Eine Berufsbezeichnung für eine erwachsene Frau, die mit Mädchen endet ist eine Zumutung. Ähnlich, war das früh mit der Krankenschwester. Diese Bezeichnungen sorgen für Distanzlosigkeit. Denn ein Mädchen ist für alles da, das wissen wir doch. Und alles was die Schwester uns gibt, gehört zur Familie. Das bekommen wir für ein Taschengeld.
Die Sprache lacht uns ins Gesicht.
Die Globalisierung von unten ist im Gange. Die große Empörung, zu der der französische Schriftsteller Stéphane Hessel die desillusionierte Jugend der entwickelten Welt in seinem Bestseller aufruft, greift um sich. Der aktuelle Schauplatz des friedlichen Kampfes um mehr Demokratie, Rechtsstaat und Gerechtigkeit ist das Königreich Spanien. Seit 15. Mai weht im Herzen von Madrid, auf dem legendären Platz Puerta del Sol, „der Geist vom Tahrir-Platz“, wie man hier in Erinnerung an den zentralen Kairoer Platz, dem Zentrum des erfolgreichen Anti-Mubarak-Widerstands, etwas pathetisch gelegentlich sagt
zur Zeit via Benni
Kleine Rede, große Wirkung. Manchmal wächst der Mensch über sich selbst hinaus. Mir scheint das gestern gelungen zu sein. Vielleicht weil man merkt, dass mir die Sache am Herzen liegt. Eine Leisetreterin wie ich es von Natur aus bin, hat es nicht immer leicht gehört zu werden. Aber manchmal überzeuge ich – vielleicht einfach durch meine Person.
Obwohl? Das ist nicht genau ausgedrückt. Wahrscheinlich ist das alles komplizierter.
Aber klar ist, dass ich mich sehr in eine Sache hineinknien kann, wenn sie mir am Herzen liegt.
Und es gibt viele Dinge, die mir am Herzen liegen.
Ich sollte endlich wieder etwas schreiben. Da gibt es immer noch diese Geschichte mit dem toten Mädchen. Die ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Aber da wäre auch noch die Frau, die sich ans Meer verzieht. So viele Anfänge liegen hier rum, aber ich komme einfach nicht dazu. Zuviel Arbeit, zuviel Unruhe, zuviel Ablenkung. Welche der Ausreden wirklich greift, kann ich gar nicht sagen.
Im Prinzip sind doch alles nur Ausreden. Eine Geschichte kann ich auch entwickeln, wenn ich im Schwimmbad meine Bahnen schwimme, oder Abends im Bett beim Musik hören, oder während den Bahnfahrten.
Schreiben geht immer – und dennoch geht es manchmal gar nicht.
Ich reiß mich
selbst in Stücke
steh auf einem Bein
will nicht tanzen
können
dreh mich doch
im Kreis
Claudia Mai 18th,2011
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Das Projekt von Anja Stumpe hat es geschafft. Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies im Plattenbau wird verwirklicht werden. Dank Crowdfunding! Manchmal funktioniert es.
Mein derzeitiger Favorit ist dieses Projekt:
So was wie aquarellieren
immer bewegung an den ränder. die endlose veränderung als einzige konstante.
ränder from rittiner gomez on Vimeo.
Ein bisschen Meer in der Sammelmappe kann nicht schaden, also schnell mal den Link zur Insel gesetzt. Morgen muss ich meine erste rede im öffentlichen Raum halten. Vielleicht beruhigt das Video.

Ausblick
ins Grüne
kräftig und stark
Sommer verlockend
Glück verheißend
vom Alltag getrennt
durch die stumpfe Scheibe
Claudia Mai 16th,2011
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Reise |
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Super-GAU, Superbanker, Supermacht, Superorgan, Superstar – hab och was vergessen?
Scheint alles super zu laufen auf diesem Planeten.
Kling schlimm! Wie kommts, dass du die Stimmungen als "fremd" erlebst? Ich betrachte alle Stimmungen als eigene und suche entweder…