Das Leben sortiert sich. Ganz ohne Anstrengung meinerseits. Das Chaos ordnet sich ohne mein Zutun, so wie es auch ohne mein Zutun entstanden ist. Gut fühlt sich das an. Die Sonne scheint in die letzten Ecken, sie strahlt mit all ihrer Energie und die Menschen recken sich.
Kaum zu glauben, dass sie nicht für alle Zeiten glänzt.
Die Zeit trödelt an mir vorbei. Mein Inbegriff der Lebensqualität. Mein Leben ist dann am Schönsten, wenn ich die Zeit vergesse. Wenn sie in den Hintergrund tritt. Hab mir viele Fragen gestellt in den letzten Tagen und ganz unerwartet auch Antworten gefunden. Antworten mit denen ich in der Klarheit nicht gerechnet habe. Vielleicht ausgelöst durch die Begegnungen der letzten Zeit.
Puh, tut das gut, die Sammelmappe wieder in ihrem gewohnten Layout begrüßen zu können.
Wäre schon doof, wenn sie irgendwann mal abgeschaltet werden müsste, weil sich die Staaten so intelligente Gesetze ausdenken.
Langsam taue ich auf.
Langsam. so wie ich – die im Zeichen der Schnecke geborene – alles langsam angehe. Langsam und manchmal gründlich. Tiefgründig auch ab und an. Die Erde nähert sich. Von selbst.
Die Basis erdet mich.
Wieder.
Wieder mal.
Endlich wieder.
Langsam taue ich auf.
Das Leben findet mich wieder.
Ich finde die Worte wieder.
Und die Melodien.
Hab ein Gedicht geschrieben.
Zum ersten Mal ein Menschenportrait.
Nicht zum ersten Mal – aber getitelt –
getitelt zum ersten Mal.
Weiß nicht, ob das richtig ist: Menschen zu bedichten.
(Außerhalb des Liebesgedichts)
Hab heute mit dem Internet-Radio last.fm rumgespielt. Auf meinem iPhone läuft es allerdings quälend langsam. Aber ein Internet-Radio sollte doch auf einem Mobilphone keine Probleme haben? So hätte ich mir den Abo-Betrag auch sparen können. Im Browser ist der Dienst kostenfrei.
Wer weiß, was es damit wieder auf sich hat.
Ist Ehrensache, dass ich mich dem Protest vieler internationaler Websites gegen US-amerikanische und europäische Internet-Zensurvorhaben anschließe, die größtenteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen werden sollen.
Nur wie mache ich das technisch?, frage ich mich gerade noch. Es soll ein WordPress-Plugin geben, mit dem man das Blog auf einen Wartungsmodus stellen kann.
Nachtrag: In Österreich ist es möglich, dass man per SMS die Polizei oder Krankenwagen per SMS rufen kann. In Deutschland jedoch nicht. Schreibt Julia Probst auf Google+
Dann sollte sich in Deutschland in dieser Hinsicht schnell was tun. Was können wir dazu beitragen? Frage ich mich. Habt Ihr eine Idee?
Nicht, dass das niemand geahnt hätte, aber es ist ja auch immer wieder schön, schwarz auf weiß nachzulesen, dass und vor allem wie in Sozialen Netzwerken ermittelt wird. Wenn wir davon ausgehen, dass es die Aufteilung in ‘echte’ und ‘virtuelle’ Welt (bald) keinen Sinn mehr macht, müssen wir uns auch wenig wundern.