Hab gerade die Hälfte meiner Bücher aufgeräumt und abgeputzt. Mit Stauballergie ist das kein Spaß und ich mich sagen: ich finde es gar nicht schlecht, wenn die Bücher in den Geräten verschwinden. Dann ist mehr Platz für schöne Kunst an den Wänden. Außerdem lässt sich leichter Ballast abwerfen.
Nicht schlecht.
Alle reden über Google+. Angeblich ist vieles bei Diaspora abgekupfert.
Bin gespannt, was es damit auf sich hat. Bisher war es immer so, dass mir jedes weitere Netzwerk, einen kleinen Teil andere Kontakte gebracht hat. Die Identica-Timeline liest sich viel technischer und sachlicher als die Twitter-Timeline, auf Facebook sind Menschen, die andere Interessen haben als die auf Diaspora und mit Google+ werden vielleicht wieder andere dazukommen.
Aber zuerst müsste es mit der Einladung klappen und damit scheint es noch zu happern.
Claudia Juli 2nd,2011
Fundstücke | tags:
Google,
Netzwerke |
4 Comments
Die Reise nach Klagenfurt wird länger dauern als die Reise nach Peking. Abgase sparen ist ein hartes Geschäft.
Apropo Geschäft: Werde mit fliegenden Fahnen aus dem laufenden Dienstbetrieb aussteigen und unmittelbar nach der Nachtankunft am frühen Morgen wieder in den Betrieb einsteigen. Beide Tätigkeitsfelder haben Hochkonjunktur mit steiler Steigung im Juli. Der Höhepunkt des Arbeitsjahres ist in doppelter Hinsicht der August. In Dreifacher, wenn ich den anstehenden Verlust noch dazurechne.
Dennoch: Freude darüber, dass ich überhaupt nach Klagenfurt fahren kann. Zum ersten Mal vor Ort sein. Zum ersten Mal mittendrin sein. Ich bin so gespannt, wie es sein wird. Ob eine ähnliche Konzentration auf die Texte möglich ist, wie zuhause vor dem Fernseher.
Vorfreude und Spannung halten sich die Waage.
Heute Nacht geträumt, dass die Insel bis Ende des Jahres Pause macht. Außerdem war ich dort im Atelier und hab alles durcheinander gebracht.
Wart ihr schon beim eigenartigen Haus?

Aquarell vom Inneren des eigenartigen Hauses
sudabeh mohafez
Heute ist ein guter Tag um an Petra Kelly zu denken.
Alles, was ich jetzt schreiben könnte, wäre ein Wort zu viel geschrieben und zu wenig bedacht.
Was ich am alt werden richtig gut finde ist, dass die Fähigkeit zur Rührung wächst. Im Film wird sich immer lustig gemacht über die alten Tanten, die bei den Hochzeiten das Taschentuch rausholen, aber auch wenn mich Hochzeiten eher seltener zur Rührung bringen, gibt es doch ein paar Situationen in denen ich dieses Gefühl sehr geniese.
Kleinen Kindern zuzusehen macht Freude; großen Kindern zuzusehen, wie sie erwachsen werden, ist eine himmlische Freude. Es ist etwas ganz besonderes – wahrscheinlich wieder so ein typisches Tantengefühl.
Tief Atem holen
im Grunde versinken
und beim Wiederauftauchen
achten
dass die Seele sich
nicht wegpustet
Es klingt wie Hohn und ist nur traurige Realität:
Deutschland und China wollen ihre Beziehungen massiv ausweiten.
Bei den ersten gemeinsamen Regierungskonsultationen am Dienstag sollen deshalb nicht nur Wirtschaftsverträge in Milliardenhöhe unterzeichnet werden. „Ziel ist es, die Beziehungen auf eine breitere Basis zu stellen“, hieß es in deutschen Regierungskreisen am Montag. Ausdrücklich wurde dabei betont, dass die aufstrebende Supermacht China mit keinem anderen Staat solche Konsultationen habe und Ministerpräsident Wen Jiabao mit 13 Ministern anreise.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…