Der Bauch von Paris

Bisher habe ich noch nie ein Buch von Emile Zola gelesen.
Dank dem Kindl-Shop lese ich mich ja seit Wochen durch die Reihe der kostenfreien Klassiker. Im Moment ist „Der Bauch von Paris“ dran. Leider habe ich sie nie gesehen, die Hallen in Paris; aber jedesmal, wenn ich über den Platz und die Anlage laufe, die über der großen Metrostation liegt, denke ich daran, wie das wohl früher gewesen sein muss – und das Buch beschreibt ganz herzhaft, die Farben, den Lärm, das Gewusel, die Stadt.

Ein Geschenk ist dieser Kindl-Shop. Ein Leseparadies.

Mir fehlt ein Garten oder ein Balkon

Leider habe ich weder einen Garten noch einen Balkon. Vielleicht sollte ich froh darüber sein, denn die Pollenallergie ist doch eine arge Plage. Außerdem gehöre ich nicht wirklich zu den fleißigen Bienen, die immer das Feld bestellen und rührig sind.
Um so schöner für mich ist es, all die schönen Bilder von den Garten- oder Balkonkünstlerinnen zu sehen.
Auch wenn es ab und zu mal schief geht, weil die Natur es so will.
Opfer der Eisheiligen
Rundgang durch Piris Garten
Flora trägt dick auf
Tomaten in der Stadt

Lego ist toll

Lego ist toll und Post im Briefkasten zu haben auch.

Meer

So sanft, die zwei. Am Meer.

Zwei am Meer

Zwei am Meer

Sie kommen von hier und gehen nach dort.

Wege

zaghaft
die Linie suchen
die nie gezogen
doch immer geahnt

Windmusik

Drachen Schnur-Töne – Vorsicht! Nicht wegfliegen.

Drachen Schnur-Töne

Ziellinie

Viel zu oft fühlt sich das Wochenende wie das Erreichen einer imaginären Ziellinie an. Erreicht, erhascht, gerettet.

Kriegskultur

Worte, die sich plötzlich einschleichen. Worte, die Fakten Raum schaffen. Worte, die Platz machen für mehr. Für weiteres. Wenn wir beginnen über Kriegskultur zu reden, reden wir von Krieg als könnte es einen Krieg mit Kultur geben.

Das ist doch genauso irrsinnig wie von einer Kultur des Verbrechens zu sprechen.

Geronimo

Ohne Worte – Geronimo – was seid ihr nur für ein heuchlerisches Volk.

Gelassenheit

Die GDL streikt diese Woche wieder, das WLAN kriege ich nicht geregelt, und die Welt jubelt über Krieg, Mord und Verbrechen.

Wer weiß, wie sich das abgespielt hat. Ob da über den idealen Zeitpunkt verhandelt worden ist: Nein, Freitag geht nicht, da ist die Prinzenhochzeit. Schade, das Wochenende wäre gut gewesen.
Was machen wir dann? Einer Seebestattung steht dem islamischen Glauben nicht im Weg. Irgendwie muss er ja entsorgt werden, wenn wir ihn schon nicht in Stücke reißen und sie meist bietend verkaufen können. Schließlich hat er uns eine Stange Geld gekostet.

Nein, ich lass das jetzt, sonst wird das heute nichts mehr mit der Gelassenheit.