Ach du meine Güte!

Na da habe ich ja ins Schwarze getroffen mit meiner leichten und leisen Kritik.

Was hat uns die Blogparade 10 Fragen zur Kunst bisher gebracht?

Marketing vom Feinsten, ganz ohne kreativen Ansatz. Im Prinzip genau diese Art Bloggerei, die ich meide wie der Teufel das Weihwasser. Nee, ich lass das jetzt. Ich kommentiere das jetzt nicht weiter.

Freiheit braucht Liebe

In meinem Bild hingegen sind Liebe und Freiheit keine Gegensätze, sondern brauchen sich gegenseitig. Und zwar braucht nicht nur die Liebe die Freiheit – das haben wir durch die Frauenbewegung, die den Skandal der weiblichen Unfreiheit, die in patriarchalen Liebesbeziehungen herrschte, ja zum Thema gemacht hat, bereits gelernt. Sondern noch wichtiger ist es andersherum: Freiheit braucht Liebe.

Antje Schrupp hat einen langen Artikel dazu geschrieben.

Huch!

Da bin ich aber etwas erschrocken, als die Antwort auf meine Anfrage beim Industriebrachenumgestaltung (IBUg 2011) auf Startnext gelesen hatte.
Im besten Fall könnte man das eine Rüge nennen, im schlechtesten Fall ein Kommunikationsdesaster. Aus meiner Sicht habe ich eine wohlwollende Analyse dieses Projekts abgegeben und dabei auf kleine Schwächen hingewiesen.

Newshype

Seit Rivva weg ist, fehlt etwas in der Blogosphäre. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich hörte, dass ein neues Projekt am Start ist, das die Anfolge antreten will. Von Ein Augenschmaus habe ich gestern eine Einladung zu newshype erhalten über die ich mich sehr freute. Leider kann ich keine Einladungen weitergeben. Jedenfalls habe ich nichts gefunden.
Und der Blick in den Dienst ist auch enttäuschend. Alles noch am Anfang oder hat sich da jemand übernommen?
Ich weiß es nicht.

0 Reaktionen 0 Tweets – steht da mehr als einmal, insgesamt sind aber kaum mehr als eine Handvoll Artikel aufgezählt und die Umlaute fallen sehr merkwürdig aus.

Schulkampf ist Klassenkampf

Die elfjährige Alida aus Lichtenrade, dem äußersten Südzipfel Berlins, wurde vom Schulamt Tempelhof-Schöneberg an drei ihrer Wunschschulen abgelehnt und einem Gymnasium in Köpenick zugeteilt. Somit wird ihr ein täglicher Schulweg von mindestens zweieinhalb Stunden zugemutet. Warum?

weiter beim Schockwellenreiter

Die Welt ist mysteriös und wer das versteht, der kann es mir gerne erklären. Ich verstehe es jedenfalls nicht.

Der Vollständigkeit halber

Auf Pling habe ich kein Crowdfunding-Projekt gefunden, das mich reizt, es zu begleiten. Vielleicht tut sich da noch etwas.

Zuhause

Immer noch orientierungslos. Seltsam, wie einem drei Tage Konferenz aus dem Tritt bringen können. Bin da wo ich hingehöre und alles ist gleichzeitig vertraut und doch fremd. Vielleicht erdet die republica. Sie materialisiert das, was sonst so unberührbar, so unfassbar erscheint. Da sind sie plötzlich alle: die Menschen, die es sich wohnlich im Internet gemacht haben. Die, die es ausforschen und entdecken und nicht immer nur gleich Hilfe schreien – und die trotzdem verantwortungsbewusst und kritisch sind.
Es gibt sie also diese Menschen. Sie leben auf unserem Planeten.
Die Gewissheit muss jetzt ein Jahr tragen.

Bis zum nächsten Mal.

Industriebrachenumgestaltung

Das ist ein tolles Wort! Es ist ein Crowdfunding-Projekt bei startnext. Startnext hat viele interessante kreative Projekte am Start und ein auf den ersten Blick anregende Community.

Die IBUg findet in der zweiten Augusthälfte im ehemaligen Palla-Textilwerk vis a vis zum Meeraner Bahnhof (Westsachsen) statt und wird von einem zehnköpfigen Kernteam und Partnern realisiert. Eine Woche verwandeln 50 internationale Künstler und Laien die Hallen in künstlerischen Workshops und Kollaborationen zu einem Gesamtkunstwerk. Einer ruinösen Schönheit wird so zu neuem Glanz verholfen und alle Beteiligten setzen sich in der künstlerischen Praxis mit den räumlichen Voraussetzungen und der Geschichte der westsächsischen Industriekultur auseinander.

Zu meinen Beobachtungen:
Die Startschwierigkeit bei mir besteht darin, dass ich nicht unterstützen kann. Paypal geht nicht – das ist für mich immer am bequemsten, aber ich weiß ja: Paypal gehört nicht zu den Guten. Das mit der Fidor-Bank scheitert im Moment noch daran, dass ich nichts überweisen kann. Mit Kreditkarte geht auch nicht. Wenn ich das ausgewählte Projekt unterstützen will, muss ich das mit der Überweisung offline hinkriegen.
Das Projekt läuft noch 105 Tage, es werden etwas mehr als 1210 Euro benötigt und 61 sind im Augenblick erreicht. Ein Foto, das ich hier einbinden könnte wird leider nicht zur Verfügung gestellt und die Projektleute haben sich seit Anfang März nicht mehr auf ihrer Pinnwand gemeldet, im begleitenden Blog steht leider kein Eintrag.

Statussymbole

Kinder sind bekanntlich Statussymbole – ich hoffe, doch nicht. Sind schließlich alles meine Kinder und das wäre mir eindeutig zu viel Status.

Straßentheater

Das erste Projekt, das ich beim Crowdfunding beobachten möchte ist ein Straßentheaterprojekt bei VisionBakery. Die Projekthöhe ist mit 500 Euro angegeben, wenn die erreicht wird, dann kann das Projekt noch mal mit zusätzlichen 500 gefördert werden. Sechs Tage sind noch Zeit, 329 Euro davon sind schon erreicht. Gespendet werden kann mit Paypal.

Etwas irritierend finde ich, dass das Projekt nicht „begleitet“ wird. Es gibt keine Neuigkeiten, kein Feedback. Das Projekt wurde eingestellt und im Moment sieht es so aus, als wäre es sich selbst überlassen. Da könnten die Organisatoren sicher noch nachbessern.

Wir, das Knalltheater, initiieren die jährlich stattfindenden Leipziger Straßentheatertage.

Diese sollen auch in diesem Jahr vom 7.Juli bis 10.Juli 2011 stattfinden.

Was dieses Festival von anderen unterscheidet, ist die Einfachheit in den Ausstattungen und Mitteln, und die Kürze der Aktionen, die die Gruppen und Einzelkünstler zeigen.

Hauptanliegen ist es die Innenstadt punktuell aus seiner Routine zu reißen. Die Passanten sollen durch Sub- und Kleinkultur an vier Tagen zum An- und Innehalten bewegt werden. Das Theater geht zu den Leuten und eröffnet so Unbedarften erste Zugänge. Geboten werden Kurzstücke, Gauklerkünste, Clownerien und Performatives. Alle verfolgen dabei das Ziel ein Lächeln in den Alltag der Besucher zu zaubern. So bieten die Straßentheatertage ein Forum zum ausprobieren, zeigen und werben.