Dieser Tag kann sich nicht entscheiden. Macht auf Frühling, Herbst und Wolkenbruch.
Mir ist es gleich. Hab mein Leben in die Tasche gepackt und lausche.
Die Welt dreht sich weiter, das beruhigt die Gemüter und täuscht über vieles hinweg.
Ach, Krieg gab es schon immer. Auch Armut und Ungerechtigkeit. Früher war auch nicht alles besser und ganz wichtig: das ist doch kein Weltuntergang.
Ich kann das nicht so sehen.
Denn erstens ist die Welt in der Vergangenheit schon öfter untergegangen. Unwiderbringlich für Millionen und Abermillionen Menschenleben – und zweitens
wird sie dieses Mal mit Karacho scheitern.
Die Klimakatastrophe ist schon auf der Zielgerade. Nimmt immer mehr Fahrt auf. Aber wenn wir Pech haben, dann bekommen wir noch ein Häppchen Faschismus ab.
Soviel Zeit bleibt uns noch.
Ich muss schmunzeln und denke, das ist eine gute Vorbereitung auf das Alter. Auf die Zeit, wenn deine Habseligkeiten in eine Nachttischschublade passen müssen.
Wenn du dann bei Marie Kondo richtig aufgepasst hast, kannst du dich kurz vor dem Sterben in eine angenehme Position falten, damit du im Sarg eine gute Figur machst.
Heute ist wieder #12von12 Zeit. Immer wieder vergesse ich, dass ich fotografieren wollte.
Die Geschenke für Kuba gehen mir nicht aus dem Kopf. Klein und leicht müssen sie sein. Praktisch und nachhaltig. Ergiebig und originell.
Jedes Jahr wieder die Herausforderung.
Und jedes Jahr wieder der Lohn in Form von Freude und Dankbarkeit.
Genug Ansporn also um neue freudespende Geschenke für die Freundinnen und Freunde dort zu finden.
Das ist doch schön, dass du gebraucht wirst und es dir gefällt. Denn schließlich gefällt dir das Schreiben ja. Warum…