Die Vorfreude auf Kuba wächst und in ihrem Schatten gedeiht, der schmerzliche Verlust auf Llanca. First-World-Problems vom Feinsten. Auch zu finden unter dem Stichwort: Weltschmerz kann ich.
Bin die Meisterin der Bittersüßen Gefühle. Bittersüß darf in diesem Zusammenhang gerne groß geschrieben werden.
Ich denke zurück an die ruhigen Tage. Die hellen Tage in Llanca. Instagramm hilft mir dabei.
Der Krimi ist nicht nur schlecht, er ist langweilig. Todlangweilig. Den Schauspielern möchte man gerne eine Tasse Kaffee anbieten und fragen, ob sie nicht lieber erst eine Pause machen wollen, so schlapp sehen sie aus.
Kuba. Ich denke an Kuba und erinnere mich nicht mehr an den technischen Kram. Schon wächst die Aufregung in mir. Alles richtig machen!
Für Kuba wünsche ich mir das mehr als sonst, denn dort wird jede Unaufmerksamkeit mit Anstehen nicht unter zwei Sonnenstunden bestraft.
Morgens erschreckt aufgewacht aus einem dieser Träume, die sich aufdringlich in den Vordergrund drängen.
Plötzlich ist da eine Baustelle, von der ich nichts ahnte und die ich nicht brauchen kann. Aber was spielt das schon für eine Rolle?
Draußen ist es eiskalt und ich liebe es! Weil die Wärme immer in Laufweite ist. Nie vergesse ich die kalten Tage, die mir mein Gemüt erfrieren liesen. Zu viele kalte Tage. In der Erinnerung auf ewig eingefroren.
Abgelegt gleich neben den mageren Zeiten ins Schmuckkästchen.
Heute morgen mit dem Blutmond an meiner Seite Richtung Büro gefahren. Mal war er uns ein Stück voraus, mal kam er wieder hinterher.
Leuchtend hell zum Schluss, trat er ganz langsam aus dem dunklen Schatten heraus.
Was für eine Pracht!
Und was für ein Glück, ihm bei seiner Verwandlung zuzusehen.
Das ist doch schön, dass du gebraucht wirst und es dir gefällt. Denn schließlich gefällt dir das Schreiben ja. Warum…