Krieg ist dort wo die Drohnen fliegen.
Krieg ist in hasserfüllten Herzen.
Krieg ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Heute nützt es leider nur wenig, wenn niemand mehr hingeht. Krieg findet trotzdem statt. Wegschauen hilft nicht, hinschauen kann auch schaden.
Krieg ist traumatisierend, aber auf keinen Fall liegt er in den menschlichen Genen.
Krieg ist ein weltweiter Geschäftszweig.
Aber auch Teil des organisierten Verbrechens.
Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Einen Krieg kann man ebenso wenig gewinnen wie ein Erdbeben.
Nachdenken. Immer wieder nachdenken. Dann ins Leben fallen lassen. Mit einem Plums. Selbstverständlich.
Rückzug. Innehalten.
Die Axt für das gefrorene Meer in uns.
Meint Kafka. Bei mir lösen Äxte Ängste aus.
Zu schwer, zu scharf, zu viel Eigenleben. Bin mehr für das Schmelzen gefrorener Innereien, wenn es schon sein muss.
Zimperliese. Mimosenseele. Erbsen-Prinzessin.
Auch darauf kann eine stolz sein.
Es sieht schlecht aus für Hebammen in Deutschland. Sehr schlecht.
Und wenn es für die Hebammen schlecht aussieht, dann hat das Auswirkungen auf unsere gesamte Gesellschaft.
Helga erklärt die Zusammenhänge unermüdlich.

Es regnet am Bornheimer Hang. Die Pollen sollten längst aus der Luft ausgewaschen sein, aber die Allergie stört das kein bisschen. Das Spray ist noch dazu alle. Ist meinem Hang zum Optimismus zum Opfer gefallen.
Den Frühlingsregen stört das nicht. Er hat sich eingeregnet. Die Natur drängt sich auf. Ein Schrei in Grün.
claudia Mai 3rd,2015
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Erinnerung an vergangene Welten. Real, erträumt, erzählt – wer weiß das schon genau. Manchmal kommt das Erträumte dem Herzen näher als das Erlebte.
So viele Leben, so viele Welten, aber wir haben längst den Blick für ihre Vielfalt verloren. Die eine, kleine, fade, blasse Welt überlagert mit ihrer Pseudo-Wichtigkeit die anderen.
Aber heute Nacht ist wieder das Gelächter der Hexen zu hören.
Tanzt, ihr Lieben, tanzt.
Und zur Belohnung verhexen wir die blasse, fade Welt.
Mir ist vollkommen unklar, warum eins erwachsenen Menschen selbstverständliche Dinge wieder und wieder erläutern sollte. Vielleicht fehlt mir da ein Kommunikationsgen. Das ist möglich. Antje verliert in dieser Hinsicht nie die Geduld.
Aber ich hab den Verdacht, dass es bei den Ausrastern bzgl. der Literaturpreise und des Literaturbetriebs gar nicht um das Verstehen geht. Wie bei vielen anderen Themen auch. Sonst käme ja auch der Hass und die Aggression nicht so durch. Sie verstehen das schon, aber sie wollen die Macht für sich und daher die Aggressivität. Sie probieren es einfach. Und da sie mit Lautstärke und Pöbel regelmäßig Frauen zum Schweigen bringen ist das ein altbewährtes Mittel.
Eins das im Alltag durchgängig verwendet wird. Das funktioniert einwandfrei.
Denn sie wissen ganz genau, was sie tun.
P.S.: Der Anteil von Lesern ist übrigens sehr, sehr viel kleiner, gegenüber den Leserinnen und die Anzahl der Autorinnen ist immer noch höher als die der Autoren. Aber wen interessiert das?
Eltern haben es schwer. Ständig werden Ansprüche an sie gestellt. Oder sie selbst stellen Ansprüche an sich. Das schaukelt sich oft kurios hoch.
Bin immer wieder beruhigt, wenn ich merke, dass das nicht immer so sein muss. Es geht auch anders.
Zum Glück.
Eine Erdbeere ist sogar schon rot.

Langsam füllt sich der Balkon wieder mit Leben.
Es gibt kaum noch eine Meldung über die deutschen Geheimdienste, die überraschen kann. Da findet eine unfassbare Mordserie in ihrem Schatten statt, Zeugen sterben, Existenzen werden vernichtet. Da wundert es niemanden, dass sie sich auch in anderen Bereichen nicht an Spielregeln halten. Warum auch? Passiert ihnen ja nichts und ist viel einfacher, als das demokratische Prozedere einzuhalten.
Nein, es verwundert nicht wirklich, dass der BND für die NSA arbeitet. Der Stärkere gewinnt eben. So ist das in der Politik. In jedem Machtpoker.
Da geht sie dahin, unsere Demokratie. Vielleicht auch, weil nicht mehr Menschen laut werden, weil nicht mehr unbequem werden, weil so viele sich lieber auf den Nebenspielplätzen vergnügen. Aber Demokratie bekommt man nicht geschenkt. Um Demokratie muss man immer kämpfen. Sie ist wie ein Garten, der verwildert, wenn er nicht mehr gepflegt wird.
Und unser Garten ist längst schon verwildert und vermint.
Siehe auch:
Heise – BND im großen Stil von NSA unterwandert
Netzpolitik – Vollkommen außer Kontrolle
ZEIT online – Der BND, eingefährlicher Staat im Staat