Je näher ich auf die 60 zu gehe, desto sicherer werde ich:
Es gibt keine andere Haltung, als Gewaltlosigkeit.
Nicht das ich das nicht schon früher wusste. Nicht dass ich nicht früher schon dafür einstand.
Nicht dass, das nicht immer schon meine Ansicht war.
Die einzige alternativlose Option ist die zwischen Krieg und Frieden. Die zwischen Gewalt und Gewaltlosigkeit.
mit Poesie das Leben zartschmeicheln
falls nicht erfolgreich
mit Lyrik die Illusion zertrümmern
falls es gar keinen Ausweg gibt
den Schmerz dichtend betäuben
Der NSA-Untersuchungsausschuss bekommt kompetente Unterstützung durch Anne Roth.
Wow, was für eine gute Wahl!
Andererseits komme ich nicht umhin zu denken: Hoffentlich macht die Arbeit im Panzerschrank Anne nicht komplett mundtod. Es wäre schade, wenn sie nicht mehr offen gegen Massenüberwachung wirken kann.
Aber für heute erstmal: Herzlichen Glückwunsch Anne!
Ich mache es nicht gerne: Mich erklären. Mein Verhalten, meine Gefühle. Jedenfalls nicht, im Konfliktfall. Wenn das Zusammenkommen nicht klappt.
Es scheint eine allgemein anerkannte Standardreaktion zu sein. Dieses Sich-Erklären. Immer wieder wird es eingefordert. Massiv und hartnäckig, aber ich habe nicht einmal erlebt, dass es sinnvoll gewesen wäre. Jedenfalls nicht für mich. Missverständnisse wachsen, Verletzungen wiederholen oder vermehren sich.
Vielleicht ist es bei anderen Menschen anders. Aber bei mir wirkt es nicht.
Wenn ich einen Konflikt anspreche oder ihn erwähne, hab ich ihn innerlich schon seziert. Ihn in seine Details zerlegt, meinen Anteil und den Anteil der anderen Seite genau angesehen und geprüft. Und mehrfach gegengesteuert.
Mich erklären – das hilft höchstens bei einem Missverständnis, doch das passiert nicht so häufig. Jedenfalls übersehe ich es nicht häufig.
Tatsache ist doch, dass es einen Bodensatz von Konflikten gibt, die sich nicht mit Erklärungen oder Erläuterungen wegreden lassen. Sie sind da und bleiben da. Bis eine Seite sie leugnet bzw. bis sich die Rahmenbedingungen oder die Machtverhältnisse ändern.
Mir macht das nichts aus. Ich verstehe nur nicht, warum so viele Menschen meinen, das könne sich durch Erklärungen glattziehen.
Vom #wastun zur Aktion Datenflut.
Schade, ich hätte mich gerne mehr eingebracht. Ging aber leider nicht.
Berlin-Zentriert, eine schnell getaktete Mailingliste, wenig Orientierung. Muster wiederholen sich. Sprüche auch, aber die Netzwerke knüpfen immer wieder die gleichen untereinander.
Erinnert mich an andere Erfahrungen der letzten Jahre, die ähnlich für mich abliefen.
Wie auch immer: der Anlass ist wichtig. Seht euch die Seite und das Anliegen an.
Es geht uns alle an, wenn die Demokratie durch die Massenüberwachung – und Massenmanipulation – vor die Hunde geht.
Die Ode an die Gier. Es könnte auch eine Ode auf die Beiläufigkeit folgen.
Der Wollust wurden höchst wahrscheinlich schon viele Oden gewidmet. Hoffe ich wenigstens.

Gutes Gefühl beim Öffenen des Briefkastens.
Schlimmer geht immer. Bei den Geheimdiensten sowieso.
Wer da noch an die Funktionalität der Demokratie glaubt, verschließt Augen und Ohren.
mit Wucht
in die Zukunft
gestürzt
um das Leben zu überrumpeln
das nur müde darüber
lacht
claudia Juli 24th,2014
Poesie | tags:
Gedicht,
Leben,
Lyrik |
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Mit dem Regen kommt sofort die Erleichterung, das Leben zurück. Die Hitze vergessen, die Energie wieder da, als wäre sie nie weg gewesen.
Ich atme. Ich genieße.
Ich bin wieder da.
claudia Juli 20th,2014
Fühlen,
Leben | tags:
Regen,
Sommer,
Wetter |
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„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…