Ich finde ja, erwachsene Menschen können sich selbst wecken. Oder anders ausgedrückt: es ist sehr unhöflich sich anzumassen, jemanden zu wecken, der nicht darum gebeten hat.
Da kommt dann so was dabei raus. Rechtfertigungen, die unnötig sind. Aber es schürt sich so amüsant am Generationenkonflikt.
Ganz, ganz langweilig. Ich hab euch schon lange nicht mehr gelangweilt. Pardon! Wenn es um’s Glück geht, dann geht es um Langeweile.
Denn Glück, das ist einfach nur schön. Unbeschreiblich.
Eintönig.
Gleichförmig.
Eigentlich – kann ich heut gar nicht glücklich sein – …. dieser Teil des Artikels ist aus dienstlichen Gründen gesperrt … – ich bin aber dennoch glücklich.
Auf ein langatmige, langweilige Art.
Alles Glück dieser Welt: für mich und für euch.
claudia Juli 16th,2014
Allgemein |
2 Comments
Ein Streit um Sexualität
Ich komm grad nicht zum Lesen und muss die Links in der Sammelmappe sammeln.
Kultiviertes Querulantentum – schön anzusehen. Besonders gut, wenn der Unterhaltungswert stimmt.
Andererseits auch ein Luxus, den sich nur wenig leisten können.
Ich denke darüber nach. Über den Luxus unbequem zu sein. Ein machtloser Mensch wird nie als Querulant empfunden. Nie.
Je weniger Macht, desto mehr gilt es sich anzupassen bzw. angepasst zu werden.
In der Theorie ist alles klar. Aber in der Praxis?
In der Praxis schreit die Theorie laut. Ohrenbetäubend. Eine Flüster-Theorie scheint es noch nicht zu geben.
Macht nichts.
Oder doch: macht schon was.
Aber ohne mich.
Schade, dass es nicht leiser geht.
claudia Juli 14th,2014
Fühlen,
Gedanken,
Leben | tags:
Gemüt,
Ich,
Seele |
2 Comments
wenn ich meine Hände halte
halte ich dein Leben
meins auch
und vielleicht
die ganze Welt
Uns kommt die Demokratie abhanden, wenn wir uns nicht um sie kümmern.
Uns kommt die Demokratie abhanden, wenn wir zulassen, dass andere sie umdeuten und missdeuten.
Heute ist es noch absurd, wenn die Politik behauptet Überwachung und Bedrohung gehören zur Freundschaft. Aber wie lange noch?
Es gelang der Politik ja auch die Sicherheit über die Freiheit zu stellen. Wie eine Walze überrollt die Politik – und nicht zu vergessen die Wirtschaft – die ursprünglichen Begriffe der Demokratie, Freundschaft und Freiheit.
Niemand ist frei, wenn es im Staat Organisationen gibt, die durch ihre Datensammlungen Macht über alles und jedes erhalten.
Keine Richterin ist frei und unabhängig, wenn sie überwacht wird. Kein Parlamentarier und keine Journalistin. Und seien wir ehrlich: auch keine Bundeskanzlerin.
Niemand ist frei, solange es geheime Organisationen mit geheimen Regeln gibt.
Niemand ist frei, solange es geheime Verhandlungen zu geheimen Abkommen gibt.
Irgendwer hat irgendwann die Regeln umgekehrt. Aber so funktioniert das mit der Demokratie nicht. Die Demokratie braucht den Schutz des Einzelnen. Geheime Wahl zum Beispiel. Die Gesinnung soll geschützt sein.
Offen muss das sein, was die Politik macht, plant und entscheidet.
Wie sollten wir wissen, welche Politik wir wählen, wenn sie im geheimen verhandelt wird?
So kann Demokratie nicht funktionieren.
Ich bin nicht bereit, etwas Demokratie zu nennen, wenn es keine Demokratie ist.
Die Piraten machen ab und an auch praktische Politik. Die sieht dann so aus. Kategorie Prinzipienreiter.
Nicht ganz. Aber bald.
Fast ein Jahrestag.
Nur fast. Nur ungefähr.
Weil die Tage nicht so wichtig sind.
Die Jahre auch nicht.
Weil ich oberflächlich einen Anlass brauche, um es zu zelebrieren: es geht mir gut.
Ich fühle mich gut.
Angestrengt in der Arbeit. Selbst dieser Aspekt schafft es nicht, dieses Gefühl zu überdecken.
Ich mag mein neues Leben.
Ich mag den Morgen, den Mittag, den Abend.
Ich mag den Alltag, den Urlaub, die Feiertage.
Ich mag es, wenn ich die Wohnung verlasse, wenn ich wiederkomme, wenn ich dort alleine bin, wenn Leute da sind.
Ich mag mit dem Bus fahren, mit der Straßenbahn, mit der U-Bahn.
Ich mag die Orte zu denen mich die Facebook-Gruppe führt.
Und noch mehr die Menschen, die hier in mein Leben getreten sind.
Ich mag das Gefühl, dass mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Nicht zu spät, obwohl eindeutig spät.
Ich mag es, dass es tatsächlich mein Leben ist.
Es fühlt sich gut an.