Frauenzitate
Frauen werden häufig aus dem Gedächtnis und dann aus der Geschichte gestrichen.
Doris Lessing, Unter der Haut
Frauen werden häufig aus dem Gedächtnis und dann aus der Geschichte gestrichen.
Doris Lessing, Unter der Haut
Warum ist der Frauenanteil beim Programmieren um 1984 dramatisch eingebrochen?
Ich habe selten so eine schlüssige und nachvollziehbare Animation gesehen.
Ich habe mich heute zur Königin des Weltschmerzes gekürt.
Doch, der Titel steht mir ausgezeichnet.
Weltschmerz kann ich gut. In allen Ausprägungen. In allen Variationen.
Ich bin die, die das Leid der Welt persönlich nimmt.
Und die, die sich an der Boshaftigkeit der Menschen verschluckt, weil sie sie jedes Mal auf das Neue nicht kommen sieht.
Der Weltschmerz steht mir in der Regel gut. Deshalb laden andere Menschen so oft eine Portion bei mir vor der Haustür ab.
Claudia kann ihn bestimmt gebrauchen ist die Intention. Und schwuups, sind sie ihr Säckchen los.
Ich bin die, die
Ist Technologie gut oder schlecht für eine Demokratie!
Wer weiß ganz sicher eine Antwort auf diese Frage: Edward Snowden.
Geld verdienen, um ein sorgenfreies Leben führen zu können, das ist die Motivation von Gül und ihrem Mann Foat, um sich in den 1970ern von der Türkei aus nach Deutschland aufzumachen.
Gül, die Tochter des Schmieds, steht im Mittelpunkt dieses Buchs. Sie leidet unter der anfänglichen Trennung von ihren Kindern und an deren Entfremdung. Sie beobachtet die neue Kultur, die sie umgibt genau und weiß doch schnell, dass sie nicht gewollt ist.
Ein Leben, das zwischen zwei Welten stattfindet. Nicht mehr hier und noch nicht dort.
Geschrieben ist das Buch in einer ruhigen, klaren Sprache.
Mir hat es sehr gut gefallen.
Öffentlichkeitswirksam ist die Nachricht vom neuen Zivilverteidigungskonzept mit einem fetten Rumms mitten im Sommerloch gelandet. Vorräte sollen wir uns anschaffen. Wenn ich es recht verstehe dann deshalb, um die Haftung vom Kollektiv auf die Individualebene zu verschieben. Haben wir ja gelernt in den letzten Jahren. Die Risiken der kleinen Menschen werden auf deren Schultern abgeladen, die Ruinen der großen Banken werden vom Staat saniert.
Alles klar. Vorratshaltung durch den Staat ist viel professioneller und nachhaltiger. Wie sollen die Ein-Personen-Haushalte das hinbekommen? Lebensmittel, die im Notfall ohne Energie zu verarbeiten sind? Alles klar.
Der Staat kümmert sich halt lieber um die Vorratsdatenspeicherung als um die Vorräte. Wo kämen wir da hin, wenn der Staat sich um seine originären Aufgaben kümmern würde?
Wir gehen seltsame Wege in einer merkwürdigen Zeit.
Das größte Hörspiel aller Zeiten.
„Unendlicher Spaß“ heißt der Roman von David Foster Wallace und nun wurde daraus ein wunderbares Hörspiel. Jede der 1404 Seiten von einem anderen Menschen eingelesen und dazu Musik von der „Goldenen Maschine“, die eine sich ständig wandelnde Musik komponiert.
Im Moment ist das Hörspiel noch im Aufbau.
Die Idee und die Umsetzung ist ganz fantastisch!
Viele Menschen mögen Verbote. Habt ihr das mal beobachtet? Wie manche Menschen aufblühen, wenn es wieder ein neues Verbot gibt?
Das ist ihre Vorspeise. Das Rezitieren der Verbote. Gut, dass sie nicht in einer Zeit geboren wurden, wo es nur Gebote gab. Grauslig. Ganz grauslig. Kein einziges Verbot und nur zehn Gebote.
Zum Glück sind wir über diese Vorzeiten hinweg und verfügen über ein etabliertes Rechtssystem und eine Verwaltungsbürokratie, die die Verbotskultur sorgfältig und nachhaltig pflegt.
Ah, was ist es doch schön, andere auf ihre Verbotsübertretungen aufmerksam zu machen! Was für ein schmackhaft es Hauptgericht.
Es gibt Menschen, die machen ein Hobby für sich daraus. Jeden Tag ein paar Verbotsübertreterinnen dingfest machen! Das ist ein Spass!