Die Flugblätter
Diaspora – ich mag es.
Heute morgen in einer besonderen Stimmung aufgewacht, sie abgeworfen und mich auf den Weg zur Arbeit gemacht. Heute Nachmittag den Nachklang dieser Stimmung noch einmal gespürt. Bittersüß.
Mit Betonung auf süß.
Und trotzdem bitter.
Läuft wohl unter der Kategorie: Erinnerung.
Wie immer lesenswert der Artikel von Antje Schrupp!
Der Punkt ist: Das ist im Rahmen unserer politischen Verfahrensweisen offenbar unmöglich. Die taz zitiert einen Politiker mit den Worten: “Die gesamte Sozialpolitik ist politisch vermint. Wer sich da an einer falschen Stelle meldet, der verliert ‘ne Wahl.”
Wasser
sprudelt durch die
Träume
kristallklar und gluckernd
die Quelle
klingt
in Windspielmelodie
aber nur für Elfenohren
für mich bleibt
das ohrenbetäubende
Getöse
Immer gegenwärtig.
Claudia Klinger philosiert über die unterschiedlichen Arten des Bloggens.
Ich gerate da natürlich – wie so oft – ins Schwärmen. Über das Bloggen und die Möglichkeiten, die es bietet:
Das ist ja das Schöne am Bloggen: es lässt Raum für all diese Vorlieben, Eigenheiten, Talente, Empfindungen, Aussprachen, Diskussionen, Perspektiven, Meinungen, Informationen und was es da sonst noch so alles gibt.
Wenn ich daran denke wie sehr noch immer Romane – und selbst Lyrik – an bestimmte Formen gebunden sind. Selbst die Experimentalliteratur ist da sehr abhängig.
Bloggen ist lebendig. Es ist ein Teil des Lebens bzw. es spiegelt einen Teil der Lebensvielfalt.
leise hüpft das
Herz
ins Bodenlose
kullert
ins Eck
und prallt wieder auf
„Die Erde ist in Gefahr, Angelina, und unsereins macht sich Sorgen, dass er an seiner Seele Schaden nimmt.“
Stadt der Engel – Christa Wolf