Loveparade

Mir geht das einfach nicht aus dem Kopf, dass das Verbrechen Loveparade nicht aufgeklärt werden soll.
So viel Leid, so viele Toten, so viel Schmerz. Vorhersehbar. Unverantwortlich. Aus Geltungssucht gegen alle Einwände durchgesetzt.

Ohne gerichtliche Konsequenzen?
Und diese Stille?

Georgia O’Keeffe

The Real Georgia O’Keeffe: The Artist Reveals Herself in Vintage Documentary Clips

Es gibt so viel schöne OpenCulture-Sachen zum Stöbern, aber leider so wenig Zeit dazu.

Vor drei Jahren

Vor drei Jahren erschien am Horizont endlich der Hoffnungsschimmer, der Entschluss ist gereift und wurde umgesetzt und vom Himmel herab direkt vor meine Nase fiel das Angebot für mein kuscheliges kleines Zuhause. Das Stück vom Glück, das für mich ausersehen war. Der Beginn eines wunderbaren Lebens. Ein Befreiungsschlag und ein Ankommen zu gleicher Zeit.

Das fühlt sich auch heute noch gut an.

Stark sein

Stark sein geht nur, wenn du auch mal schwach sein kannst. Ziemlich banale Wahrheit und trotzdem versuchen so viele die Naturgesetze außer Kraft zu setzen. Sich ihre eigene Wahrheit zurecht zu flicken.
Hilft aber nicht viel. Dauerhafte Stärke gibt es nicht. Für niemanden. Egal wie sehr sich jemand darauf einstellt und trainiert, um immer stark zu sein.

Es ist nicht leicht, Schwächen zuzulassen, sie zu kultivieren und sie zu akzeptieren. Wir leben in einer Gesellschaft, die den Starken huldigt.
Dem Geld und der Macht.

Schwäche zu zelebrieren ist da schon fast eine wichtige Kunstperformance.
Etwas was aus unserem Leben heraus gefallen ist, das uns jetzt so dringend fehlt.

Morgen

Morgen kommt der Frühling.
Ganz bestimmt.
Wie beruhigend doch der Wechsel der Jahreszeiten ist! Denn selbst wenn der Frühling Morgen nicht kommt, dann kommt er doch übermorgen oder die Woche drauf.
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Wann der Frühling für die Geflüchteten kommt, weiß niemand so recht. Wann er für die Verhungernden  kommt (von denen wir gerade so tun als gäbe es sie nicht), weiß auch niemand. Wann der Frieden kommt, ist nicht zu sagen. Ebenso wenig wie wir wissen, wann die Unterdrückten endlich in Würde leben können.

Tap, tap, tap

Da läuft jemand quer durch die Sammelmappe. Ist ja auch nicht verboten. Nicht mal für Spamer und Nachtschwärmer.
Ich laufe  manchmal auch durch die Sammelmappe und suche etwas. Einen Gedanken, eine Idee oder lyrische Worte. Ab und an bin ich aber auch auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Nach Erinnerungen und Träumen. Nach Fragmenten aus meinem Leben.

Beruhigend, dass es diese Orte gibt. Im realen und im virtuellen. Diese ruhigen Orte. An denen die Zeit hin und hergestellt werden kann.

Klickwolke

Eine Klickwolke, die Musikstile anspielt.

Eine KlickSpielMusikWiese.

Dies und das

Die Wünsche an das Universum sind alle abgeschickt.
Die snapchat-App führt mich aufs Glatteis, aber sie macht im Moment trotzdem Spass. Weiß aber nicht wie lange, weil ich den kommunikativen Hintersinn noch nicht entdeckt habe. Mir fehlt das Teilen und das favorisieren. Und noch Accounts denen ich folgen könnte.
Außerdem bin ich weiterhin im duolingo-Fieber. Ausschließlich unterbrochen durch die Kubareise, arbeite ich an sechs Kursen. Bald soll Griechisch-Englisch kommen, da bin ich sehr gespannt.

Die Zeitumstellung nehme ich wie jedes Jahr persönlich. Meine Psyche weigert sich, sie zu akzeptieren und wirbelt mein Zeitgefühl komplett durcheinander.

Jetzt genieße ich noch die letzten Stunden dieser Feiertage. Sie fühlen sich gut an.

Wünsche an das Universum

Wünsche an das Universum können hier eingeworfen werden.
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Aber ich sag  es euch gleich: das Universum lässt sich Zeit mit der Wunscherfüllung. Es hat alle Zeit der Welt. Buchstäblich.
Aber wir sollten nicht daraus schließen, dass es uns nicht hört. Unsere Sorgen nicht ernst nimmt.

Wünsche an das Universum. So viele.

Karfreitag

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Für mich muss er halt herhalten als Einstieg in die viertägige Ruhezeit, die uns Normal-Büro-Werkstägigen von unserer fremd bestimmten Tätigkeit bleibt. Vier Tage ohne Wecker, vier Tage sich die Büro-Hetzhunde vom Leib zu halten. Speziell für mich: vier Tage, um vor mich hin zu leben.

Die Stimmung ist trübe und dem Karfreitag angemessen. Meint jedenfalls der katholische Kaffeehausbesitzer  italienischer Abstammung und der muss es wissen. Jesus stirbt jeden Tag ein bisschen und am Karfreitag ganz besonders. Als Kind nahm mich das immer sehr mit, als Erwachsene lasse ich den Jesus außen vor, aber da bleiben noch so viele andere, die jeden Tag sterben. Verhöhnt und gefoltert. Verraten und verkauft.