Verluste

Langsam gehen die Zugiffe auf die Sammelmappe zurück. Eine Woche lang scheinen noch einige der verschwundenen Einträge im Cache de Suchmaschinen gelegen zu haben. Nun ist er leer und ich bleibe alleine mit meinen treuen Leserinnen und Lesern.
Auch nicht schlecht.
Alles beginnt neu, nur viel glatter als beim ersten Anfang. Es spricht vieles für einen zweiten Start, nicht nur beim Sammelmappen-Verlust.

Open Cola

Wenn die Cola offen ist oder auch Open Cola und Cube Cola.
Sachen gibt’s! Ich vertrag sie eh nicht mehr. Aber vielleicht ihr?
Who owns the world? Das frage ich mich auch manchmal.

Über die Nähe

Was wir begehren, sehen wir räumlich näher

Unsere visuelle Wahrnehmung von Entfernungen scheint sich danach zu richten, was wir haben wollen.

Aha! Dachte ich es mir doch.

Die Krise auf chinesisch

Die chinesischen Schriftzeichen für die Krise kann man bei Zara mitlernen.

财政危机 Finanzkrise

经济危机 Wirtschaftskrise

Für mich sind diese Zeichen noch zu schwer. Nach langer Pause versuche ich mich wieder an den einfachen Zeichen und übe:

Das chinesische Zeichen für seinDas chinesische Zeichen für „sein“

Let it snow

Doch im Moment schneit es nicht: es regnet. Ein Winter, der nichts auslässt. Jedenfalls kann niemand behaupten, dass es kein richtiger Winter sei.
Blick auf den verschneiten Schlossgarten

verschneites Weilburger Schloss im Nebel

Zustandsberichts über das Ich

Wie geht es mir? Was tue ich? Wie oder was fühle ich? Per Mail gefragt, ob es mir manchmal GUT ginge.
Ein klares Ja ist da die Antwort. Ja, mir geht es sehr oft gut. Oft wenn ich alleine bin, auch in der Zweisamkeit. Wenn es mir gut geht, bin ich meistens tief in mir; tief bei mir; tief mit mir.
Das hört sich an, als schließe ich andere Menschen aus. Aber wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass ich mich mit mir alleine besser konzentrieren kann. Die Anwesenheit und der Kontakt mit anderen Menschen, löst mich von mir ab. Das Augenmerk geht auf mein Gegenüber, auf meine Umgebung, die Aufmerksamkeit richtet sich auf andere, das Gut-Gehen, Schlecht-Gehen tritt in den Hintergrund. Das was um mich geschieht nimmt Raum ein.
So ist das mit dem Gut-Gehen.

Heute Nacht hat es wieder geschneit. Der Winter ist da, mit all seiner frostigen Kraft und ich denke an das Märchen von der Schneekönigin. Im Winter muss mensch aufpassen, dass die Seele nicht gefriert. Es ist wichtig, sie ab und zu aufzutauen.
Denkt daran!

Animierte chinesische Schriftzeichen

Wikimedia Commons ist eine Fundgrube für animierte chinesische Hanzi-Zeichen. Eine gute Möglichkeit sich die Strichfolge der einzelnen Zeichen einzuprägen.
Hanzi-Zeichen für Frieden Das Zeichen für Frieden: Eine Frau unter einem Dach.

Ich brauche nicht zu erwähnen, dass mir die Deutung des Zeichens sehr gefällt.

Intimität der Privatsphäre

Ohne die Intimität der Privatsphäre kann es keine demokratische Gesellschaft geben, sagte eben der Schriftsteller Ilija Trojanow in der Kulturzeit.
Aber die Furcht vor dem Terror ist so groß, dass so viele Menschen vergessen, dass eine demokratische Gesellschaft Spielraum braucht. Sie braucht Raum um zu wachsen und zu gedeihen. Sie braucht Luft und Licht, damit sie nicht eingeht wie eine Primel.
Leider lässt sie ihren Kopf schon ganz schön hängen. Vielleicht finden sich doch noch ein paar Unterstützerinnen und Unterstützer, die Mitleid mit ihr haben.

Lesetraum

ich schlafe nicht, ich lese. so wie früher.
Schreibt engl – und so geht es mir in der letzten Zeit auch öfters. Ich schlafe nicht, ich lese. Bin viel zu lange wach. Will nicht, dass der Tag vergeht, nicht dass die Nacht beginnt. Nicht die schlafende Nacht. Das Dunkle und Düstere. Will den Tag festhalten, weil der neue Tag, die neue Arbeit bringt. Ich will lesen.
Bei mir sein.
In meinem Lesetraum

Lebenszeit

„Nichts ist wiederholbar, die Zeit, die Lebenszeit hält nur ein einziges Mal inne, und es ist furchtbar zu wissen, wann und für wie lange.“

Paul Celan an Ingeborg Bachmann (Herzzeit)