Vertreibungen in Sao Paulo

Nach so viel republica-content schalte ich jetzt mal um. Um ins reallife, was auch immer das ist. Da sind z.B. die Sportgroßereignisse. Was in der Ukraine los ist, sehen wir zur Zeit ja täglich in den Medien. Plötzlich wird aus einer korrupten Großunternehmerin eine weibliche Nelson-Mandela-Figur. Nicht dass es in Ordnung wäre, die nicht würdig zu behandeln, aber auffällig ist das schon, wie die Darstellung in den traditionellen Medien erfolgt.
Kommen wir zu einem anderen Thema:

WM 2014 in Brasilien – Von der FIFA ist man ja einiges gewohnt. 150 000 werden in Sao Paulo für das Großereignis vertrieben. Informationen und einen Link zur Petition gibt es hier.

via Jens Weinreich

Heimweg

In Gedanken bin ich noch unterwegs.

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noch mal republica

Christiane vom Behindertenparkplatz hat ihre Eindrücke von der republica auch zusammengefasst.
Ja, es gibt mehr von uns als ihr denkt.

Trennungsängste

Nach dem Verlusttrauma der vorigen Woche folgerichtig die Trennungsängste

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Nachtrag: Dass da so viele Menschen, so viel Energie für mich geopfert haben, habe ich erst am zweiten und dritten Tag zu schätzen gewusst. Herzlichen Dank!

Was Saatgut und Software gemeinsam haben

Silke Helfrich auf der re:publica 2012 zu Commons – auf Keimform

Der commonsblog

Bullshit – Klickzahlen und Relevanz

Benchmarking und Klickzahlenmessung ist bullshit. Weil Benchmarking und Klickzahlenmessung implementierter Konformismus sind, die Neues per default ausschließen.

Die unvergleichliche Antje Schrupp mal wieder!

Sehr selbstbewusst:
Ich schreibe meinen Blog deshalb nicht für euch. Aber auch nicht nur für mich. Sondern ich schreibe meinen Blog, weil ich der Meinung bin, dass das, was ich hier schreibe, geschrieben werden muss, weil ich glaube, dass die Welt das braucht.

Nachtrag: Beantwortet von das Nuf – die sich für Klickzahlen und Relefanz ausspricht und das nicht für Bullshit hält. (Liest sich in meinen Augen ein bisschen nach Anbiederung an die Klickzahlen-Bullshit-Szene und ist es wahrscheinlich auch.)

Nachtrag II: Claudia Klinger antwortet – oder auch nicht – fasst zusammen, postgender sind wir noch lange nicht.

Da könnt ihr alle noch so sehr mit eurem Postgender-Fähnlein wedeln!

Japan ohne Atomstrom

Kaum zu glauben, aber wahr: Japan gibt es jetzt auch ohne Atomstrom.
Fast nicht vorstellbar und traurig, dass dazu so eine große Katastrophe eintreten muss.

Das war wunderbar

Awesome – Das war wunderbar. Dem schließe ich mich an. Wirklich wunderbar. Awesome sagen die einen, die anderen flauscheln und die letzten lassen die Untertassen — ähmm die Kobbois — fliegen.

In eine neue Umlaufbahn

In eine neue Umlaufbahn geschossen: so hätte ich es nicht ausgedrückt. Aber ja, das neue Gelände war wunderbar angepasst, designt für die hohen Ansrüche der republica-Besucherinnen und Besucher.

Eine Wohlfühlumgebung – und einige unken schon: das kann nicht gut gehen, mit so viel Harmonie. Aber von mir aus kann es ruhig heißen: Viva la re-publica!

Im MoMag habe ich noch angemerkt:
Es ist erstaunlich wie positiv die Ausstrahlung eines Ortes wirken kann. Mir ist erst am zweiten und dritten Tag aufgefallen, wie groß die Anstrengungen der Veranstalter waren, die wesentlichen Elemente, die dieses Wohlfùhlen mit hervorbrachten, in diesen Räumlichkeiten umzusetzen.

Der dritte Tag

Auf die Zusammenfassung des dritten Tages der republica müsst ihr noch ein bisschen warten. 24 Stunden ab jetzt, oder auch etwas früher. Heute schreibe ich das nicht mehr und morgen früh wahrscheinlich auch nicht. Wie wenig man eigentlich von so einer Stimmung übermitteln kann, wundert mich immer wieder.

Und nein: wie in den Kommentaren schon angedeutet: selbstverständlich kennt dort nicht jeder jeden, auch wenn das manchmal beim Lesen den Anschein erweckt – und nicht jedem ist es gegeben, sich ohne Rückhalt eines kleines Netzwerks in so einer Masse zu bewegen. Die Girls On WebSociety schlagen ein Treffen wãhrend der Party vor: toll für die, die sich eh alle kennen, aber nicht wirklich eine praktikable Möglichkeit um zusammenzukommen.
Man sieht sich, wir haben ja Twitter – sagte ein anderer im Vorfeld. Gute Idee, die aber ausgerechnet auf der republica auch schiefgehen kann. Dort hat nämlich immer mal der eine oder die andere Probleme mit dem Netz. Über das WLAN sprechen wir in diesem Zusammenhängen am Besten gar nichts, das war nämlich drei Tage nicht existent.

So ist das. Wer sich treffen will und Anschluss sucht, muss auf sich selbst vertrauen und dabei aber einkalkulieren, dass die vernetzten Menschen eine unheimliche Konzentration in ihre elektronischen Geräte stecken. Da ist eine Barriere zu überwinden.

Also nicht entmutigen lassen! Es ist schön, wenn man sich mit der Atmosphäre treiben lassen kann.