Vorsichtig optimistisch sehe ich in die nächste Woche. Der Tanz auf dem Vulkan endet hoffentlich in einem geregelten Abstieg über den flachen Teil der Steigung.
Das Leben lernt mich zu viele Sachen, die ich nicht wissen will. Was soll ich mit diesem Wüstenwissen? Öde, trocken und leer – Lebensweisheiten stelle ich mit anders vor.
Schlaflos mit kreisenden Gedanken; geschlossenen Augen. Das Bett eine Wohn- und Lebenshöhle, ein Lebensversteck.
Hat es eben nicht leicht gebebt? Oder war das mein Herzschlag, der den Raum zum Vibrieren bringt? Gib der Zuversicht eine Chance!
Der Morgen bricht bald an und wird mir ins Gesicht blinzeln. Nimm dieses Leben, du hast kein anders – und willst niemals ein anderes. Dieses ist mein Leben. Dieses ist mein Herz, das schlägt, sich verliebt und sich manchmal selbst betört.
Mein kleines Lebensglück, auf ewig vor den rachsüchtigen Göttern versteckt und geheim gehalten.
Ich lausche der Stimme, die zu mir spricht. Ich höre die Melodie, die mir die Erinnerung summt.
Traumtänzerin
Die Schäfchenwolken täuschen Heimeligkeit vor.
Bilderbuchwetter von drinnen betrachtet. Nasse Kälte für die, die draußen im Wind steht und den Anschluss verpasst hat.
Trost findet sich im geschriebenen Unglück der Talentierten, Zuversicht krabbelt unvermittelt aus dem Unbewussten hervor. Nimmt überhand und täuscht Zukunft vor, wo doch nur die Gegenwart zählt.
Einsamkeit hat viele Gesichter, aber nur wenige davon sind angenehm anzusehen. Die meisten sind hässliche Fratzen – mehr oder weniger auffällig geschminkt.
Maskenbildner scheint es genug zu geben.
Wie sicher müssen sich Menschen fühlen, die immer mit beiden Füßen am Boden stehen? Was muss das für ein Gefühl sein, nicht mit dem Kopf in den Wolken zu schweben?
Standfestigkeit.
Das wünsche ich mir, aber ich schwebe davon, kapsle mich ab, schwebe der Sonne entgegen. Auf den Horizont zu. Lebe mein eigenes Märchen.
Nein, es muss mir niemand sagen: Ich weiß selbst, wie gefährlich das ist. Ich werfe die Leine nach unten und zähle darauf, dass ihr sie ergreifen werdet, wenn ich über euch schwebe auf der Reise in mein persönliches Fantasie- und Märchenparadies.
wortkarg und sprachfaul – wenn jetzt noch Blogmüdigkeit hinzukommt, dann müsst ihr euch Sorgen machen
sprachfaul und wortkarg – kann das ein #tddl-Kater sein?
claudia Juli 9th,2012
Gedanken |
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Hab lange hin und her überlegt und werde in Kürze, die beiden Bücher „Tintenklecks und Krakelschrift“ und „Muster der Menschheit“ kostenfrei über Amazon vertreiben. Falls das möglich ist.
Muss mich nur noch informieren, ob das so geht und ob meine Ansicht richtig ist, dass das Urheberrecht – ein Copyright gibt es in Deutschland ja nicht – unbeschadet bei mir bleibt, d.h. dass die Texte nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden dürfen.
Damit die Menschen, die im letzten Jahr Geld dafür bezahlt haben, nicht so frustriert sind, werde ich die Einnahmen aus dem Verkauf der Bücher stiften. Amnesty international käme mir da in den Sinn.
Was meint ihr? Eine gute Idee oder habe ich da etwas übersehen?
Aufgewacht aus einem Jurytraum. Mein innerer Monolog wurde leidenschaftlich diskutiert – oder soll ich schreiben auseinander genommen?
Beim Aufwachen froh, dass ich ihn für mich behalten kann.
Was wäre so ein Leben ohne inneren Monolog?
Abgetrennt
Vielleicht sollte ich die Diskussion höflichkeitshalber übergehen.
Der schlimmste Vorwurf: die verlassene Frau als kopfloses Huhn oder das Stichwort Schlagerpoesie.
Aki
Hubert Winkels beginnt die Diskussion mit der Idee des
Erlöstseins im Text und attestiert eine schöne Inszenierung. Meike Feßmann spricht von einer Maske für die weibliche Figur und dass die Figur Wissen von anderen Figuren holen muss, um die Erzählstränge realistisch zu halten. Frau Keller stellt die berechtigte Frage: wer erzählt und warum? Winkels erklärt die Idee mit dem Banküberfall und findet sie geglückt. Burkhard Spinnen interpretiert wieder seine Jugend hinein und die „irren Typen“ die er damals kannte. Daniela Strigl kommt zum Schluss, dass es toll ist, wenn Germanisten literarische Text interpretieren, dann entschlüsseln sie auch
Geheimnisse wie z.B. dass sich Akis Namen von der
Akne ableitet. Sie nennt es einen äußerlichen Monolog – in Abgrenzung zu einem inneren Monolog – eine vergiftete Nostalgie, die riecht.
Es fällt der Begriff: fruchtlose Erregung.
Für mich fällt der Text unter den Begriff Männerliteratur und der häufige Gebrauch des Wortes Schwanz war lästig, die Verbindung mit den Erdbeeren peinlich.
„Von der Hand zum Hirn und nie wieder zurück“ trifft den heutigen Informationskonsum ziemlich genau. Vielleicht ist das Problem gar…