Verwechslung

Fühle mich geliebt und sollte mich doch befreundet fühlen. Immer eine Nummer zu intensiv. Immer eine Nummer zu stark die Gefühle.

Feedback

Die großen Komplimente kommen oft in einem bescheidenen Gewand daher.
Ist mir nicht erst seit heute aufgefallen. Aber heute ist ein Tag an dem es mir besonders auffällt.

Nicht Kotzen

Nicht Kotzen, agieren – das scheint das Fazit des kotzenden Einhorns zur republica 12 zu sein. Das Blog für Liebe, Kultur & Revolution in Zeiten der Lethargie – Prioritäten muss der Mensch setzen. Mir gefallen diese.

safe space

Was ist ein safe space?
Ein Platz, wo alle sich entspannen und sie selbst sein können, ohne Angst, sich unkomfortabel, unwillkommen oder bedroht zu fühlen, aufgrund ihres biologischen Geschlechts, Rasse/Ethnizität, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, kulturellem Hintergrund, Alters oder physischer oder geistigen Fähigkeiten; ein Platz wo die die Regeln den Selbstrespekt und Würde einer jeden Person schützen und alle ermuten, sich gegenseitig zu respektieren.

Helga dokumentiert ihren republica-Workshop How to make your activist space a safe space

Mehr von diesen safe spacces könnten wir brauchen und dazu braucht es Ideen und Energie um sie umzusetzen.

Lebensgefühl

die i-Tüpfelchen
so lange umgruppiert
bis das Große
vom Ganzen
unterschieden

Trost

Er hat zugeschlagen bei mir: der Nach-republica-Blues. Offensichtlich bin ich nicht die einzige, bei der er wirkt – das lassen die Tweets ahnen. Was für ein GefühL! Wie amputiert fühlt sich das an. Ich kann verstehen, dass „die Anderen“ uns den „Kirchentag der Netzgemeinde“ nannten. Obwohl: Kirchentag – nichts stünde mir ferner.
Was war das? Viele Vorträge, tausende von fremden Leuten, eine riesige Halle. War es eine? Nicht mal das weiß ich wirklich.
Was ist es, das dieses heimische Gefühl aufkommen lässt?
Ich weiß es nicht. Ich kann es nicht sagen. Vielleicht bei jeder und jedem etwas anderes.

Bei mir das Gefühl, mich mit den Themen beschäftigen zu können, die mir wichtig sind – und zu spüren: da stehen Menschen dahinter. So banal. So schrecklich banal und trotzdem nahe am Kern. Da kommt kein Lifestream mit.

Aber was ich noch sagen wollte: Zur Entschuldigung oder als Selbstbeschreibung. Ich bin k e i n Augenmensch. Eher ein Seelenmensch, eine Frau mit Herzschlag, eine Traumtänzerin. Der entgeht so einiges.

Liebesgedicht

noch zögere ich
mit dem Liebesgedicht
aber irgendwann
nehme ich mein Herz
an die Hand
und überreiche es dir

denn ohne dich
schlägt es nicht

Lasst uns wieder Spaß am Bloggen haben!

Ich habe meinen Spaß beim Bloggen. Fast jeden Tag – und wie ich sehe, haben das einige andere um mich herum auch. Trotzdem finde ich den Aufruf gut:
Lasst uns bloggen.


Bloggen war einmal ein Lifestyle im Digitalen und kann es wieder werden! Was es braucht ist ein einziger Schritt, der für mich ebenso klar wie schwierig umzusetzen ist: Hört auf allein an euer Ego zu denken und lasst uns uns alle wieder mit Spaß (!) in den Dienst der Sache stellen und geile, kleine Blogs zu machen und zu bloggen.

zum Artikel

ACTA: Anhörung im Deutschen Bundestag

Im Bundestag fand heute die Anhörung zur Petition gegen ACTA statt, die im Frühjahr dieses Jahres von 61.305 Bürgern mitgezeichnet wurde.

Der Petent Herbert Bredthauer erschien mit seinem Sohn und brachte in seinem Eingangsstatement alle relevanten Kritikpunkte an ACTA unter, die wir auch in unserem Flyer und unserer letzten Broschüre zusammengefasst haben. “Wer sich dagegen wehrt, ist kein Internetaktivist, sondern ein Demokrat. Und so sehen wir uns auch”, fasste Bredthauer seine Motivation zusammen. “Ich bin heute hier, um den Bundestag aufzufordern, dieses Abkommen nicht zu ratifizieren, damit dieses Abkommen in Europa nicht gültig wird.”

zum Artikel bei Netzpolitik

Ja, ist schon merkwürdig, dass das Ganze im Internet übertragen wird und dass trotzdem niemand während der Anhörung twittern kann.

Romantische Utopie

ich möchte
das Unmögliche
möglich machen

damit die
Sterne glänzen