Journal28112024

Der Wasserfall im Bethmannpark ist ein ganz besonderer Ort. Das nächste Mal will ich mich daran erinnern, dass ich ein Video mache. Seine Energie erstrahlt durch die Bewegung und das Geräusch des fallenden Wassers. Vielleicht kann ein Video das intensiver festhalten.

Heute hat mir Chatgpt einen passenden poetischen Text herausgesucht von einer herausragenden Dichterin.

Lied von Selma Meerbaum-Eisinger

Ich habe einen Wasserfall
gesehen, der hat mich verzaubert,
er sang ein Lied so silberhell
wie ein Märchen aus alten Tagen.

Die Tropfen tanzten auf grünes Moos,
das Glitzern flog durch die Lüfte,
und tief im Herzen wurde es groß,
ein Staunen aus stiller Inbrunst.

Der Wasserfall im Bethmannpark ist ein ganz besonderer Ort. Das nächste Mal will ich mich daran erinnern, dass ich ein Video mache. Seine Energie erstrahlt durch die Bewegung und das Geräusch des fallenden Wassers. Vielleicht kann ein Video das intensiver festhalten. 

Heute hat mir Chatgpt einen passenden poetischen Text herausgesucht von einer herausragenden Dichterin. 

Lied von Selma Meerbaum-Eisinger

Ich habe einen Wasserfall
gesehen, der hat mich verzaubert,
er sang ein Lied so silberhell
wie ein Märchen aus alten Tagen.

Die Tropfen tanzten auf grünes Moos,
das Glitzern flog durch die Lüfte,
und tief im Herzen wurde es groß,
ein Staunen aus stiller Inbrunst.

#wasvomTageblieb #Frankfurt #frankfurtliebe #November #Herbst #urbanlandscape #urbanlife #Bethmannpark #wasserfall #Lyrik #Poesie #Frauenlesen 

Ein kleiner Wasserfall fließt über moosbewachsene Felsen in ein ruhiges Becken. Umgeben von dichtem Grün und Herbstlaub.

Journal26112024

Ich setze meine Rentnerinnen-Spaziergänge fort und wandere durch die Parkanlagen. Seit letzter Woche besitze ich eine Jahres Karte für den Palmengarten und kann im erstaunlich geheimnisvollen November damit beginnen ihn zu erkunden. Fotos von den Spaziergängen reiche ich noch nach. Der #Bethmannpark war wieder ein tolles Erlebnis. Er hat so viele unterschiedliche Ecken, es ist faszinierend sie zu erkunden.

Aber diesen Post heute beschließe ich mit einem vorerst letzten Aquarell, das ich gestern malte. Die alte, abgesägte Pappel an der Hundewiese am Bornheimer Hang. Aus der Perspektive der Parkbank für die ich extra das gestern erwähnte Sitzkissen beschaffte.

Das Aquarell zeigt einen mächtigen Baum mit einem dunklen, markanten Stamm, umgeben von dichtem, grünem Laub. Im Hintergrund ist ein Weg angedeutet.

Ein Gedicht habe ich dazu auch noch ausgesucht:

Die Bäume“ von Marina Zwetajewa

Die Bäume stehen, wie sie stehen,
mit ihren Schatten, still und groß.
In ihre Wipfel zieht das Leben,
aus ihrem Stamm die Erde los.“

Weitermalen werde ich, aber ich möchte nicht mehr jedes einzelne Bild posten. Am Anfang war das für mich sehr motivierend, jetzt fühle ich zu viel Druck und denke ich werde da ein bisschen die Luft raus nehmen..

Mohnblumen

Ein kleines faltbares Sitzkissen ermöglicht das Sitzen auf feuchten und kalten Parkbänken. Der Parkbank-Sitz-Modus ist ein sehr unterschätzter Lebensstil. Dabei regt er die Phantasie und die Kreativität an.

„Blumen taumeln aus den Kelchen,
Tanz im Wind, ein Farbenspiel.
Leichte Stängel, zarte Welten,
atmen still im Sonnenpiel.“

Elisabeth Langgässer

Das Aquarell zeigt ein farbenfrohes Zusammenspiel aus kräftigen roten Blüten und zarten blauen Kornblumen, eingebettet in leuchtendes Grün. Die Blumen scheinen leicht im Wind zu tanzen.

Christrose

Morgen muss ich neue Farben besorgen. Der Farbkasten mit dem ich male ist fast ausgemalt. Das ist nur eine kleine Übertreibung. Aber leider sind die Farben, die ich häufig verwende wirklich sehr zur Neige gegangen.

Zu meinem Aquarell von gestern habe ich mir Zeilen eines Gedichts von Eva Strittmatter herausgesucht, das die Lebendigkeit und zugleich Sanftheit der Natur einfängt:

„Die Farben flüstern, was kein Wort erklärt,
und Stille wird zum Laut, den keiner hört.“

Sind diese Zeilen nicht wunderschön?

Journal23112024

Der November zeigt sich immer noch von seiner malerischen Seite. Viel Farbe, viel Blätterrascheln, viele Blättertänze.

Abends male ich weiter Blumenbilder und langsam sehe ich schon den Boden im Farbenkasten bei den Rot- und Grüntönen, die ich oft verwende. Als ich die Wasserfarben kaufte, wusste ich nicht, ob ich wirklich mit ihnen male oder ob sie im Schrank gut versteckt enden. Manchmal ist das ja schwer vorher zu sehen. Aber nun bin ich froh, dass ich sie habe. So viel Zufriedenheit und Harmonie in so einer kleinen Tätigkeit. Manchmal ist das Leben ein Rätsel.

Journal21112024

November im Bethmannpark. Mitten in der Stadt ein Ort zum Träumen. Ich bin Jahre lang immer nur vorbeigerannt und jetzt habe ich Zeit diese Pracht zu genießen.

Ich stelle euch ein Gedicht von Christine Lavant dazu:

„Die Bäume halten die Welt im Atem,
jedes Blatt ein verschwiegenes Wort.
In ihren Schatten ruht das Geheimnis
der Zeit, das wir so selten hören.“

Ein traditioneller chinesischer Pavillon steht inmitten eines herbstlichen Gartens. Durch ein kunstvoll verziertes Holzfenster sieht man einen Teich, der mit leuchtend bunten Herbstblättern bedeckt ist. Ein filigraner Stein ragt aus dem Wasser, umgeben von den warmen Farben der Jahreszeit.

Es wird dunkler

von Sarah Kirsch

Noch blühen die letzten Astern

Purpur in den Gärten

der erste Frost kommt bald

läßt sie zerfallen

langsam fällt Blatt um Blatt

auf die dunkle Erde.

Das Bild zeigt zarte, lila Blüten inmitten frischen Grüns. Weiche, aquarellartige Gelb- und Grüntöne im Hintergrund.

Ich weiß, es sind keine Astern, das Gedicht gefällt mir dennoch sehr.

Abends male ich Bilder. Zuerst ein paar geometrische Muster, seit drei, vier Tagen florale Motive. Ich tue mir schwer damit. Hab seit Jahrzehnten keine Wasserfarben mehr angefasst. Aber malen beruhigt ungemein.

Andere können es besser. Aber meine Blumen gefallen mir auch.

Ein rotes Blatt

„Ein rotes Blatt
von einem Ahorn
aufgehoben
im Vorübergehen –
die kleine Münze
des Herbstes.“

von Hilde Domin

Journal12112024

Wieder ein wunderschöner herbstliche Tag. Passend dazu wählt mir Chatgpt ein Zitat von der Schriftstellerin Edith Wharton aus:

„Es gibt zwei Arten des Lichts: das leuchtende und das reflektierte. Wir dürfen niemals vergessen, dass wir manchmal das eine und manchmal das andere sein müssen.“

Blick auf einen mit Herbstlaub übersäten Platz. Rechts ein rotes Haus mit Tischen und Bänken davor, links eine Reihe von Bäumen,der Boden mit Herbstlaub bedeckt.

Die warmen Farben und das Licht erinnern daran, wie die Natur und auch wir selbst immer wieder Licht und Wärme ausstrahlen können – auch in den ruhigeren Momenten des Jahres.

Journal09112024

Anaïs Nin

Träume sind notwendig, um durch den Nebel der Realität hindurchzugehen.“

Der Nebel der Realität. So fühlt sich das Leben gerade an. Da draußen ist all das Bekannte, aber durch den Nebel ist es gut versteckt. Ich ahne viel und will nicht wirklich wissen, was der Nebel noch so alles verbirgt.

Gut es es die Träume gibt. Träume versprechen Heilung und Zuversicht.