Immer noch gebannt

Immer noch im Bann der Geschehnisse. Offensichtlich ist da eine Lawine losgetreten worden, die in sich so absurd ist, dass niemand sie fassen kann. Eine eingerollte Rollen-Lawine. Manche Menschen können eben nicht raus aus ihrer Rolle und wickeln sich dann mit immer weiteren Schichten ein. Das Leben wiederholt sich. Allerdings in viel zu kurzen Abschnitten, wenn es nach meinem Geschmack geht.

Wie viele Rumpelstilzchen gibt eigentlich noch in diesem Wald? Die haben die Prinzessin heimlich doch geheiratet und sich vermehrt. So muss es gewesen sein. Oder sollte es sich um Klone handeln?

Rumpelstilzchen-Klone mit Macho-Genen.

Bin müde und leer

Bin müde und leer, will nach Süden ans Meer – geht mir durch den Kopf. Dabei komme ich doch gerade vom Meer, denke ich sofort. Vom sanften und einzigartigen Meer.
Bin müde und leer – und gleichzeitig bis oben hin voll. Angefüllt und ausgefüllt mit Leben, Empfindung, Spannung. Das Gefühl der Leere vielleicht, weil kein Raum fürs Träumen mehr ist. In dieser Minute, in dieser Stunde, aber vielleicht schon wieder in dieser Nacht.

Eigentlich hätte ich einen Triumpf zu feiern. Eigentlich – das Frauenwort. Aber warum sollte ich triumphieren wollen?
Lieber noch eine Weile alles vorbeiziehen lassen. Setzen lassen.

Seltsam, wie gefährlich eine kleine und schwache Person wirken kann. Stark, wie ich immer und immer wieder über mich hinaus wachse. Das bringt manche Menschen in Unruhe. Ich habe in der Sammelmappe schon darüber geschrieben. Diese Kampf- und Trotzszenarien, die es auslöst, wenn mich ein bestimmter Menschentyp aus Verächtlichkeit unterschätzt und dann im weiteren Verlauf des Geschehens feststellt, dass er so einfach nicht an mir vorbei kommt. Die Personen und Szenarien wechseln, das Schema bleibt.
Ich kann nichts für Eure Wut-, Zornes- und Tobsuchtsausbrüche, die ihr kriegt, wenn ihr merkt, ihr hättet euch besser auf die Auseinandersetzung mit mir vorbereiten sollen!

Personalratsarbeit braucht unglaublich viel Kraft und Stärke. Manchmal ist es mir ein Rätsel wo die bei mir herkommt. Aber ich bleibe ich skeptisch: wie viel Kraft darf ich dafür aufwenden und wie viel brauche ich noch für mein kleines, feines, leises Leben, das ich zu führen wünsche?

Es wird Zeit, dass wieder Traumzeit herrscht.

Zugreifen

fest in der Hand
hab ich nur den Stift
und selbst der
entgleitet mir
von Zeit zu Zeit

Mimosenskala

Tag der Enttäuschungen. Gilt allerdings nur für Mimosen mit Werten zwischen 9,7 und 9,8 auf der nach oben offenen Mimosenskala.

Im Leben nicht Klüger werden. Wer hätte das gedacht? Alles verstehen und beim Anblick des Blutes in Ohnmacht fallen. Mental – meine ich – wie gebannt auf die Spritze schauen, die das Blut einzieht und mit ihm: die Bewusstheit.
Schon beim Sehen wissen: du kannst nie wieder deinen Blick abwenden, auch wenn es dich das Bewusstsein kostet.

Aber so eine Mimose weiß auch: eine kleine Ohnmacht haut dich nicht um. ( die im übertragenen Sinn schon gar nicht)
Ich bin stolz darauf eine Mimose zu sein, die sich immer wieder aufrichtet. Meine Wunden werde ich euch nicht zeigen. Wozu auch?

Die Schwachen sind stärker, als ihr Starken denkt. Viel stärker. Und beharrlich und klug.

Reisezerrstreuung

Wochenendpendeleien treffen auf Freizeit-KonsumradlerInnen, da hilft nur Ablenkung

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Keine falschen Hoffnungen

Wieder mal einen bemerkenswerten Spruch auf Diaspora gefunden:

What do you do in case of nuclear accident?
Teach your children: don’t trust your government.

Meine Timeline in der Diaspora ist mittlerweile die mit den kreativsten Beiträgen und der bemerkenswertesten Einfällen. Ich mag sie nicht mehr missen, auch wenn ich mich nach wie vor auch auf den anderen Kanälen herumtreibe.

kein Entkommen

Zauber
wirkt von innen
falls nicht
bleibt immer noch
die Voodoo-Puppen-
Stich-Sequenz

Immer mehr Geld

Ach ja, was sind schon eine Milliarde mehr für so einen wichtigen Berliner Flughafen. Kann sich ja eh kein Mensch merken, diese vielen Nullen. Wo wir gerade dabei sind den Kapitalismus zu unterfüttern, damit er nicht wegbricht. Da werden viele Nullen gebraucht. Wie war der Dauerspruch vor ein paar Jahren? Es ist kein Geld mehr da, das weiß doch jeder.

Jetzt wissen wir alle, dass Geld relativ ist. Wer viel hat, hat viel zu verlieren. Was wir alle zu verlieren haben, das ist der gesellschaftliche Frieden.
Ich hasse Gewalt.

Und damit sitze ich schon in der Falle, denn diese Gesellschaft wird mittlerweile mit Gewalt am Leben gehalten. Einen Ausweg sehe ich im Moment nicht. Das Geld ist am Ende seiner kreativen Phase angelangt.
Es hat schon viel zu lang regiert.

Happy Birthday

Happy Birthday ist noch urheberrechtlich geschützt, erfahre ich aus der Diaspora.

Stimmt tatsächlich, wie ich in der Wikipedia nachlesen kann. Jedenfalls bis 2017

Heute hier, morgen dort

Gestern hatte Hannes Wader Geburtstag. Jedenfalls laut Kulturzeit, die ihm zum 70. gratulierten.
Heute hier, morgen dort. Mein Leben nimmt grad ziemlich viel Geschwindigkeit auf. Privat, dienstlich, privat-persönlich und wieder dienstlich.
Aber danach ist wieder Schneckentempo angesagt. Hab ich mir versprochen.

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