
Der Morgen begrüßt mich mit Nebel. Im zeitlich angesagtem Novembergewand.
Erleichtertes Aufatmen, denn der ständig blaue Himmel erinnert mich an düstere Wetterprognosen.
Die Weihnachtsbäume beanspruchen den öffentlichen Raum. Überwiegend unbeleuchtet.
Aber die Glimmer-Glitter-Weihnachts-Wunderwelt wird bald erstrahlen.
Sie hält sich bereit.
Meine Herzenslichter leuchten schon.
Was Macht macht
Mareice Kaiser spricht Kluges über Geld und Armut.

Das Jahr wiegt schwer zum Ende hin. Stunde um Stunde, Tag um Tag packt das Leben ein Päckchen Last auf das Marschgepäck.
Wohin der Weg führt ahne ich. Wie weit er sich durch die Dünen schlängelt, weiß ich nicht.
Der Sand rieselt mir unter den Füssen davon.
Mir bleibt nur weiterzugehen.
Immer weiterzugehen.
Ich erahne das Ziel.

Besorgt
Die deutsche Sprache bietet mit der Vorsilbe be etwas ganz besonderes an. Ein Hauch, etwas Umfassendes, zart und fest umrissen.
Die Sorgen greifen sich die Silbe und legen sich mir
ums Herz
um die Seele
um dem Verstand
rundum bin ich
besorgt

Den Tag ganz leise begonnen, damit das morgendliche Paradies nicht plötzlich entschwindet. Aber dann der Zeit couragiert ins Herz geschaut.
Egoistisch und beharrlich sammle ich Ruhe und Stille um mich herum.
Nur den Krähen verzeihe ich ihr Krächzen. Zu gut kann ich verstehen, was sie am Morgen zusammenhält.
claudia November 18th,2018
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Ganz vorsichtig den Tag berühren. Ihn drehen und wenden. Auf Dokumentatiinstauglichkeit überprüfen.
Drei Filter erfolglos ausprobieren, Unbrauchbar, vorhersehbar.
Ich brauche dringend freien Raum.
Ich brauche freien Raum und noch mehr Liebe.
Es geht auf und ab.
Innen und außen.
Himmelhochjauchzend
Zu Tode betrübt.
Wer hätte mich jemals jauchzend erlebt?
Aber überzeugend.
Überzeugend kann ich so gut, dass ich manchmal selbst erschrecke.
Nicht durchgehend. Aber ab und an mit solcher Wucht, dass mir Bange wird.
Wann bin ich zur grauen Eminenz geworden?
claudia November 14th,2018
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Heute stolpere ich durch den Tag. Unerwartet.
Es hätte alles so glatt gehen sollen.
Können.
Müssen.
Ich fange noch einmal von vorne an.
Und noch Mal.
Ein weiteres Mal.
So viel Kraft vergeudet. So viel Energie.
(Aber was zählt das schon, wenn der Tag mit einem Chemieunfall beginnt und mit drei Personen im Gleisbett endet.)
Der Sog, ihr Lieben. Hat euch denn nie jemand etwas von dem Sog erzählt, der jetzt euer Leben beendete?
November-Augenblicke




#12von12
claudia November 12th,2018
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Die besten Tipps für Apps bekomme ich von Antje.
Die Blinkst-App war schon eine Offenbarung und jetzt auch noch Trello. Aber die Hürde zu Trello ist höher eingestellt. Ich spiele jetzt herum und merke nach und nach wie sensationell clever das alles ist.
Nur ich bin noch nicht so clever. Bin dabei mein Leben in Karten zu packen.
Eine Herausforderung.
Nachtrag zu Blinkist:
Im Anfang war das Gefühl von Antonio Damasio. Blinkist – Wichtigsten Ideen aus Sachbüchern in 15min.
claudia November 11th,2018
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