Portrait
sanfte Erinnerung
an streichelnde Augen
hörende Hände
wissende Ohren
die Sinne
nur scheinbar
auf den Kopf gestellt
eher das Innen
nach außen gestülpt
sanfte Erinnerung
an streichelnde Augen
hörende Hände
wissende Ohren
die Sinne
nur scheinbar
auf den Kopf gestellt
eher das Innen
nach außen gestülpt
Ist mir ein Rätsel, warum die Sammelmappe ausgerechnet jetzt von einer Nikolaus-Service-Spam-Welle überrollt wird.
Niederländisches Parlament stimmt gegen ACTA
Das niederländische Parlament hat heute in einer Resolution die Regierung aufgefordert, keine Ratifizierung von ACTA anzustreben. Vor allem die liberalen Parteien D66 und VVD haben sich dafür eingesetzt
zum Artikel bei Netzpolitik
Notstandsgesetze sind schnell gemacht. Die kanadische Regierung hat das erkannt und versucht damit Kritik abuwürgen. Da kommt es auf so ein paar Verhaftungen auch nicht an. Mehr als 1200 Personen wurden in Quebec verhaftet. Hauptsache durchgesetzt.
Die spanische Regierung ist ja auch auf den Trichter gekommen. Gesetze lassen sich aus dem Hut zaubern.
so muss das wohl funktionieren. Was nicht gewünscht ist, wird weggesetzt.
Geht doch ganz einfach.
Die einzige Audio-Aufnahme von Virginia Woolf ist auch auf YouTube zu finden.
This is the only surviving recording of Virginia Woolf’s voice. It is part of a BBC radio broadcast from April 29th, 1937. The talk was called „Craftsmanship“ and was part of a series entitled „Words Fail Me“.
The audio is accompanied by a slideshow of photographs of Virginia Woolf.
The text was published as an essay in „The Death of the Moth and Other Essays“ (1942), and I’ve transcribed the recorded portion here:
http://atthisnow.blogspot.com/2009/06/craftsmanship-virginia-woolf.html
Wir stehen am Beginn einer digitalen Lehrmittelrevolution.
Es stellt sich die Frage, wohin uns diese Revolution führt. In Deutschland ist das ein festumrissener Markt, den werden sich die betreffenden Verlage nicht so einfach nehmen lassen.
Wieder ein aufregendes Gedicht. Hihi, kann ja jedem mal passieren.
Die Titanic lacht sich den Grass ins Fäustchen.
Ich bin dem eBook verfallen. Seit ich zum ersten Mal ein eBook auf das iPhone lud, bin ich dem eBook verfallen. Bei Kindle habe ich jetzt vier Geräte angemeldet und es gelingt mir nicht, mich zur Ordnung zu rufen.
Ich bin dem eBook verfallen, obwohl ich die Marktbindung nicht gut finde. Aber dafür habe ich:
Nein, ich vermisse es nicht, dass es noch so viele Bereiche mit weißen Flecken in der deutschen eBook-Landschaft gibt. Klar, es wäre schöner, wenn es anders wäre, aber dann schaue ich mich halt woanders um. Da wäre ich sonst nie hingekommen.
Ich bin im eBook-Rausch. Quäle mich dafür auch gerne mit Calibre herum, um die Markenbindung nicht überzustrapazieren. Hoffe nur, dass der Rausch mich nicht in den Ruin stürzen lãsst.
Ich mag die virtuellen Bücher mehr als die realen – jedenfalls im Augenblick, weil sie sich nicht mit ihrem Gewicht an mich hängen.
Ohne Glasbruch keine Berichterstattung?
Welche Lehren sollen die Protestierenden daraus ziehen? Offensichtlich kann es in Deutschland nur zwei Sorten von Protest geben: die eine ist gewalttätig, chaotisch und gehört daher verboten, die andere ist friedlich und bunt, erlaubt und gelobt – aber gleichzeitig auch uninteressant.
Die größte bisher öffentlich bekannte Funkzellenabfrage ist offiziell rechtmäßig. Das hat das Amtsgericht Dresden am Mittwoch beschlossen. Eine Million Verbindungsdaten einer ganzen Stadt und 40.000 Namen und Anschriften von Handybesitzern wurden eingeholt. Alles legal.
Paul Wrusch hat mehr auf taz.de:
Das Amtsgericht Dresden hat die Funkzellenabfrage vom Februar 2011 für rechtens erklärt. Sowohl die Anordnung als auch der Vollzug seien demnach rechtmäßig gewesen, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Freitagabend mitteilte. Das Gericht hat damit die Anträge von acht Betroffenen auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der angeordneten Beschlüsse und ihrer Umsetzung abgewiesen.