Trauriges essen
Trauer, die sich in den Körper frisst.
Trauer, die sich in den Körper frisst.
Wirklich? Android ohne Google?
Im Moment hab ich das Problem für mich eher pragmatisch gelöst, in dem ich Google-Mail und die dazugehörige n Kontakte kaum benutze.
Eigentlich geht es ja um die Männer, die gezählt werden.
Das dumpfe Gefühl bleibt: sie machen sich breit.
Nicht alle finden das in Ordnung und nicht jedes Argument dafür ist nachvollziehbar.
Passende Tweets dazu:
@habichthorn
Postgender ist unsere Gesellschaft witzerweise immer nur dann, wenn jemand sich wegen mangelnder Frauenförderung rechtfertigen muss.
@frdingens
Niemand würde auf die Idee kommen, einen Mann für alle Männer sprechen zu lassen oder direkt mit Quoten zu kommen.
@somlu1968
Feminismus war das da damals vor dem ersten Weltkrieg O_o
@dasnuf
„Ich hab nichts gegen Frauen, ich bin ja selbst eine ABER…“
Da tut mir das Hirn weh.
Hinter verschlossenen Läden räckeln. Auf die Straße kriegt mich niemand. Es reicht wenn ich mir morgen wieder das Büro antun muss. Sie sind nicht mal in der Lage ordentliche Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten herzustellen. Kein Wunder wenn alles Geld in die Überwachung gesteckt wird. Da bleibt fürs Personal nichts übrig. Vielleicht verdampft es ja bei 36 Grad im Büro. Auch eine Möglichkeit Stellen einzusparen.
Aber ich komme vom Thema ab. Oder auch nicht. Denn mehr gibt es über diesen Sommer-Sonntag nicht zu sagen. Jedenfalls nicht viel mehr. Ruhig ist es, dunkel ist es. Ich sammle Kraft für die Woche. Der einzige Text des Bachmann-Wettbewerbs, den ich gestern gehört habe, hat gewonnen.
Auch wieder nicht ganz richtig. Den nachfolgenden Text hab ich noch gehört und mich dabei erschrocken. Schon das Autorenportrait war mir beim Ansehen peinlich – und der Text erst. Puuh, ich frag mich, wie das immer wieder passieren kann. Ist ja für den der eingeladen wird ziemlich traumatisch so zerpflückt zu werden.
Ich liege jetzt noch eine Weile auf dem Bett und feiere das sonntägliche Nichtstun. Lasst es euch gut gehen!
Die brand eins gibt Ungeheuerliches von sich. Ungefiltert schlägt die Filterbubble zu und brabbelt vor sich hin. Das gute daran: die Wahrheit wird nicht kaschiert: wir sind der männliche Nabel der Welt.
Auch von mir: Gute Besserung!
(Aber blöd, dass sich eins immer mit diesen speziellen Männerproblemen beschäftigen muss. Immer muss denen etwas erklärt werden, das im gesellschaftlichen Kontext schon lange bekannt ist.)
Dieses Jahr bin ich nicht in Klagenfurt. Andere schon. Weiß nicht, ob ich es bedauere. Vielleicht würde ich es, wenn die Arbeit mich nicht wie ein Tsunami unter sich begraben hätte.
Ein Meer von Emotionen begleitet die aktuelle Reform. Verletzungen und Verwundungen wollen wenigstens mit Aufmerksamkeit bedacht werden.
So viel. Zu viel. Immer mehr und mehr.
Kein Kopf für die Literatur. Die Poesie muss schlafen.
Ich hätte auch gerne eine bewaffnete Drohne. Eine die mich vor hinterhältigen und verlogenen Politikerinnen und Politikern schützt.
Die Frage ist nur: welche Bewaffnung würde da helfen?
Das Aussprühen eines Wahrheitsserums? Eine neuartige Hyperwaffe, die den getroffenen einen Hauch von Ethik verpasst. Oder vielleicht doch ein Moralausstrahler?
So ein Tag. Rund herum gelungen im Feeling. So rund, dass ihm auch die kleinen Macken nichts mehr anhaben können. Hab mir den Monitor 15 cm vor die Nase gestellt, dann ging es auch ohne Bildschirmbrille.
Heute hab ich erfahren, dass ich ersetzbar bin. Das hat mich sehr stolz gemacht. Zu sehen, dass die Arbeit auch in meiner Abwesenheit gelingt. Rundum in meinem Sinn.
Das fühlt sich toll an!
Ich bin wieder da.
Und so glücklich auf meine Weise.
da ist eine Stimme in mir
die schreit meine Lieder nieder
da ist eine Stimme in mir
die putzt mich hinweg und hinfort
da ist eine Stimme in mir
die hab ich nie eingeladen
sie plustert sich auf
und tritt die wunde Stelle
da ist eine Stimme in mir
die ist in mich reingehext
weil einpflanzen zu zaghaft war
sag nie: dass Erziehung nicht grausam ist