Waldmeister mit Zitrone oder lieber Ingwer mit Orange? Spritzig frisch mag ich meine Stimulans.
Ich sehe ins Dunkle hinaus und höre die Flugzeuge über mir am Himmel. Eins ist schon vorausgeflogen. Bald ist es Zeit, mich auf den Weg zu machen. Aber vorher spiele ich Koffer packen. Drei Sachen rein und zwei wieder raus. Es braucht viel Platz für Geschenke.
In meinen Träumen wird gepflanzt. Blumen, Wälder, Wiesen und Felder. An Orten, die denkbar ungeeignet sind dafür. Träume halt. Sie folgen ihrer eigenen Logik.
Sieht fast so aus, als traut sich mein Unterbewusstsein zu, die Klimakrise zu bewältigen. Wer hat nicht schon mal schwierige Probleme im Traum gelöst?
Die einfachere Deutung ist natürlich, dass ich mich nach dem Frühling sehne. Danach, dass die Erde erwacht und die Pollen tanzen.
Ich höre die alten Lieder und träume von gestern und morgen. Will überall gleichzeitig sein. Für eine gewisse Zeit werde ich mir die sozialen Medien vom Smartphone werfen müssen. Sicher ist sicher, denke ich und hoffe, das ist ein Plan.
Immer noch trellorisiere ich mein Leben. Packe die Teile des Lebens in virtuelle Karteikarten und bin verblüfft wie übersichtlich alles ist.
Dienstbefreiter Freitag. Das Geschenk der freien Stunden.
Im Trippelschritt gehe ich die Straße entlang. Sie ist dann doch nicht so glatt, wie ich befürchtete. 10.000 Schritte will ich gehen. Es klappt ganz gut seit einem Jahr. Zeit wird seither oft in Schritten gemessen.
Die große Reise rückt langsam näher und mit ihr das Reisefieber. Die Panik, die wichtigen Sachen nicht einzupacken. Die Sorge nicht alles gut geplant zu haben. Unter der Oberfläche, ganz tief unten da kräuselt sich die Vorfreude im Verborgenen.
Es gefällt mir bei Twitter und Facebook, die Kommentare mit Gifs zu beantworten. Wo hast du die her?, werde ich gefragt und die Antwort lautet immer: ich gebe mir Mühe beim Suchen.
Wenn das richtige, stimmige gif gefunden ist, löst das bei mir ein gutes Gefühl aus. Ist bestimmt ein noch unentdecktes gif-Hormon, das freigesetzt wird.
Das Neue Jahr hat mit einer Welle von Vorsätzen alten Blogs wieder Leben eingehaucht. Ein morgentliches Entzücken für mich. Gibt ja doch keine Literaturform, die ich lieber mag als die Tagebuchblogs.
Die Vorfreude auf Kuba wächst und in ihrem Schatten gedeiht, der schmerzliche Verlust auf Llanca. First-World-Problems vom Feinsten. Auch zu finden unter dem Stichwort: Weltschmerz kann ich.
Bin die Meisterin der Bittersüßen Gefühle. Bittersüß darf in diesem Zusammenhang gerne groß geschrieben werden.
Ich denke zurück an die ruhigen Tage. Die hellen Tage in Llanca. Instagramm hilft mir dabei.