Dazwischen

In die Ritzen zwischen die Zeit gefallen.
Heute.
Fühlt sich gut an,
wäre da nicht die:

Angst davor, wieder aus den Ritzen hervorzukriechen.

Zwischen den Tagen der deutschsprachigen Literatur und den Nachrichten zu Griechenland ist die Fallhöhe gewaltig.
Vielleicht ist aber genau das auch der Grund, warum ich den Zauber der Klagenfurter Tage nur mit einer gewissen inneren Distanz ertrage.
Die Mittelstandswelt zelebriert dort auch ihre Überlegenheit. Ihren Anspruch auf den Nabel der Welt.

Ich hab mich im Studio dabei ertappt, dass ich ein paar Sekunden Beifall klatschte, als der Moderator das Publikum im Studio wegen der Aufbruchunruhe beschimpfte. Wie eine Statue verharrte ich plötzlich, als mir klar wurde, was ich tat. Kein Mensch hat im Studio mit dem Publikum vorher gesprochen. Klar, ist doch eine Selbstverständlichkeit mit dem Aufbrechen zu warten, bis die Abmoderation erfolgt ist.
Für mich ja, aber ich gehöre ja eh nicht zu den Schnellsten.
Nein, im Ernst. Selbstverständlichkeiten sind immer nur für eine Gruppe von Menschen selbstverständlich.
Kommunikation hilft. Erklärungen zur rechten Zeit ersparen Aggressionen.

Das versteht sich auch von selbst.

Wer’s nicht versteht muss draußen bleiben. In Klagenfurt nur metaphorisch, bei anderen Gelegenheiten ganz real.

Da stehen schon viele. Draußen.

Klage gegen den BND

Einer muss es tun. David gegen Goliath. Aber wir sind doch viele. Zum Glück. Und einige davon machen sich ihre Gedanken, andere schreiten zur Tat.
Ein Lichtblick zu wissen, dass es solche Menschen gibt.

Reporter ohne Grenzen verklagt den Bundesnachrichtendienst wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses. Die Klage wurde am 30. Juni 2015 beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht. Wir werfen dem Bundesnachrichtendienst vor, unseren E-Mail-Verkehr mit unseren ausländischen Partnern, Journalisten und anderen Personen im Zuge seiner strategischen Fernmeldeüberwachung ausgespäht zu haben.
Dies beeinträchtigt massiv unsere Arbeit und verletzt unsere Interessen. Für zahlreiche Journalisten aus Deutschland und aus autoritären Staaten wie Usbekistan, Aserbaidschan oder China sind wir ein regelmäßiger und wichtiger Ansprechpartner, an den sie sich mit schutzwürdigen Anliegen oder vertraulichen Informationen wenden. Die Ausforschung der Kommunikation durch den BND bedeutet jedoch, dass sich die Journalisten mit ihren persönlichen Anliegen nicht mehr darauf verlassen können, dass ihre Kommunikation vertraulich bleibt.

UNVERHÄLTNISMÄSSIGE ÜBERWACHUNGSPRAXIS

weiter bei Reporterin ohne Grenzen

(Ich hab einfach mal gegendert, die Reporter sind mitgemeint.)

Tag der deutschsprachigen Literatur 3. Tag

Heute kamen die Lesungen und die Diskussionen in Klagenfurt so richtig in Fahrt.
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Obwohl – zunächst ging es mit Jürg Halter und seinem Text „Erwachen im 21. Jahrhundert“ im Zeitlupentempo los. Als „Im Zeichen der Schnecke Geborene“ lag mir der extrem langsam vorgetragene Text natürlich besonders. Das ging nicht allen so. Zwischendurch ließ sich sogar eine Fliege auf seinem Gesicht nieder. Der Arme.
Die Jury fand dass der Text seinem hohen Anspruch nicht gerecht wird. Dann fing ein Geplänkel über die verschiedenen Männer an. Klaus Kastberger fragte, was mit dem Schweizer Mann los sei. Hildegard Keller musste sich von ihm das Wort erkämpfen und fragte, was mit dem Österreicher Mann sei.
Außerdem vermutete sie, dass der Autor vielleicht eine Kritikerfalle aufgehängt haben könnte. (Im Videoportrait hat er eine Gedichtfalle vorgestellt, die er aufgehängt hatte.)

Anna Bahr mit ihrem Romanauszug „Die Farbe des Granatapfels“ hatte als Klagenfurterin das Saalpublikum hinter sich, aber auch die Jury fand viel Lob für sie. Einzig Meike Feßmann wies auf die vielen schrägen Bilder hin.

Viel, viel Gelächter im Saal sowohl vom Publikum als auch bei der Jury rief der Text von Teresa Präauer „Oh, Schimmi!“ hervor. Ein junger Mann macht sich zum Affen um eine Frau zu beeindrucken. Ganz toll gelesen. Mitreißend.

Die letzte Lesung dieses Wettbewerbs war Dana Grigorcea “ Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit“
Mein Höhepunkt des Tages kam, als Sandra Kegel bei der Michael-Jackson-Szene vor Lachen den Kopf auf den Tisch legte. Die Jury freut sich übereinstimmend über einen gelungenen, burlesken Text. Es folgt Lob, Lob, Lob und die Frage, was mit dem kroatischen Mann los sei.

Ich weiß keine bessere Welt

Ganz in weiß und ohne Blumenstrauß

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Geburtstag

Heute hat übrigens Kafka Geburtstag. Vielleicht würde es ihm am See auch gefallen.

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Der Reiz der Gleichzeitigkeit

Falls ihr euch fragt, was hat sie nur mit ihrem Klagenfurt und diesen Lesereien?, hier ein Link zu einem kurzen Radiointerview mit Angela Leinen, die den Reiz der Gleichzeitigkeit bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur so gut erklärt.

Tage der deutschsprachigen Literatur 2. Tag

Der zweite Tag ist oft der intensivste bei den Lesungen. Meine Konzentration ist auf ihrem Höhepunkt, ein bisschen Routine ist eingekehrt und der Zustand des Lauschens tritt ein. Ich mag das sehr, durch die Texte von einer Welt in die andere zu gelangen.
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Peter Truschner „RTL-Reptil“
Los ging es mit einem Text, der uns wohl in die sogenannte Unterschicht führen wollte, da durften Sex, verkappte Liebe, Gewalt und Verbrechen nicht fehlen.
Meike Feßmann versicherte uns, dass das ein Text sei, der zur Tat schritt, fand die Erzählperspektive zwiespältig. Stefan Gmünder, der den Autor eingeladen hat, fand den Text perfekt durch seine Untergrundstränge. Aber Klaus Kastberger bemängelte, dass der Autor nicht Herr des Textes sei und witterte eine Verschwörung bestimmter Fernsehsender, die der Jury diesen Text geheimnisumwittert zugespielt hätte. Ein griechisches Drama (Vatermord) erkennt Hubert Winkels in der Geschichte, stört sich aber auch an der Erzählstruktur. Das Bild einer schiefen Ebene, die aber leider verstellt sei, bringt Hildegard Keller ein. Sandra Kegel mag es nicht, wenn sie als Leserin vorgeschrieben bekommt, was sie zu denken hat. Juri Steiner formuliert den grandiosen Einfall, dass das Leben in der Tonne heute kein absurdes Theater mehr ist, sondern Realistät. Er spürt eine Kraft im Text, der die schlafenden Terroristen in unserer Gesellschaft spiegelt.
An der Stelle wird die Diskussion persönlich und Klaus Kastberger greift ihn persönlich an, wirft ihm vor, er würde bei allen Texten die Schwächen als Stärken deuten.

Falkner „KRIEGER SEIN BRUDER SEIN – Manifest 47“
Die Schriftstllerin, die ohne Vornamen auftritt und alle Menschen zu Männern macht. Ein berührend grausamer Text mit lyrischer Struktur und einer fiktiven Welt. Unbedingt nachlesen, empfehle ich. Das Publikum und die Twitter-Timeline sehr angetan, nicht so die Jury.
Meike Feßmann findet die Wiederholungsstrukturen ergebnislos, fasst aber zusammen, dass der Text die Struktur verweigert, da Ordnung in diesem Falls, die Vorstufe zur Exekution ist.
Sandra Kegel meint, dass der Text eine politische Parabel sein will, ihr aber alle geschilderten Demütigungsstrukturen bekannt seinen. Was Stefan Gmünder dazu sagte, erschloss sich mir nicht. Irgendwas mit Frankenstein. Das Hubert Winkels dann als die Choreografie der Körperteile bezeichnete.
Klaus Kastberger, der eingeladen hatte, belehrte die Jury-Mitglieder, dass es ins Leere führt, wenn man bei einem Manifest die allegorische Gattung sucht. Er hält den Text für bittere Realität. Besonders die Aussage: das sind keine Menschen.
Hildegard Keller sieht in der eingelagerten Liebesgeschichte die Unversehrtheit symbolisiert, gibt zu Bedenken, dass der Text nur als Lesung funktioniert. Juri Steiner wollte wieder etwas Gutes über den Text sagen. Dazu fiel ihm ein, dass die lyrische, sanfte Form sonst kaum in Manifesten zu finden ist.

Tim Krohn „Zum Paradies (Auszug)“ der Auszug aus dem Roman erzählt die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies nach. Die beiden müssen sich etwas zu Essen und eine Behausung besorgen, was sie vor die Frage des Tötens von Tieren stellt. Juri Steiner hatte eingeladen und erklärt seine Einladung gleich zu Beginn. Er hätte nicht gewusst, dass die Geschichte von Adam und Eva so spannend sei, dass es möglich ist alle Menschheitsprobleme in einer Jagdszene zu vereinen?
Meike Fessmann findet die Form sehr klar, kritisiert die überhebliche Sprache und die bräsige Nacherzählung. Ich hab noch nicht gegoogelt, was bräsig heißen könnte. Hildegard Keller erläutert der Jury und dem Publikum, den Hintergrund des Autors, es sei seine Spezialität, bekannte alte Geschichten nachzuerzählen. Sandra Kegel prägt das Wort der Veganisis, bemängelt, dass es diesem Adam an Phantasie fehlt. Klaus Kastberger fehlt die Erkenntnis des Adams, der doch vom Baum der Erkenntnis gegessen hat und Hubert Winkels schlägt vor, den Text lustiger zu deuten. Stefan Gmünder hält die Figuren Adam und Eva für Pappkameraden, die lebendigste Figur in dieser Geschichte sei das Reh.

Dann war der Vormittag auch schon zu Ende.

Monique Schwitter „Esche“
Eine Ehe-Familie-Beziehungsgeschichte, die die Jury zum Schwärmen brachte.
Sandra Kegel hält fest, dass der Text unentwegt Dreiecke konstruiert. Jemand fällt aus der Gegenwart heraus und wird dann durch jemand anderen ersetzt. Klaus Kastberger sieht einen glänzenden Text mit Wucherungstendenzen bei den Figuren und nennt das Bonsai-Barock. Hubert Winkels gefällt die Geschichte auch, weiß aber nicht genau warum. Gmünder stellt fest, dass sich die Geschichte um eine Leerstelle dreht. Alle schwärmen begeistert und Hildegard Keller, die eingeladen hat hält noch fest, dass die Geschichte eine Vielzahl von Liebesformen beschreibt.

Zum Schluss war noch die von Hubert Winkels eingeladene

Ronja von Rönne „Welt am Sonntag“
Das Publikum im Saal hat sich prächtig amüsiert. Ich eher nicht, aber das kann mein subjektiver Eindruck sein. Von der Jury wurde nicht diskutiert, dass sie als Titel, die Zeitung verwendet, für die sie schreibt. Allerdings nicht in diesem Sinn.

Meike Fessmann spricht als erste. Alles sei Pose und Provokation. Amüsant und ärgerlich nennt sie es und zum Schluss wählt sie das Etikett: Banalität.
Danach erst mal großes Schweigen bis Hubert Winkels das Wort ergreift um seine Kanidatin zu verteidigen, aber erzählt nur in langen Sätzen die Geschichte nach und sagt dass sie gut und zeitgemäß ist. Es fällt oft das Wort Dekadenz.
Sandra Kegel schweigt und ihre Körpersprache zeigt deutlich, dass sie sich unwohl fühlt.

Das war der zweite Tag in Klagenfurt. Ich freue mich schon auf morgen.

Nachtrag:
Hier noch eine Zusammenfassung der beiden Tage.
Der zweite Tag bei der Kaltmamsell.
Es gibt Seminare, die heißen „Schriftsteller-Inszenierung beim Bachmann-Preis“.
Literaturen – Beschreibung des 2. Tag

Tage der deutschsprachigen Literatur 1. Tag

Es ist heiß in Klagenfurt. Sehr heiß. Ich bin froh, dass ich die Tage nicht im Büro verbringen muss. Ehrlich. Aber das soll nicht heißen, dass das der einzige Grund ist, warum es mir hier gefällt. Es wieder etwas leichter in den Theatersaal zu kommen, jedenfalls war das heute so. Dort ist eine besonders intensive Athmosphäre. Heute Nachmittag hatte ich sogar einen Platz am Rand, der wesentlich bequemer war, als so zusammengequetscht in der Mitte.

Zu den Lesungen kann ich sagen, dass ich nur einen Favoriten hatte. Aber am Besten, ich fange der Reihe nach an.

Katerina Poladjan startete mit dem Text „Es ist weit bis Marseille“
Sie liest sehr gut und zwischendurch erfahre ich, dass sie auch eine Schauspielerin ist. Der Geschichte selbst startet mit einer Bettszene bzw. mit einer „Sie verlässt den schlafenden Mann“-Szene. Nun ja. Dann kommen Tod, Trauer, ein Sohn, ein Liebhaber, der ins Gebirge geht. Wenn ich das so aufschreibe, werde ich dem Text nicht gerecht, aber meinem Eindruck.
Die Jury schließt sich dieser Meinung an. Hubert Winkels hält es für einen moralisch kleinlichen Text, der mit Metaphorik aufgeladen ist. Hildegard Keller meint, die Familiengeschichte reicht nicht aus, um den Text zusammenzuhalten. Stefan Gmünder sieht eine stringente Geschichte, die in Wahnsinn und Tod endet, allerdings sei sie klischeehaftet. Juri Steiner liest die Geschichte französisch und sieht in ihr den Kontrollverlust thematisiert, den Tod, Wahnsinn und Liebe mit sich bringen. Sandra Kegel fasziniert die Poetik der Begegnung und findet die Geschichte gut, der Text sei allerdings hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben.
Meike Fessmann hat eingeladen und daher preist sie den formschönen, stimmungsstarken Text an.

Nora Gamringer „Recherche“
Das ist der Text, der bei Publikum, Jury und mir am Besten ankam. (obwohl ich das vielleicht bei der letzten Lesung von heute noch mal revidieren muss)
Den Text kann ich nicht nacherzählen und auch nicht zusammenfassen. Eine muss ihn gelesen (aber am Besten gehört haben). Eine unglaubliche Performance. Die an einigen Stellen für Gelächter sorgte, obwohl nach und nach der rabenschwarze Hintergrund der Geschichte zu Tage trat.
Sandra Kegel: jemand beobachtet und wird selbst beobachtet, meisterlich gemacht.
Hubert Winkels: tieftraurige Geschichte mit gekonnter Freisetzung literarischer Möglichkeiten dazu Literatur, die mit Literatur spielt, alle sind schuldig und herzlos
Juri Steiner: das Haus steht in der Geschichte für das Universum, er empfiehlt die Autorin dem CERN als Hausautorin
Stefan Gmünder: reichhaltiger, genialer Plot, ein Text über das Schreiben mit einem unheimlichen Monster im Hintergrund.
Hildegard Keller: raffiniert und abgründiges Spiel mit den Stimmen
Klaus Kastberger: Text wurde für ein mediales Ereignis produziert

Saskia Hennig von Lange „Hierbleiben“
Eine Paargeschichte bzw. ein vor der Schwangerschaft seiner Partnerin fliehender Mensch am Steuer eines Umzugslastwagens.
Eingeladen von Sandra Kegel, der gefällt, wie die Sprache dem Denken entspricht und sich immer mehr verästelt. Hubert Winkels erinnert sich an Kraftwerk und den Song „Autobahn“ und meint der Text sein nicht von dieser Welt und tendiert zur Blutleere. Meike Feßmann sieht viele Symbole, die ihr einzeln zwar gefallen, im Text aber zu unplausibel sind.
Stefan Gmünder erklãrt, dass sich im Text ein Mann versucht zu Tode zu denken. Während Klaus Kastberger Schwierigkeiten mit der Kronstruiertheit des Textes hat, den er als radikal bezeichnet.
Hildegard Keller hat „so what“ zu dem Schwangerschaftsfeind gedacht und Juri Steiner stellt die berechtigte Frage, ob der Mann ein Mann ist.

Sven Recker „BROT, BROT, BROT“
Eine Anstalts- oder Therapiegeschichte in Stimmen geschrieben, die nacheinander ihren Raum bekommen. Mich langweilt das ein klein bisschen. Klinik ist schwieriges Terrain für Metaphern.
Die Juroren sehen das so:
Sandra Kegel sieht eine Staatsallegorie im Text. Ein Staat mit starren Regeln, ihr ist die Szenerie zu aufgeladen. Hubert Winkels greift die Bilder raus, die nach seiner Ansicht gar nicht gehen. Meike Fessmann, die eingeladen hat, erläutert, dass die Figuren als Personen nicht mehr zu erkennen sind. Das gefällt ihr offensichtlich als einzige. Stefan Gmünder sieht eine Versuchsanordnung, die aber zu schablonenhaft ausgefallen ist. Hildegard Keller bemängelt, dass der freie Bewusstseinsstorm nicht rüber kommt, während Klaus Kastberger sagt dass ihn der Text kalt lässt. Sandra Kegel drückt es geringfügig anders aus, sie meint die Figuren erwecken nicht unser Interesse. Nur Juri Steiner ist fasziniert von den Schablonen und findet den Text gar nicht schlecht.

Bis dahin wunderte ich mich schon über meine übereinstimmende Meinung mit den Juroren. Ich kann mich erinnern, dass ich sonst immer darunter litt, dass den Juroren, immer genau nicht die Texte gefallen wollten, die mir gefielen. Aber dann kam der letzte Text des heutigen Tages.

Valeri Fritsch „Das Bein“ eingeladen von Klaus Kastberger. Ein Vater-Sohn-Geschichte, die vom verlorenen Bein des Vaters erzählt, der früher ein Tänzer war. Aus meiner Sicht eine schwülstige Geschichte, die von Anfang bis Ende rührselig und ein bisschen tütelig wirkte. Aber mit dieser Meinung war ich offensichtlich allein. Vielleicht liegt das daran, dass ich mit Kastrationssymbolik nicht umgehen kann. Wer weiß. Dem Publikum im Saal hat sie gefallen und die Juroren sagten folgendes dazu:
Meike Feßmann schwärmt von der überraschenden Einfühlbarkeit. Sandra Kegel sieht eine schöne Symbolik und einen gelungenen Sommer-Winder-Zyklus. Hildegard Keller begeistert, dass der Text die Zeit auf ästhetische Weise dehnt. Hubert Winkels bringt die Kastration ins Spiel, ihm ist die Geschichte zu eng und der Tänzer zu dick aufgetragen (wenigstens einer auf meiner Seite). Juri Steiner spürt das Leid und Klaus Kastberger hält den Text für den literarischsten an diesem Tag.

Die Kaltmamsell hat auch gebloggt. Mit schönen Fotos.

Podcast mit Andrea Diener zum ersten Tag.

Fähigkeiten

Das Hotel-Fahrrad hab ich mit einer Haribo-Verpackung markiert, damit ich es wiederfinde.

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Allerdings hab ich später das Licht nicht gefunden und es im Dunkel nach Hause geschoben.
Noch ist nicht sicher, ob wir beide Freundinnen werden. Vielleicht reicht es wenigstens für eine Urlaubsbekanntschaft.
Obwohl ja eigentlich klar ist: geeignet bin ich für den fahrenden Verkehr nicht.

Griechenland unterstützen

Ihr seid doch alle dabei, oder?
Die Griechen brauchen Unterstützung. Symbolisch und praktisch.

Gute Idee.