
Sternenhimmel – Vincent Van Gogh
Vincent. Ich hatte ihn schon erwähnt und meine Leidenschaft mich durch seine Briefe an Theo zu lesen:
” Gerade im Umgang mit Frauen lernt man so viel für die Kunst.”
” … wir stecken noch in Bedrängnis, die künftigen Geschlechter werden freier atmen können.”
“Man muß im kleinen etwas beginnen, ausharren, viel produzieren mit einem kleinen Kapital, Charakter haben statt Geld, mehr Kühnheit als Kredit.”
Ganz ohne Bezug zu einem historischen Jahrestag, will ich erinnern an den Träumer. Als bekennende Träumerin bin ich eine große Anhängerin diese Träumers, der viel bewegt hat.
Nein, ich bin keine Sozialromantikerin und ja, es lohnt sich zu träumen. Jederzeit. Immer. Die Welt wurde oft verändert, weil Menschen einen Traum hatten. Den Traum von der sozialen Gerechtigkeit.
Eigenes Fenster
Das Video zeigt die vollständige berühmte Rede von Martin Luther King: I have a dream
Claudia Juni 10th,2009
Fundstücke | tags:
Frieden,
Video |
No Comments
Draußen regnet es Bindfäden und drinnen sitze ich bei Tee und Müsli und mache mich fertig für die Dienstfahrt. Vieles geht mir durch den Kopf. Durch Kopf und Herz trifft es besser. So ist das Leben, es besteht aus Kopf, Herz, Liebe, Lust, Angst und noch zwei Millionen anderen Zutaten. Mindestens zwei Millionen, aber wahrscheinlich so vielen wie es Sterne am Himmel gibt.
Ich habe als Kind nie versucht die Sterne zu zählen, fällt mir gerade ein. Jedenfalls nicht die am Himmel, höchsten die auf einem Bild. Wahrscheinlich war schon als Kind mein Respekt oder die Ehrfurcht vor der Unendlichkeit des Himmels so ausgeprägt, dass mir das Sterne zählen wie Frevel vorgekommen wäre.
Sterne sind zum Leuchten da. Zum Glitzern und zum Funkel.
Sie sind da, damit uns Menschen nicht unwohl wird, denn fühlen wir uns nicht ein bisschen beschützt, wenn wir in den Sternenhimmel sehen?
Draußen regnet es Bindfäden – und hinter den Wolken funkeln die Sterne.
Heute will ich schweigen. Die Stille geniesen. Sie aushalten. Eine Wippe. Tiefes Schweigen. Ratloses Schweigen. Schreiende Seele. So leise. Leise, wispernd. Ssss.
Heute will ich schweigen. Mein Herz einschweigen. Es umschweigen. Hämmernd schweigend. Im Takt. Immer schneller schweigen. Schneller, schneller.
Heute will ich schweigen. Die Worte ersticken. Mit Haut und Haar die Seele erdrücken. Mit Kraft. Bis sie untergeht.
Claudia Juni 8th,2009
Fühlen,
Leben | tags:
Fühlen |
No Comments
Es gibt Tage, die stellen alles auf den Kopf. Einfach so. Zack, wird alles um 180 Grad auf den Kopf gestellt. Was wahr war, wird falsch. Was falsch ist, wird wahr. Was gerade begann, wird sofort beendet und was abgeschlossen war, wird neu fortgesetzt.
Alles steht Kopf.