Doktortitel

Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich davon halten soll. Eine Doktorarbeit in Medizin im Umfang von 59 Seiten. Man höre und staune. Vor allem Staunen ist da angebracht. Sie treiben es ganz schön bunt und immer auf unsere Kosten.

Roter Glamor

Roter Glamor heisst ein Krimi von Dominique Manotti, den ich am Wochenende ausgelesen habe. Die Ereignisse um Strauss-Kahn erinnern mich fatal an die Ausführungen von Manotti. Der Krimi spielt im Frankreich der 80er im politischen Umfeld von Francois Mitterrand.

Macht macht süchtig und die Mächtigen kommen immer wieder davon. Solange wir sie davon kommen lassen.

Wochenende

Die Zeit auf die meine Wünsche und Bedürfnisse fokussiert sind: Wochenende. Die Konzentration einstellen und entspannen sind die Hauptanliegen, aber da bleibt noch immer dieses und jenes, was auch in das Wochenende integriert werden muss. Das bleiben Verpflichtungen und Aufgaben, sicher weniger als ich bei anderen in meinem Umfeld wahrnehme, aber doch noch genug, dass ich mir das Stöhnen angewöhne. Ich bin eine Mimose, wenn es um mein Wohlbefinden geht, wenn meine Kreise gestört werden.
Ich sehne mich mach Einsiedler-Behaglichkeit, nach Couchpotato-Ruhe und nach Reizarmut.

Und manchmal bekomme ich sogar das, wonach ich mich sehne.

Denk mal nach

Assoziationen – kommen zu kurz in der Sammelmappe. In meinen Schreibheften, digitalen Zettelkästen, diversen Endlos-Schreibdateien bleibt immer Raum für Assoziationen. Hier sind sie oft der Selbstzensur geopfert.
Assoziationen brauchen Ruhe und Gelassenheit, vielleicht ist es kein Zufall, dass ich mir eine Situation aussuche, um über Assoziation zu schreiben, die die Störung provoziert.
So ist das oft. Die Provokation bleibt bei mir hängen.
Nein, ich höre jetzt auf. Das Experiment ist misslungen. Es wird eingestellt.

Oder besser verschoben. So leicht lasse ich mich nicht ins Bockshorn jagen.

Warnung

Vorsicht!
fall nicht in die
Magengrube
da liegt schon
unverdaut
der Vorgesetzenzicker
im Zappenduster

Wortlos

Das Glück schleicht sich wortlos an.

Manchmal auch das Unglück. In einigen Fällen tarnt sich das Glück zunächst als Unglück oder umgekehrt.

Nicht viele Menschen haben die Begabung ihr Glück zu erkennen, wenn es ihnen über den Weg läuft. Da hat die Evolution noch eine Lücke gelassen, die gestopft werden könnte. Zuviele Menschen unterliegen dem Fehler zu meinen, wo Glück drauf steht ist Glück drin.

Pech hat der, der den falschen Glücksfährten folgt.

Eine Hommage an Paris

Eine Hommage an Paris, habe ich eben im Vorbeigehen gehört und mein Herz ist zusammengezuckt. Meine eigene Hommage an Paris, läuft in mir ab. So nah, so intensiv, so knisternd.

Mein ewigwährender Traum. Mein Herzklopfen.

Nominiert!

Freut mich:

Die Nominierungen für den diesjährigen Grimme Online Award wurden jetzt bekannt gegeben. Darunter auch –  Tusch! – Kübra Gümüsay für ihr Blog ein fremdwörterbuch.

 

via Mädchenmannschaft

Ostenderstraße


cambridgeBlueMan and Jo Normal met in 2008 in Berlin, quickly discovered their musical compatibility and ever since they have been making and playing experimental pop and emotional techno. They are using wii-motes to play and manipulate the sound.

Emotional Techno – das ist meine Musikrichtung.

Schlafen

Hab die Zeiten ausgetauscht. Bin den ganzen Tag müde und in der Nacht wach, bin zu früh eingeschlafen. Ich hasse das. Die Allergiemedikamente bringen alles durcheinander und tauschen Träume aus.

Nicht dass ich mich beschweren wollte. Nein, ganz sicher nicht – bleibt mir doch der Luxus, in der Nacht zu bloggen oder tagträumen, das geht auch. Nur singen und tanzen, das werde ich lieber lassen.
Will euch nicht stören.