Schweigend bloggen

Mir ist heute sehr nach schweigen.
Langes schweigen. Tiefes Schweigen. Aber das bloggt sich nicht so besonders gut. Eine Blogpause wãre die Alternative, aber das hieße eben pausieren und das ist wieder etwas anderes als Schweigen.
Es gibt Menschen, die nützen die Schweigezeit indem sie gar nichts sagen und das in viele Worte packen. Auch eine Möglichkeit.
Wird vielfältig vorgemacht in den Medien, allerdings ohne besonders nachhaltige Wirkung.

Mir ist heute sehr nach schweigen.
Nach bloggen, aber auch. Denn bloggen erdet mich – und wer braucht mehr Erdung als eine Traumtãnzerin?

lerne fliegen

Lerne fliegen

zur Not lerne ich fliegen
mit Worten und auch ohne
zur Not lerne ich glücklich sein
ohne die Gewichte, die an mir hängen

zur Not
stelle ich mich
ganz auf meine Liebe ein

Fremdbestimmt

Fremdbestimmt

die Seele
hat Ausgang
Freigang allemal
bis zum Morgengrauen
da kehrt sie

wieder

in ihr Gitterhäuschen
ein

Alptraum

Es gibt viele Formen des Alptraums.

Wenn der Vater deines Kindes plötzlich und unerklärbar aus deinem Leben verschwindet, dann ist das für Mutter und Kind bestimmt ein Alptraum. Wenn sich später herausstellt, dass der Vater deines Kindes ein verdeckter Ermittler ist, dann ist es ein Alptraum, aus dem du nie wieder aufwachst.

Nein, es nennt sich immer noch Demokratie. – Ich weiß ja nicht. Für mich ist das ein ziemlich menschenverachtendes Vorgehen.

Feine Sache so ein paar Bewegungsdaten

 

Währenddessen recherchieren auch andere weiter. Gestern wurde bestätigt, dass die Berliner Polizei innerhalb von zwei Jahren die Daten von mehreren Millionen Handys von einem einzigen der vier Mobilfunkbetreiber erhalten hat. Ebenso wurde bestätigt, dass die Daten nicht nur für den jeweiligen Fall genutzt, sondern miteinander abgeglichen werden, welche Mobilfunkgeräte an mehreren Tatorten waren.

Zum Artikel bei Netzpolitik

Gehäkelte Mathematik

Eine weltweite Kunstaktion, die mit gehäkelten Korallen, die nach mathematischen Modelen kreiert wurden, auf Umweltprobleme aufmerksam machen.

(den hyperbolischen Raum visualisieren)

Da staune ich, ob so viel interdisziplinärer Kreativität.
Siehe auch: das schläfrige Matheblog

Mir fehlt

Eindeutig ein Mailverteiler. Vielleicht auch mehrere Mailverteiler, auf alle Fälle aber der Mailverteiler. Der Mailverteiler für das denkwürdige Blog-Twitter-GOWS- Treffen im Nussknacker-Café-Schokohaus. Aber vielleicht findet der Blogeintrag ja seinen Weg. Denn da, wo mir die Worte fehlen, findet der Bembel die passenden.

Eine Erinnerung der besonderen Art.

Mich erinnert dieser Blogpost daran, dass ich rechtzeitig einen Nachfolgetermin ansetzen möchte. Der Donnerstag schien sehr erfolgreich gewesen zu sein, also nehme ich den als Orientierungspunkt. Vielleicht wäre ein Zweimonats-Rhythmus ein Versuch Wert. Ich versuche einen neuen Termin zu finden.

War das schön!

Unüberwindbar

du
weißt mehr von mir
als du zu wissen
glaubst

mit diesem Wissen
ist der Zaun
gebaut
unsichtbar
doch wirkungsvoll

elektrisch
bis ins Mark

Auf der Suche

Die Stimmung: nachdenklich. Wie so oft. In mich gekehrt. Auf der Suche.

Die Wechseljahre drehen mich durch ihre Mühle. Kein Grund zum Jammern. Gar kein Grund.
C’est la vie.
Mein Leben.

Ein Kontrast, der demütig macht:
Manchmal möchte ich mitten in diesem Knoten wie eine Bombe explodieren und alles von diesen Stricken in Stücke reißen. Ein Selbstmordattentat sozusagen. Aber wenn man es genau betrachtet, ist das wirkliche Selbstmordattentat ja bereits die Erkrankung. Denn was sollen die Stricke anfangen, wenn ihr Ursprung und ihr Ziel nicht mehr da ist?

Wende-Masken

VIRTUELLE GENDER-IDENTITÄTEN (oder: Wende-Masken)