„Dort liegt das gegenwärtige Paradox: Die Arbeit hat restlos über alle anderen Arten zu exitieren triumphiert, genau in der Zeit, als die Arbeiter überflüssig geworden sind.“
Aus „Der kommende Aufstand“ – ihr wisst doch noch?
Oder beim Verlag Edition Nautilus
Engl hat mich zur Stattkatze geführt.
Atemberaubend schöne Lyrik.
http://stattkatze.posterous.com/a-fool-and-her-nuts
Mitmachen:
Am 23. Februar 2010 ist das sogenannte Zugangserschwerungsgesetz in Kraft getreten. Dieses Gesetz ist verfassungswidrig. Deshalb werden wir Mitte Februar 2011 Verfassungsbeschwerde dagegen einlegen und haben die Rechtsanwälte Dominik Boecker und Thomas Stadler mit der Ausarbeitung beauftragt. Dieser Verfassungsbeschwerde können Sie sich anschließen.
Die Kritikpunkte:
- Dieses Gesetz schafft die technische Grundlage für eine landesweite Zensurinfrastruktur im Internet.
- Das Risiko ist groß, dass Webseiten gesperrt werden, die gar kein strafbares Material beinhalten. Das zeigen die Erfahrungen aus anderen Ländern.
- Kriminelle Inhalte werden nicht gelöscht. Computerkundige können die Sperre leicht umgehen und die Seiten weiterhin aufrufen.
- Das Sperren kann die Strafverfolgung vereiteln, da Kriminelle dadurch gewarnt werden.
- Das Gesetz ist verfassungswidrig. Read the rest of this entry »
zwischen zwei Gesten
steht das lebendige Leben
sprüht Funken vor Glück
Ein stählernes Korsett habe ich
noch nie vermisst
und einen Panzer aus Glas
brauche ich ganz sicher nicht
Was ich dringend brauche
ist ein Kostüm
und eine Maskenbildnerin
denn ich bin es leid
euch immer mein wahres
Gesicht zu zeigen
Übermut
hinausposaunt
macht sich breit
holt mich gleich ein
plums
Gestern Abend lief das Vorabend-Fernsehprogramm im Hintergrund. Irgendeine dieser Sendungen, mit Katzen und exotischen Haustieren, totkranken Kindern, betrogenen oder verschuldeten Promis, spektakulären Autounfällen und Einbrechern.
Ja, Einbrecher kommen da auch vor. Entweder die, die bei Promis eingebrochen haben oder eben die, die auf der Flucht erschossen werden. Wahrscheinlich müssen sie dazu aber auch den Minderjährigkeitspassus erfüllen.
Gestern waren die toten, minderjährigen Einbrecher dran, denen der Hausbesitzer mit seiner „rechtmäßigen in seinem Besitz befindlichen“ Waffe in den Rücken geschossen hatte.
Mehr als zehnmal wurde vom Täter gesprochen.
Große Preisfrage: Wer war gemeint?
Der 16-jährige Einbrecher.
Etwas kreativer als in meinem letzten Beitrag ist die Kriegs-Talkshow in diesem Blog aufgearbeitet:
„Außerdem hat er Berner im Gepäck.“
Die zu Guttenbergs haben ihren Stil verändert, hieß es eben in den Nachrichten. Wenn ich das richtig verstanden habe, kümmern sie sich in der Vorweihnachtszeit rührend um deutsche Soldatinnen und Soldaten in Kundus. Damit denen auch nicht langweilig wird, haben die beiden noch einen Talkmaster mitgebracht. Der Krieg braucht noch ein bisschen Vermarktung, denn irgendwie nehmen die zuhause gar nicht wahr, was dort so alles geleistet wird. Und so ein Krieg ganz ohne Kriegspropaganda, das wissen wir aus der Historie, das ist doch kein richtiger Krieg. Und die zu Guttenbergs machen so viel für ihr Land. Wenn ich nicht so privatsenderscheu wäre, dann hätte ich sie in den letzten Monaten öfters mal erleben können. Aber so musste ich warten, bis mir das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den Hauptnachrichten, die zu-Guttenberg-Show vom Kriegsschauplatz ins Wohnzimmer schaltet.
Der Verteidigungsminister zu Guttenberg besucht seine Truppe in Kundus. Doch nicht allein. Die vorweihnachtliche Visite ist Teil einer noch nie dagewesenen Kampagne zur Pflege ihrer eigenen Marke.
Wie keiner seiner Vorgänger arbeitet Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) daran, den unpopulären, zunehmend blutigen und nicht enden wollenden Krieg in Afghanistan in die Mitte des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland zu rücken.
(look, mummy. there’s an airplane up in the sky.)