Frauensucher sind ständig auf der Suche nach Frauen und finden sie nicht. Kompetente Frauen selbstverständlich. Die leben offensichtlich in Erdlöchern, Höhlen und abgelegenen Waldgebieten. Jedenfalls sind sie einfach nicht zu finden. Zwei wurden meistens aus weiter Ferne gesichtet, aber die haben dann abgesagt. Standen nicht zur Verfügung. Dienen aber wenigstens als Nachweis, dass man sich bemüht hat.
Ja, ja, ja. Ich bin froh, dass andere die Hamsterrad-Dialoge führen. Mir fehlen dazu die Nerven. (vielleicht auch das Verständnis, warum ich langweilige Kommentardialoge immer und immer wiederholen sollte)
Langeweile ist das Stichwort im Moment, wenn es um die Kommunikation im Netz geht. Liegt wahrscheinlich an mir. Ich langweile mich über die ewig gleichen Debatten, ich langweile mich über Vorträge in denen Selbstverständlichkeiten ausgebreitet werden, ich langweile mich beim Lesen, der immer gleichen Überheblichkeiten.
Vielleicht habe ich das Internet ausgelesen? Die interessanten Seiten davon wenigstens?
Seltsam, diese Stimmung. Vielleicht ein Kommunikations-Burnout nach 10 Jahren bloggen?
Oder einfach nur eine Vollmond-Neurose?
claudia Mai 14th,2014
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Schlechte Neuigkeiten verbreiten schlechtes Karma. Ist so. Bleibt so. Ich hab Grund mich zu ärgern, aber ich ärgere mich nicht.
Ausnahmsweise.
Ich sehe mir die Fotos aus Kuba an. Meine Havanna-Träume bestehen aus dem Blick von oben auf die Stadt, dem Balkon des Apartments, der Bar im Hotel, das mich aus meiner Not erlöste.
Klar, die Menschen. Die auch. Dort braucht eins mehr Menschen.
Hier kann die Prinzessinnen-Seele viel leichter der Einsamkeit frönen. Alleinsein ist Luxus. Das war mir nie so bewusst. Je privilegierter eins lebt, desto leichter fällt das mit der Einsamkeit. Der gediegenen Einsamkeit.
Es gibt so viele Dinge, die sich so selbstverständlich anfühlen aus privilegierter Sicht. In die Wiege gelegt, aber leider nicht in jede.
claudia Mai 12th,2014
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Ein bisschen bin ich weiter gekommen mit meinen Ansätzen, meine digitale Selbstverteidigungsstrategie auszuweiten. Optimal läuft das zwar immer noch nicht, aber was heißt in diesem Zusammenhang schon optimal. Das Auflisten meiner Stärken und Schwächen hat mir jedenfalls gezeigt, dass ich nicht nur nachlässig bin. Nach und nach muss ich halt noch ein paar Sachen lernen, mir Informationen besorgen, aber das wichtigste dabei nicht vergessen: es muss für mich handlebar sein.
Langsam auf den Weg machen, lautet das Motto. Das Ziel verändert sich auf dem Weg.
Madonna wohnt jetzt nicht mehr alleine bei mir. Ich hab ihr Kontakt in die weite Welt bereitgestellt in Form eines Freifunk-Routers.
Ging ganz einfach und in Zukunft bekommen alle, bei denen es heißt, sie hätten schon alles, einen Freifunk-Router von mir zum Geburtstag geschenkt.
P.S. Ging ganz einfach, weil mir Menschen geholfen haben.

(Solche Menschen zum Beispiel)
Hinter dem Wäscheständer am Sonntag-Morgen auf dem Balkon.

da ist eine Stimme in mir
die schreit meine Lieder nieder
da ist eine Stimme in mir
die putzt mich hinweg und hinfort
da ist eine Stimme in mir
die hab ich nie eingeladen
sie plustert sich auf
und tritt die wunde Stelle
da ist eine Stimme in mir
die ist in mich reingehext
weil einpflanzen zu zaghaft war
sag nie: dass Erziehung nicht grausam ist
Langsam wird der persönliche Kalender ähnlich voll wie der berufliche. Und die ToDo-Liste unübersichtlicher als die dienstliche.
Da läuft was schief.
Ich bin doch überzeugte Trödlerin und Träumerin.
Ehrlich gesagt: ich denke auch, dass eine Einladung der Bundesregierung an #Snowden für uns alle gefährlich wäre. Einfach aus dem Grund, weil die USA gefährlich sind. Sie würden ratzfatz hier landen und ein Manöver machen. Und dann gäbe es immer noch eine Menge Menschen, die nicht verstünden, dass das Wort Manöver eine charmante Umschreibung ist.
Andererseits kann die Einladung an Snowden auch genau deshalb nicht erfolgen: die Mächtigen verwenden ihre Macht um weiterhin ihrer Maske zu tragen.
Bei uns legen sie noch Wert auf Maske und Kostüm der Marke Freund. In anderen Regionen haben sie beides schon lange abgelegt.
Der Mythos hält dennoch erstaunlich lang.