Ich verstehe dieses penetrante E-Book-Bashing nicht.
Bei Facebook gerade wieder, da ging es um „Unendlicher Spaß“ von David Foster Wallace, der hat immerhin 1500 Seiten.
Ich hab ihn mir auch runtergeladen für die Reise. Bin immer im Zug unterwegs und muss mein Gepäck schließlich mit mir rum schleppen. Verstehe nicht, was das Gezicke soll, es gibt doch noch genug Holzbücher zum Lesen. Die Reader sind doch einfach nur eine andere Variante für andere Situationen.
Kann doch eigentlich jede und jeder tun, was er möchte. Aber nein, es muss immer laut geblöckt werden.
Ich lebe in einer heilen Welt mitten in meinen wunden Punkten. Bin geradezu hineingeboren in die Narben der Menschheit. Hineingebohren in meine Hängematte, die soziale Hängematte, die sich nach den sozialen Pfosten der heilen Welt ausrichtet.
Lass die Seele baumeln, dann baumeln wir bald zusammen am Wunden Punkt und mit vernarbten Herzen.
So lange wird sie schon noch durchhalten, die heile Welt in der ich so friedfertig mit meinen Wunden Punkten lebe.
Das mit dem Betreungsgeld, das leider nicht geklappt hat, das war Notwehr.
Die einzig richtige Reaktion auf diesen Überheblichkeitswahnsinn der Koalition.
So kann man nicht ernsthaft regieren wollen.
Aber ich weiß: man tut es. Und man wird es weiter tun.
Trotzdem: in diesen Zeiten hilft nur eins. Zeichen setzen. Flagge zeigen. Nicht immer alles auf sich zu kommen lassen.
Euer Betreuungsgeld ist unser Untergang. Warum sollten wir den mitunterschreiben? In einem demokratischen Prozess wurde ….
Hahaha und hihihi.
Sonst bin ich nicht so sarkastisch. In diesem Fall fällt mir ausnahmsweise nichts anderes mehr ein.
die Gewitterwolken
verdunkeln die
Nacht
kein Stern
weit und breit
nur hinter der
Dunkelheit
da strahlen sie alle
Hab ich das richtig verstanden: ich soll Gewalt, Krieg und getötet Menschen – und diesen Präsidenten ertragen?
Nicht schwer – sondern eher, nun ja wie sagen wir dazu? – leichtherzig? Ein bisschen mehr Interesse zeigen für die außenpolitischen Interessen unserer Wirtschaftselite und die Leistungsträger ist wahrscheinlich gemeint.
Stimmt, das habe ich nicht und dazu trage ich noch schweren Herzens an unserer Vergangenheit und an den verheerenden Folgen der Gewalt. Sieht so aus, als beginnt die Beschimpfung und die öffentliche Ächtung des Pazifismus bald wieder. So haben viel schlimme Zeiten begonnen.
Zuerst nennen sie die Ablehnung von Gewalt Verantwortungslosigkeit und später versuchen sie es mit Feigheit. Ist auch alles schon abzusehen.
bewölkt und regnerisch
der Sommer liegt im Sterben
er hüllt sich ein
in Regen und Gewitter
die Sonne lurkt mal kurz
sieht sich das Trauerspiel nicht länger an
bewölkt und regnerisch
der Sommer liegt im Sterben
Denke an die Träume der letzten Nacht und komme mir leicht verrucht vor. Wie eine Figur in einem Fassbinder-Film. Nicht ganz ernst gemeint habe ich diesem Tweet den Nachtrag: Das poste ich aber nicht auf Facebook. Da sind die jugendlichen Anverwandten. Hinzugesetzt.
Ich bin nicht nur eine Traumtänzerin, auch eine begnadete Nachtträumerin, die sich auf leidenschaftliche Eskapaden begibt.
Noch sind die ganz umsonst zu haben.
Zum Nachmachen unbedingt zu empfehlen. Lebensqualität der eigenen Art.
So ein persönliches Blog lebt von den persönlichen Eindrücken und Ausdrücken. Zieht sich die Persönlichkeit zurück, dann zieht sich die Aufmerksamkeit zurück. Die eigene und die von außen.
Die Sammelmappe unterliegt einer Wellenbewegung als persönliches Blog, sie bildet mal mehr und mal weniger von meinem persönlichen Leben ab. Im Moment vielleicht weniger. Oder doch nicht?
Es introvertiert sich mal wieder: mein Leben. Im Innern befinden sich tausend Wünsche und Ziele, außen bin ich an die Leine gelegt und wage kaum zu atmen, um das Schicksal nicht auf mich aufmerksam zu machen. Bloß nicht husten zum falschen Zeitpunkt, da werden die bösen Geister aufmerksam und die will ich doch aus meinem Leben raushalten. Gelingt mir nur leider nicht immer.
Ein Glückskind bin ich zwar manchmal auch, aber nicht in jeder Hinsicht.
Ich geniese den Sommer, ich erfreue mich der Liebe, ich arbeite mich meinen Zielen entgegen.
Ein sorgenfreies Leben.
Ich bin eine Frau, schreibt Antje Schrupp, und eine Frau ist viel mehr als eine „weiblich sozialisierte Person“.
Nur Frauen können sagen, was Frauen erleben. Weil Menschen, die keine Frauen sind, niemals erlebt haben können, was Frauen erleben. Die Art und Weise, wie eine bestimmte Frau das beschreibt, was sie erlebt, ist aber subjektiv, das heißt, sie unterscheidet sich von der Art und Weise, wie andere Frauen dasselbe beschreiben.
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die kleine Flamme
köchelt
schon wieder
entzündet durch
den Augenschlag