Ich traue mich nicht den Begriff, um den es gleich geht, in den Titel zu setzen: Antifeministische oder besser sexistische Kackscheiße.
Den Menschen, die noch nicht damit konfrontiert wurden, mag das etwas seltsam vorkommen. Nun ja. (Nicht irritieren lassen.) Der Begriff hat heute für Gesprächstoff gesorgt. Hier und dort.
Wieder mal treffen Meinungen aufeinander. Oder besser gesagt: Jemand meint vorgeben zu müssen, was andere tun und lassen sollen. Oder anders gesagt: Wie andere etwas tun und lassen sollen.
Mir liegt das mit dem abstrakt und theoretischen Beschreiben von Lebenswirklichkeiten nicht so. Ich kann meinen Senf in dieser Debatte nur aus meiner emotionalen Sicht einbringen. Die ersten Male als mir dieser Begriff über den Weg gelaufen ist, dachte ich: Nun ja, die jungen Menschen sind so. Ich würde das Wort nicht gebrauchen, aber ja – in dieser Situation trifft es genau. Jedenfalls emotional genau. Es hat einfach keinen Sinn auf dieser Stufe weiterzudiskutieren. Ich mache das in dem ich mich zurückziehe, die andere Generation gibt dem einen Namen und nennt es: feministische Kackscheiße.
Später ist es mir dann passiert, dass ich selbst ein Wort suchte – hab es natürlich nicht gefunden – und dann ist mir das eine Wort eingefallen. Das Wort, das genau diese eine Sache beschreibt.
Und nein: da stirbt kein Gedanke, wenn dieses Wort zum Einsatz kommt. Da wird ein Zeichen gesetzt. Bis hierhin diskutiere ich, aber nicht weiter.
Warum sollte ich es anders handhaben?
Nachtrag: Die Diskussion geht weiter – hier und dort
Die Audio-Version von „Unendlicher Spaß“ dauert 68 Stunden 15 Minuten. Respekt.
Ich bin mittlerweile bei 64% der Lesevariante. Es kann noch etwas dauern.
Allerdings ist das mit den 64% relativ. Da die Fußnoten schon bei 80% beginnen. Überhaupt: Die Fußnoten sind der Hammer.
Einmal im Monat unterhalten sich unter dem Titel “Der Austausch” Claire und Charlott über ein Thema. Dabei bringen wir verschiedene Kenntnisse, Meinungen und Erfahrungen zusammen. Gleich aber ist unser Interesse für Afrika. Vorschläge für Themen können auch gern in den Kommentaren gemacht werden.
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Sie hat ja soooo recht!
Ja, ich habe mich aufgeregt, aber fast mehr noch habe ich mich darüber aufgeregt, dass ich mich aufgeregt habe. Denn ich habe keine Lust mehr, ständig die Genderpolizei zu spielen. Es ist doch nicht MEIN Problem, wenn Ihr eure Kinder mit dummen Gendersterotypen vollpumpt (es waren viele Eltern mit kleinen Kindern da). Es ist doch nicht MEIN Problem, wenn Männer und Frauen ihre Energie mit Klischeeerfüllungsanstrengungen verschwenden, anstatt was Sinnvolles zu tun. Immer stärker wird in mir der Impuls zu sagen: Bleibt halt einfach dumm.
Nein, sie schämen sich einfach nicht. Ganz und gar nicht. Im Gegenteil, sie lassen sich ständig etwas Neues einfallen.
Der asoziale Zynismus der Sozialministerin von der Leyen
„Nehmen Sie eine Floristin, die heute Tariflohn verdient. Die wird nach 35 Jahren Vollzeitarbeit keine Rente erreichen, von der sie leben kann und muss am Ende zum Amt wie jemand, der in der Zeit auf der faulen Haut gelegen hat. Das ist ungerecht“, sagte von der Leyen der Bild-Zeitung zur Begründung der von ihr geplanten „Zuschussrente“. Den Zuschuss bis zu einer Obergrenze von 850 Euro bekomme nur „wer im Leben ordentlich was geleistet hat“.
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Meinen letzten freien Tag verbrachte ich mit dem Roman von Melusine Barby aka Jutta Piveckova: PUNK PYGMALION
Besser hätte ich den Tag nicht verbringen können, denn müsste ich ihn bewerten, dann könnte ich auf einer Skala von 1 bis 10 ohne Probleme die 10 vergeben.
Vielleicht bin ich nicht ganz objektiv, denn der Roman erfüllt zunächst sehr viele meiner Lieblingskategorien. Ich liebe Briefe, Tagebücher und Biographien. Das erste Plus. Das ich Bloggen liebe, muss ich nicht extra erwähnen. Das zweite Plus. Geschichten über die Liebe haben immer einen Bonus bei mir und Geschichten, die mit Perspektiven und Identitäten spielen auch. Dazu kommt mein Hang zu Traumwelten und die werden zwar nicht erwähnt, spielen im Roman aber auch eine Rolle.
Der ganze Text ist „großes Kino“ und Super spannend und aufregend. Aus meiner Sicht erreicht er mehr als Veröffentlichungsniveau – er ist preisverdächtig.
claudia August 12th,2012
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Ich denke nach
über mein Leben
über die Nervereien der letzten Wochen
über die Wechseljahre und das Alter
über die brotlosen Zeiten
über die Temperaturen am Mittelmeer
über das kommende Wochenende und die Netzaktivisten
über die Lyrik, die ich schrieb
über die Lieben meines Lebens
über Freundschaft und Rivalität
über die Kinder des Feuers
über den Klang von Windspielen hoch im Baum
über das Sehen und die Dunkelheit vor der ich mich fürchte
über charismatische Menschen und unbeholfene im Vergleich
Ich denke nach über den Taum der letzten Nacht und wundere mich, dass ich nicht mal versucht habe mir die Sternschnuppen anzusehen.
Ich denke nach über den blauen Himmel, das Wasser, das fließt und über Häkeljacken.
Ich denke an mich und an mein Leben. Die Zeit, die mir bleibt und daran, wie beruhigend es ist in diesem Kindle immer neue Bücher zum Lesen bereit zuhalten.
An den Ernst der Lage denke ich auch, an die Krise, die zur Katastrophe werden könnte und daran, dass das nichts ändert für die Welt.
Nichts in diesem Fall nur gemeint als signifikant gleich Null, denn die Welt ist ja so viel mehr, als dieses Geschwür, das sie mit sich trägt und das sich Menschheit nennt.
Ich denke nach, dass Versöhnlichkeit ein hohes Gut ist, aber noch höher ist der Humor und die Freude einzuschâtzen.
Ich denke nach, ob ich das wirklich Wort für Wort so in die Sammelmappe schreiben soll und entscheide mich: ich soll.
claudia August 12th,2012
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Einen guten Stern habe ich mir gewünscht und ein ganzer Sternschnuppenregen wartet auf mich. So schön kann das Leben sein.
http://www.zeit.de/wissen/2012-08/perseiden-sternschnuppen