? Ihr inklusive Klugscheisser?)
piratige Traurigkeiten
ein schottisches Nein
kriegerische Maulhelden
eine Krankheit, die die Menschheit das Fürchten lehrt
vielleicht sollte ich über eine Abspaltung nachdenken?
innere Emigration hatten wir schon mal
dann doch lieber ein Luftschloss bauen und zur Einweihungsfeier aufrufen
Heimat ist dort, wo die Träume mich finden
Manchmal helfen Bücher weiter. Mir heute eher nicht. Schon gar nicht das verlinkte, mein Mimosenseelchen befindet im Weltschmerz-Status.
Möchte nicht gestört werden.
Mein Weltschmerz gehört mir.
„Eine der wichtigsten ( sozialen) Funktionen eines Tagebuchs besteht genau darin, heimlich von anderen Leuten gelesen zu werden, von den Leuten ( wie Eltern und Geliebte), über die man sich nur in seinem Tagebuch mit grausamer Ehrlichkeit geäußert hat.“
Susan Sontag, Wiedergeboren
Tagebücher 1947-1963
für dich
für mich
rinnt die Zeit
in jede Lebensritze
Mal überlegen wie es mit dem Verhältnis der Wahrscheinlichkeiten aussieht:
Wie viele Einbrecher verstecken sich auf dem Klo versus wie viele Frauen haben sich aus Angst vor ihrem Partner schon mal auf der Toilette eingesperrt?
Nicht einmal die Wahrheit kann diese Welt ertragen.
Nach drei Jahren Krise sagt er heute ganz unvermittelt: Ich bin glücklich.
Und ich erst.
Die Schreckensnachricht für die Kollegin lässt uns fassungslos erstarren. Gänsehaut läuft über Körper und Seele. Von jetzt auf gleich, ist alles anders. Das was wir uns alle immer wieder sagen, die Kalendersprüche, und die Allerweltszitate – alles wird gleichzeitig wahr. Alles bricht über sie herein.
Heute Abend ist mir kalt. Ganz kalt. Ich drehe den Thermostat hoch und höher. Gegen die Gänsehaut kommt die Heizung nicht an.
Seit einiger Zeit geht mir ein Gedanke durch den Kopf: Ich möchte jetzt gerne in Ruhe alt werden.
Der Gedanke ist sehr hartnäckig und ich kann ihn schlecht intellektuell erklären. Schließlich werde ich ganz von selbst jeden Tag immer ein bisschen älter. Ohne dass ich etwas dazu tun muss oder kann. Der Prozess des Älterwerdens ist doch keine Entscheidung. Alt werden passiert doch einfach.
Aber im Kopf bleibt immer dieser Gedanke: Ich möchte jetzt in Ruhe alt werden.
Hartnäckig ist die innere Stimme. Aber ich bin doch noch keine Greisin! Und wer will schon freiwillig alt sein?
Die Stimme bleibt und ziert sich nicht. Hartnäckig drängt sie sich in den Vordergrund.
Ich mag nicht mehr neuen Zielen hinterher rennen. Bin doch längst angekommen. Und das Angekommen möchte ich jetzt endlich genießen.
Im Schaukelstuhl wenn es sein muss.
Mindestens.