Sternstunde

Heute sei eine Sternstunde der Demokratie, erzählen mir die Fernsehnachrichten. Die Abgeordneten des Bundestags hätten ganz ohne Fraktionszwang abstimmen können.
Ist dieser Satz nicht in sich schon voller Spannung? Eine Sternstunde der Demokratie? So soll sie aussehen, die Sternstunde? Alltäglich werden die Abgeordneten in die Strukturen gepresst und das Gewissen verstaubt in der Ecke, bis es zu einer der wenigen Sternstunden kommt, dann bekommt es Ausgang.

Nein, unter einer Sternstunde der Demokratie stelle ich mir anders vor.

Fundstücke

Ed Snowden im Interview

Registrierungszentren

Verschärfte Residenzpflicht.
Was soll das anderes sein, als Freiheitsbeeinträchtigung?

Ihr wählt neue Worte, für üble Dinge. Mich erinnert das an die ironische Inschrift „Arbeit macht frei“.

Es kann keine Freiheit hinter einem Zaun geben. Bestimmt nicht.

Geschafft

Viel Mühe, viel Anstrengungen, viel Anspannung.
Was das berufliche Leben eben so bietet.

Jetzt inne halten.

Abstand finden. Neue Kraft schöpfen.
Nicht so einfach, wie es sich anhört.

Personalausweis – digital und zickig

http://techniktagebuch.tumblr.com/post/132468447112/21-oktober-2015

Aus der Zukunft wird Vergangenheit

Wirtschaft ist Care

Wirtschaft ist Care
– Die Wiederentdeckung des Selbstverständlichen

Die wichtigsten Themen kommen sehr leise daher.

Annahme

wenn die Welt sich drehen kann
kann sie auch taumeln

Herbst

Bornheimer Hang
Bornheimer Hang im Herbst

Feierabend

Mich müde seufzen
bis der Staub der Arbeit
von meiner Seele bröckelt

Geschwister

Wisst ihr, was ihr antworten würdet, auf die Frage, was das Beste ist, das euch das Leben mitgegeben hat?

Bei mir waren das ganz sicher meine Geschwister.

Ich habe lange darüber nachgedacht. Denn mein Schatz nimmt auch eine wichtige Rolle in meinem Leben ein. Aber wäre ich ohne meine Geschwister, die Frau, die ich heute bin?
Kaum vorstellbar. Und selbst wenn wir alle heute ganz eigene Wege gehen – oder gerade deshalb – sind sie immer Zentren für mich, die mir wichtig sind.

Das gilt auch für ihre Kinder und Kindeskinder.

Klingt vielleicht kitschig, fühle ich aber so.

(Sorry, für diese Form der Öffentlichkeit. Ich nehme an, ihr könnt es verkraften.)