die Luft geht aus
Zum Glück geht dem Sturm die Luft aus. Auf der Insel gibt es immer etwas zu erkunden und zum bewundern.
Zum Glück geht dem Sturm die Luft aus. Auf der Insel gibt es immer etwas zu erkunden und zum bewundern.
»Coole Beach-Partys, crazy Strandspielen und jede Menge Fun« – Mit einer fragwürdigen Werbekampagne will die Bundeswehr neue Rekruten gewinnen: Mädchen und Jungen ab 16 können sich für ein »BW-Adventure Camp« entweder auf Sardinien oder bei den Gebirgsjägern in den Alpen bewerben und ihren potenziellen Arbeitgeber kennenlernen. Geworben wird mit Slogans wie »Action, Adrenalin, Abenteuer«. Unterstützt wird die Bundeswehr von der Jugendzeitschrift Bravo, die die Kampagne unter anderem auf Bravo WebTV und Bravo Sport.de bewirbt. Die Zielgruppe der Bravo ist zwischen zehn und 19 Jahren alt. Diese einseitige Werbung verstößt gegen die Kinderrechtskonvention, nach der Minderjährige grundsätzlich nicht für den Militärdienst angeworben werden dürfen und Kinder zu Frieden, Toleranz und Völkerverständigung erzogen werden sollen. terre des hommes fordert Bravo und die Bundeswehr auf, ihre Werbung bei Minderjährigen unverzüglich zu beenden.
Mir gelingt seit Tagen kein Eintrag mehr in der Sammelmappe. Ein paar Mal habe ich schon einen begonnen, dann entmutigt wieder aufgehört. Einmal sogar einen wieder gelöscht, was sonst so gut wie gar nicht vorkommt.
Weiß nicht, was das für eine Stimmung ist.
Weiß auch nicht so recht, wo der Harken an der Sache ist.
Ich will nicht zu viel jammern, ich will die Stimmung in der Arbeit nicht mit ins Blog nehmen, meine Themen genügen mir nicht und überhaupt: am liebsten wären mir ein-Wort-Blogbeiträge.
So wie Schneckenhausalarm zum Beispiel.
Ja, das ist eine Laune, ja die vergeht. Außerdem ist jetzt Wochenende, das ist auch schön. Genau wie das Treffen, das nächste Woche vor mir liegt. Da freue ich mich drauf.
Wenn es Literatur ist, dann die beste, die ich in diesem Jahr gelesen habe.
Wenn es das Sch***-bekack** Leben ist, dann weine ich mit.
Das Nette-Internet-Menschen-Treffen in Frankfurt findet jetzt definitiv am Donnerstag, 27. September 2012 am gewohnten Ort zu etwas späterer Zeit statt. Wer noch näheres dazu wissen möchte, kann mich anmailen.
Ich freue mich.
Muss ich mir unbedingt näher anschauen: Julia Hasletts Film über Simone Weil

Streetart – Love is possible
zwischen zwei Gesten
steht das lebendige Leben
sprüht Funken vor Glück
Wie sieht es mit Donnerstag, 27.09.2012 aus? Zwei Zusagen hätte ich schon.
In welcher Welt möchte ich leben? Ganz sicher nicht in der, die mir die Juristen als die rechtmäßige verkaufen.
Das kann doch nicht sein!, empöre ich mich und bin wieder einmal reingefallen. Die Welt in der ich lebe ist meilenweit entfernt von der, in der ich leben möchte.
Ich wünsche mir, dass 15-jährige in dieser Welt sicher sind!
Wenigstens theoretisch, wenigstens rechtlich – und dann gleich anschließend auch in der Praxis: Immer und überall.
Das Urteil des Landgerichts Essen, mit dem eine bewiesene Tat mit Freispruch endet und die Empörung beginnt
Von Fällen zu sprechen, wenn es um menschliche Schicksale geht, ist unangemessen und trotzdem Gewohnheit. Vor allem bei Juristen.
„Es war nicht in einer schutzlosen Lage. Es hätte weglaufen oder Hilfe rufen können, aber es hat alles über sich ergehen lassen. Das reicht nicht, um jemanden zu bestrafen“.
Es, das Mädchen, nicht sie, die junge Frau von 15 und zum Zeitpunkt des Verfahrens vor dem Landgericht Essen 19 Jahre alt. „Es“ wurde nicht vergewaltigt, so die Sentenz einer Richterin vom vorigen Montag, und die Medien des Mainstreams stimmen ein.
Nachtrag: Wütend sind auch Marlen_e und Nele.
„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…